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News aus der Fischbranche

10.02.2015  Färöer/Deutschland: Fangunternehmen kauft Larsen Danish Seafood

Ein färingisches Fischereiunternehmen hat den deutsch-dänischen Fischverarbeiter Larsen Danish Seafood gekauft, schreiben die Undercurrent News. Ende vergangener Woche unterzeichnete Christian i Grotinum den Kaufvertrag mit Larsens Insolvenzverwalter, teilte Finanzdirektor Jan Petersen mit. Christian i Grotinum, der von den Färöer Inseln mit zwei Schwarmfischfängern operiert, fängt im Jahr rund 12.000 t Makrele, von denen 4.000 t in den deutschen Larsen-Fabriken verarbeitet werden. Bis zum Jahr 2016 wollen die Färinger diese Menge auf 7.000 bis 8.000 t verdoppeln, kündigte Jon Rasmussen an, der Eigner von Christian i Grotinum, und betonte: "Wir müssen einige Anpassungen vornehmen, um Larsen wieder arbeitsfähig zu machen, wir müssen die Kosten reduzieren, um das Unternehmen für uns profitabel zu machen." Alleine in diesem Jahr sollen etwa 10 Mio. Euro investiert werden, um Larsen wieder in die Spur zu bringen. Christian i Grotinum hält Fangquoten für Hering, Blauen Wittling, Makrele und Capelin. Mit Larsen besitzen die Färinger jetzt erstmals eine Verarbeitung an Land. Der Kauf sei Teil einer Strategie, Christian i Grotinum vertikal zu integrieren, neben der Fischerei auch die Verarbeitung zu kontrollieren.

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04.02.2015 Larsen Danish Seafood: Produktionsdirektor wechselt zu Kimpex
04.02.2015 Larsen Danish Seafood: Zwei Kaufinteressenten
20.11.2014 Larsen Danish Seafood stellt Insolvenzantrag

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