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News aus der Fischbranche

21.02.2013  Bremerhaven: Pferdefleisch in Fertiggerichten der Frosta-Tochter Copack

Bei dem Bremerhavener Tiefkühlkost-Hersteller Copack wurde Pferdefleisch in Lasagne-Produkten verarbeitet und nicht korrekt deklariert. Das bestätigte ein Sprecher der Bremer Gesundheitsbehörde nach Eigenkontrollen von Copack, meldet Radio Bremen. Nicht betroffen seien hingegen Produkte der Marke Frosta, schreibt der Vorstandsvorsitzende Felix Ahlers im Frosta-Blog: "Da unser Lieferant direkt in der Eifel ist und selbst schlachtet und zerlegt, sollten wir wirklich sicher sein, dass bei uns so etwas nicht passieren kann." Anders bei Copack-Fertiggerichten, die bei Aldi-Nord, Aldi-Süd und Lidl jeweils unter Eigenmarke verkauft wurden: Analysen hatten einen DNA-Anteil von über einem Prozent Pferdefleisch ergeben, schreibt Copack in einer gestrigen Verbraucherinformation. "Schätzungsweise betrage der Pferdefleischanteil etwa zehn Prozent", sagt Radio Bremen. Bezeichnend ist eine vom Frosta-Konzern dargestellte unübersichtliche Lieferkette des Fleisches, die sich geographisch kreuz und quer durch fünf europäische Länder zieht. Copack-Geschäftsführer Jürgen Marggraf kündigte an, dass nun die eigenen Lieferanten zur Rechenschaft gezogen werden sollen. Außerdem wolle man zukünftig eine bessere Rückverfolgbarkeit der Lieferketten gewährleisten, sagte er im Interview mit dem in Bremen erscheinenden Weser-Kurier.

Lesen Sie zur Falschdeklaration auch im FischMagazin-Archiv:
12.11.2012 Lebensmittelkontrolle: Jede dritte "Seezunge" war andere Fischart
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