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News aus der Fischbranche

27.11.2017  Falklandinseln: Erste landgestützte Fabrik für Schwarzen Seehecht

Auf den Falklandinseln ist erstmals an Land eine Fischverarbeitung errichtet worden, schreiben die Undercurrent News. Denn traditionell verarbeitet und frostet die Fischindustrie der zu Großbritannien gehörenden Inselgruppe sämtliche Fänge an Bord. Der Verarbeitungsbetrieb sei der Beginn einer Seafood-Agglomeration an Land, meint James Wallace, Sprecher der Fortuna-Gruppe, zu der die neue Fabrik gehört. Fortuna ist das größte privatwirtschaftliche Unternehmen auf der etwa 3.000 Einwohner zählenden Inselgruppe. Lieferant der unter dem Namen Falkland Islands Fish Company handelnden Fabrik ist das zur Fortuna-Gruppe gehörende Fischereiunternehmen Georgia Seafoods. Verarbeitet werden dort einige der um die Inseln gefangenen höherwertigen Fischarten, darunter auch Schwarzer Seehecht. Georgia Seafoods, die mit zwei Fangschiffen in South Georgia und in der Antarktis fischen, hat eine Quote für Schwarzen Seehecht von 1.200 t. In der Fabrik werden 3 kg-Filets mit Haut, Portionen sowie weitere Produkte hergestellt. Der Vorteil gegenüber der Verarbeitung auf See seien eine breitere Produktpalette und die mögliche Qualitätskontrolle, sagt Wallace. Und: "Damit können wir tiefer in den Markt eindringen." In Europa und Großbritannien gebe es großes Interesse an dem großen Fisch, der seit vier Jahren auch das MSC-Label trägt.

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