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News aus der Fischbranche

16.02.2018  Chile: Blühende Algen töten ein Prozent der Lachs-Biomasse

In Chile sind in den beiden Regionen X und XI in diesem Jahr bislang 2.450 t Lachs durch Algenblüte verendet, meldet Chiles Nationaler Fischerei- und Aquakultur-Dienst (Sernapesca). Das seien rund 0,9 Prozent der Lachsbiomasse. Allerdings sei das "keine erhebliche Menge, wie es 2016 der Fall war, als 14 Prozent der Biomasse starben, insgesamt 40.000 t Fisch", meint der Präsident des Industrieverbandes SalmonChile, Arturo Clément. Doch Clément gestand, dass es schwierig sei zu prognostizieren, ob die Algenblüte weiter zunehmen werde. Aktuell hätten in Los Lagos, der Region X, insgesamt 11 Zuchtzentren durch Algen verursachte Todesfälle gemeldet - in Summe 1.040 t - und in Aysen, der Region XI, hatten sich die Verluste in 68 Zentren bis zum 13. Februar auf 1.066 t addiert. In Magallanes, der Region XII, meldete ein Zuchtkomplex den algenbedingten Verlust von 311 t. Clément schätzt, dass die Verluste für die betroffenen Züchter fast 20 Mio. USD erreichen könnten - mehr als 16 Mio. Euro. Sernapesca kontrolliert im Rahmen eines Monitoringprogramms aktuell 13 unterschiedliche Arten Phytoplankton. Die meisten Farmzentren hatten die Präsenz der Mikroalge Alexandrium catenella in gefährlicher Konzentration gemeldet. Mit Hilfe von Patrouillen aus der Luft und von See aus sowie durch das Ziehen von Wasserproben verfolgt Sernapesca die weitere Entwicklung.

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