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19.10.2016  Restaurantkette Nordsee soll wieder zum Verkauf stehen

Restaurantkette Nordsee soll wieder zum Verkauf stehen

Die Restaurantkette Nordsee steht offenbar wieder zum Verkauf. Foto: die am 20. April 2016 neu eröffnete Nordsee-Filiale in Osnabrück. (Foto: Nordsee)
Die Restaurantkette Nordsee steht offenbar wieder zum Verkauf. Das zumindest schreiben zahlreiche Tageszeitungen unter Berufung auf "Insider". Demnach haben die Anteilseigner, der schwäbische Molkerei-Unternehmer Theo Müller ("Müller Milch") und der ehemalige Großbäcker Heiner Kamps, die Investmentbank GCA Altium damit beauftragt, einen Käufer für die Fastfood-Kette zu finden. Zur Nordsee gehören derzeit 372 Restaurants mit 4.800 Mitarbeitern. Aus Finanzkreisen verlautbarte, dass sich die ersten Interessenten schon gemeldet hätten. Der Wert der Nordsee liege schätzungsweise bei mehr als 300 Mio. Euro. 2015 lag ihr Umsatz bei rund 350 Mio. Euro und das Ebitda bei 30 Mio. Euro. Beide Werte sollen im laufenden Jahr stabil bleiben. Robert Jung, Vorsitzender der Nordsee-Geschäftsführung, äußerte sich Mitte Oktober gegenüber der "Welt am Sonntag" mit den Worten: "Ich könnte mir gut vorstellen, dass Deutsche See und Nordsee eines Tages wieder ein Unternehmen werden." Die Bremerhavener Fischmanufaktur ist derzeit der Hauptlieferant der Restaurantkette. Deutsche See war bis 1998 Tochter der Nordsee und wurde dann im Rahmen eines Management-Buyouts selbstständig. Deutsche See wollte die Gerüchte nicht kommentieren.

Lesen Sie zur Nordsee auch im FischMagazin-Archiv:
18.10.2016 Bremerhaven: Staatsanwaltschaft ermittelt in Asbest-Fall bei der FBG
07.12.2015 Nordsee: Neues Mitglied der Geschäftsführung
29.09.2015 Nordsee: Robert Jung wechselt in den Vorsitz der Geschäftsführung

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