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News aus der Fischbranche

03.08.2012  Irland: Irish Salmon soll Geschützte geographische Angabe werden

Irland will für seinen Farmlachs die Bezeichnung Irish Salmon als Geschützte geographische Angabe (g.g.A.) gemäß Europäischem Recht beantragen, meldet Fish Information & Services (FIS). In der vergangenen Woche hat Irlands Landwirtschaftsministerin Michelle ONeill zunächst eine landesweite Beratungsphase zu diesem Vorhaben ihrer Behörde gestartet. Vorgesehen sei, die Bezeichnung Irischer Lachs ausschließlich für gezüchteten Atlantischen Lachs (Salmo salar) zuzulassen, nicht jedoch für wilden Atlantischen Lachs. Sollte dem Antrag stattgegeben werden, darf die g.g.A. nur für Premium-Lachs (superior grade) verwendet werden, der unter dem Irish Quality Salmon Scheme oder vergleichbaren Standards gefarmt worden ist, egal, ob in der irischen Republik oder in Nordirland. Seit Juli 2011 haben schon drei weitere irische Produkte eine g.g.A erhalten, darunter mit den Lough Neagh Eels - den Aalen aus dem westlich von Belfast gelegenen See - auch ein Fischprodukt. Unter dem g.g.A. könnte sich Irish Salmon über seine Herkunft profilieren und wäre in der EU gegen Imitate geschützt. In Deutschland tragen Karpfen aus vier Regionen eine g.g.A. - Aischgründer, Fränkischer, Holsteiner und Oberpfälzer Karpfen - , außerdem die Schwarzwaldforelle.


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