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13.05.2014  Stralsund: FG Strelasund hat Insolvenz beantragt

Stralsund: FG Strelasund hat Insolvenz beantragt

Die Fischereigenossenschaft Strelasund in Stralsund hat Insolvenz wegen Zahlungsunfähigkeit beantragt. Eine Ursache ist die fehlende MSC-Zertifizierung des Ostseeherings, dessen Absatz sich deshalb schwierig gestaltet. (Foto: Archiv, 2005)
Die Fischereigenossenschaft Strelasund in Stralsund hat Insolvenz wegen Zahlungsunfähigkeit beantragt. Das meldet Focus online. Der Betrieb solle jedoch fortgesetzt werden, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Jörg Sievers am vergangenen Dienstag mit. Grund für die Insolvenz sei die schwierige Auftragslage des insbesondere Hering verarbeitenden Betriebes gewesen. Die FG Strelasund produziert vor allem Brat- und Kaltmarinaden für den Lebensmitteleinzelhandel sowie Netzheringe und mehr als ein Dutzend Räucherprodukte für die Gastronomie. Der Absatz von Ostseehering gestaltete sich in den letzten Monaten jedoch schwierig, da die Heringsfischerei in der Ostsee noch nicht MSC-zertifiziert ist. Ein Auftraggeber, der Interesse an einer Übernahme gezeigt hatte, habe nicht nur sein Angebot, sondern auch bestehende Aufträge zurückgezogen. In der 1949 gegründeten Fischereigenossenschaft sind 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon 15 in Vollzeit. Ziel des Insolvenzverfahrens sei eine so genannte übertragende Sanierung oder eine Sanierung des Rechtsträgers selbst, sagte Jörg Sievers.

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