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03.02.2012  Deutschland: Nissui will in TK-Hersteller investieren

Deutschland: Nissui will in TK-Hersteller investieren

Nissui, zweitgrößtes Seafood-Unternehmen der Welt, soll Interesse an einer Beteiligung an TST The Seafood Traders bekundet haben. (Graphik: Nissui)
Der japanische Gigant Nissui, zweitgrößtes Seafood-Unternehmen der Welt, will sich offenbar finanziell an dem neu gegründeten deutschen TK-Fischproduzenten The Seafood Traders (TST) und dessen Produktionsbetrieb The Seafood Processor (TSP) beteiligten. Das Portal IntraFish zitiert nicht näher genannte Insider aus dem TK-Seafoodgeschäft, die von Gesprächen über einen Einstieg von Nissui bei der Leuchtturm Beteiligungsgesellschaft wissen wollen. Der Vorstand der unter derselben Lüneburger Anschrift wie TST firmierenden Holding ist der frühere Pickenpack-Geschäftsführer Finnbogi A. Baldvinsson, dessen Sohn Fjölnir Finnbogason wiederum als Geschäftsführer von TSP eingetragen ist. TSP hat jüngst eine Fischfabrik im ostfriesischen Ihlow-Riepe (Kreis Aurich) übernommen, die bis 2009 zur Heristo-Tochter Crustimex bzw. Pro.FFA gehörte und mit zeitweilig 130 Beschäftigten jährlich aus 10.000 Tonnen Fisch mehrere hunderte Artikel produzierte. Nissui besitzt in Europa vier Tochterunternehmen, die zusammen etwas 400 Mio. Euro umsetzen: Cite Marine in Frankreich, Nordic Seafood und J. P. Klausen in Dänemark und die spanische Europacifico Alimentos Del Mar. Für das laufende Finanzjahr erwartet der Nissui-Konzern einen Gesamtumsatz von 4,9 Mrd. Euro und einen Reinertrag von 51,1 Mio. Euro.


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