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News aus der Fischbranche

28.06.2016  Jessen: Kaviar- und Störproduktion schreibt noch rote Zahlen

Mit den Worten "Es gibt uns noch!" zitierte im Februar die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) den Betriebsleiter der Störzucht und Kaviar-Produktion in Jessen (Sachsen-Anhalt), Peter Bahrs. Die im Jahre 2006 gegründete Kreislaufanlage firmiert seit 2014 als Attilus GmbH unter dem Dach der in England ansässigen Attilus Ventures Ltd. des Russen Igor Stopnikov. "Noch verdient die Jessener Farm nicht den eigenen Unterhalt", gibt Stopnikov gegenüber der MZ zu. Das liege zum einen an der schlechten Energieeffizienz der Anlage, zum anderen sei "der Markt für Kaviar schwierig". Mittelfristig will er 750.000 Euro investieren. So soll die Abwärme einer benachbarten Biogasanlage genutzt werden, um die Halle zu kühlen. Angeschafft wurde außerdem eine Anlage zum Pasteurisieren von Kaviar. Für den Störkaviar sollen neue Märkte erschlossen werden. "In England sind Pferderennen angesagt, dazu passt Kaviar wunderbar", nennt Igor Stopnikov ein Beispiel, denkt auch an Motorsport-Ereignisse und Events der Lebensmittelbranche. Neben dem Kaviar soll das Störfleisch geräuchert und gefroren vermarktet werden, unter anderem über einen geplanten Hofverkauf und über das Internet. Außerdem soll der Verkauf von Besatzfischen etwa an Teichbesitzer forciert werden, sagt Peter Bahrs.

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