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News aus der Fischbranche

18.05.2017  Island: Exporteure leiden unter starker Krone

Die anhaltend starke Isländische Krone (ISK) bereitet dem exportierenden Fischereisektor des Landes Sorgen. Während die Krone in den letzten zwei Jahren um 24% an Wert gewonnen hat, verloren entsprechend der US-Dollar, das britische Pfund und der Euro. Da die meisten Exporteure in Euro oder USD bezahlt werden, haben sie in den vergangenen zwei Jahren versucht, ihre Euro-/USD-Preise anzuheben, um ihr Ergebnis in ISK zu halten, schreiben die Undercurrent News. "Aber auch mit Blick auf den Brexit und den Versuch, Märkte wieder zurückzugewinnen, ist das Anheben der Preise keine wirkliche Option. Das würde nicht akzeptiert werden", sagt Jon Stefansson von der Beratungsfirma Markó Partners. Nach Ende des um die Jahreswende stattgefundenen, fast drei Monate währenden Streiks isländischer Fischer startete die Branche eine "olympische Fischerei" und landete große Mengen insbesondere Weißfisch an. Eine Folge: die Kabeljaupreise sanken von 3,95 Euro/kg Mitte Januar auf unter 3,00 Euro/kg in den letzten April-Wochen, sagt Stefansson. Islands Finanzminister Benedikt Johannesson erwog Anfang April schon, die isländische Krone an den Euro oder das britische Pfund zu koppeln, um die schwankende Währung zu stabilisieren - ein Vorschlag, den Regierungschef Bjarni Benediktsson allerdings zurückwies, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ).

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