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News aus der Fischbranche

13.11.2017  Island: Lachse von Züchter Laxar schon 2 kg schwer

Die ersten, noch nicht erntereifen Lachse des isländischen Start-up-Farmers Laxar wiegen inzwischen nahezu 2 kg, schreiben die Undercurrent News. Inzwischen habe Laxar, der zu 53,5% im Besitz der norwegischen Masoval Fiskeoppdrett ist, Finanzmittel von 10 Mio. Euro akquiriert, um die Produktionskapazität mittelfristig auf 24.000 t auszubauen. Bislang besitzt Laxar Produktionslizenzen für 6.000 t Lachs in den Ostfjorden Islands, will diese jedoch auf 16.000 t erweitern und rechnet für das Jahr 2018 mit einer entsprechenden Genehmigung, sagt Vorstandsmitglied Einar Örn Gunnarsson.

Zeit und Geld investiere der Züchter insbesondere in die Entwicklung seiner Hatcheries, erklärt Geschäftsführer Helgi Sigurdsson, denn Ziel sei es, die Smolts dort auf 500g abwachsen zu lassen, bevor sie in Meergehege gesetzt werden. Zunächst werden die Lachse in einer Süßwasserbrutanstalt mit Wasser in Trinkwasserqualität auf rund 80g gezogen, um sie dann in eine Meerwasser-Hatchery umzusetzen. Bislang werden die Lachse ab einer Größe von durchschnittlich 400g in die Seegehege gesetzt. Inzwischen unterhalte Laxar drei Hatcheries mit einer Kapazität von aktuell 3,5 Mio. Smolts. Ziel sei die Produktion von 5 Mio. Jungfischen.

Mit dem Züchter Fiskeldi Austfjarda (FA) will Laxar zunächst eine gemeinsame Verarbeitung in Djúpivogur betreiben, wo die erste Ernte 2018 zu Lachsen ausgenommen mit Kopf verarbeitet werden soll. Für die erste Vermarktung habe der norwegische Partner Masoval seine eigenen Handelskanäle angeboten. "Es gibt schon jetzt viele Märkte, aus denen wir wählen können," sagt Gunnarsson, "außerdem hat Island seit 2014 ein Freihandelsabkommen mit China."




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