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News aus der Fischbranche

23.03.2016  Japan: Führender Surimi-Produzent Kibun will in Europa verkaufen

Der Verzehr von Surimi ist in Japan in den vergangenen Jahrzehnten erheblich zurückgegangen: wurden dort zu Spitzenzeiten im Jahre 1975 noch 1,04 Mio. t konsumiert, so ging der Verbrauch bis 2013 um mehr als die Hälfte auf 467.000 t zurück. Diese Entwicklung, die Toshimi Itou, Sprecher des Surimi-Herstellers Kibun Foods schon im Frühjahr 2015 auf dem Surimi Industry Forum in Oregon/USA beschrieb, ist ein Grund, warum das Unternehmen sich eine Ausfuhrlizenz für Europa besorgt habe, schreibt IntraFish. In Japan, so begründet Itou den Einbruch, kauften eher ältere Verbraucher die Produktkategorie. Eine zahlenmäßig rückläufige Bevölkerung, schrumpfende Haushaltsgrößen und die sinkende Bereitschaft, sein Essen in der eigenen Küche zuzubereiten, würden die Hersteller zu Investitionen in die Entwicklung convenienter Produkte zwingen. In den letzten 20 Jahren - von 1993 bis 2013 - seien die Haushaltsausgaben für Surimi in Japan von 103,70 Euro auf 74,10 Euro gesunken. Unter den vier wichtigsten Surimi-Kategorien im Lande - Chikuwa (gebacken oder geröstet), Kamaboko (gedämpft) sowie gebratenes und gekochtes Surimi - wäre die größte Nachfrage nach der gebratenen Variante. Jetzt will Kibun Foods (Jahresumsatz 2014/15: 443,7 Mio. Euro) in Europa unter anderem seine Uogashi Kishiage - gebackene Fischbällchen - anbieten.

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