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News aus der Fischbranche

26.05.2017  Lachspreise: Eine Ursache sind die Ausfälle in Chile

Norwegens Fischindustrie begrüßte die hohen Lachspreise zum Abschluss des 1. Quartals 2017 als "gute Nachricht", schreibt Fish Information & Services (FIS). Für die im Vorjahresvergleich um bis zu 40% höheren Preise machen die Norweger u.a. die geringeren Erntemengen in Chile verantwortlich. Weltweit lag die Erntemenge beim Atlantischen Lachs im ersten Vierteljahr mit 470.600 t etwa 4% niedriger als im 1. Quartal 2016, berichtet Marine Harvest. Salmar schätzt die Lachsmenge für die ersten drei Monate auf 516.900 t - 5% weniger als in I/2016: "Der Rückgang hängt vor allem mit der niedrigeren Produktion in Chile zusammen, die gegenüber dem Vergleichsquartal um 21% geringer ausfiel." Insgesamt hatte Chile 2016 durch eine Algenblüte 135.000 t Lachs verloren. Darüberhinaus verweist Salmar auf die Lachsproduktion in Nordamerika und auf den Färöer Inseln: die Amerikaner ernteten im 1. Quartal 35.100 t - ein Minus von 5% - und auf den Färöern lag die Produktion mit 16.600 t sogar 12% unter dem Ergebnis 2016. Diese Einschätzung teilt Norway Royal Salmon, die wie alle norwegischen Züchter profitieren: so exportierte Norwegen im 1. Quartal 4% mehr Lachs, während der Wert der Exporte 21% höher lag als im 1. Quartal 2016.

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