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25.01.2012  Alaska: Lachsverarbeiter verlassen das MSC-Programm

Alaska: Lachsverarbeiter verlassen das MSC-Programm

Alaskas Lachsverarbeiter geben ihre Rolle als Klient des Marine Stewardship Councils (MSC) auf und wollen die MSC-Zertifizierung von Alaska-Wildlachs nur noch bis zum Auslaufen des aktuellen Zertifikats am 29. Oktober 2012 aufrechterhalten.
Alaskas Lachsverarbeiter geben ihre Rolle als Klient des Marine Stewardship Councils (MSC) auf und wollen die MSC-Zertifizierung von Alaska-Wildlachs nur noch bis zum Auslaufen des aktuellen Zertifikats am 29. Oktober 2012 aufrechterhalten. Alle Alaska-Lachse, die in der Saison 2012 gefangen werden, dürfen noch das MSC-Logo tragen. Das teilt das Alaska Seafood Marketing Institute (ASMI) mit. Die in Rede stehenden neun Unternehmen verarbeiten 75 Prozent der Lachsfänge Alaskas. Vertreter des US-Bundesstaats betonten, "dass die MSC-Zertifizierung Alaskas Lachsbestände nicht nachhaltiger gemacht hat". Seit Alaska 1959 zum Staat geworden ist, schreibe seine Verfassung ein nachhaltiges Fischereimanagement vor. Kunden, die sich für eine Zertifizierung entscheiden, werde mit dem FAO-basierten Modell eine Zertifizierung durch Dritte zur Verfügung gestellt, erklärte ASMI-Direktor Ray Riutta. Diese Zertifizierung, die auch von anderen erfolgreichen Fischereien in Island und Kanada verwendet wird, sei mit geringeren Kosten verbunden, da keine Logo-Lizenzgebühren erhoben werden.


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