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News aus der Fischbranche

25.09.2017  Island: 31 neue Arten aufgrund höherer Meerestemperaturen

Steigende Wassertemperaturen der Ozeane haben die Fischbestände um Island erheblich verändert, schreibt Fish Information & Services (FIS). "Seit 1996 hat Island in seinen Gewässern 31 neue Fischarten beobachtet", sagt Olafur S. Astborsson, Wissenschaftler am Institut für Meeres- und Süßwasserforschung (MFRI) in Reykjavik. Dazu zählten Blauhai, Flundern und Flügelbutt sowie der "black devil anglerfish". "Sie sind nicht zahlreich, aber sie sind Zeichen für einen Wandel", meint Astborsson. Von erheblicher ökonomischer Relevanz hingegen ist die Nordwanderung der Makrele, die bis zum Jahre 2000 vor Island ein seltener Anblick war. 2016 jedoch war die Makrele sowohl auf Basis Menge als auch wertmäßig die drittwichtigste Fischart für Island mit einem Fangwert von 103 Mio. USD (= 86,4 Mio. Euro) oder 8% des Werts sämtlicher Anlandungen. Doch die Erwärmung des Wassers um Island um 1 bis 2 ºC in den vergangenen 20 Jahren birgt auch Risiken, kann neue Prädatoren und Krankheiten mitsichbringen, warnt der Naturwissenschaftler Prof. Hrei∂ar or Valtysson. Derzeit, meint Valtysson, scheinen sich Gewinne und Verluste noch die Waage zu halten, langfristig rechne er mit einer leicht positiven Bilanz.

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