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News aus der Fischbranche

27.12.2011  Krill: China steigert Fänge erheblich

China hat in diesem Jahr 16.000 t Krill gefangen - achtmal mehr als im vergangenen Jahr (2010: 2.000 t). Das Land wolle in die Riege der wichtigen Krill-Fangnationen aufsteigen, schreibt das Portal IntraFish. Die diesjährige Krill-Fangsaison im Südpolarmeer habe die zweitgrößte Fangmenge beschert, seit die Fischerei Anfang der 1990er Jahre ernsthaft begann. Insgesamt wurden 2011 fast 180.000 t gefischt, 30.000 t weniger als die Rekordfänge des Jahres 2010 von 211.000 t. Größter Akteur ist dabei Norwegen, das mit drei Fangschiffen in diesem Jahr 103.000 t fing (2010: 120.000 t). Vor China folgen Südkorea und Japan. Die Chinesen seien dabei die Einzigen, die die nahrhaften Krebstiere für den direkten menschlichen Verzehr einsetzen. Die übrigen Länder verarbeiten den Krill zu Mehl und Öl, die wiederum in der Produktion von Fischfutter, Nahrungsergänzungsmitteln, Kosmetika oder in der Entwicklung von Medikamenten Verwendung finden. Wie groß die Krill-Bestände im Südpolarmeer tatsächlich sind, ist unklar. Wissenschaftler halten einen Bestand von 5 bis 6 Mio. t für möglich. Aufgrund der bestehenden Unsicherheit ist die gegenwärtige Fangquote vorsichtshalber auf 620.000 t begrenzt.


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