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News aus der Fischbranche

19.02.2018  Frühjahrshering: Mit Qualität und Größe zufrieden

Die seit Anfang Januar laufende Schleppnetzfischerei auf den Ostseehering nähert sich ihrem Ende. Die ersten Schleppnetzkutter hatten ihre Jahresquote für 2018 bereits Mitte Februar ausgefischt und Anfang März wird diese Form der Heringsfischerei im Wesentlichen eingestellt, teilt der Deutsche Fischerei-Verband (DFV) mit. Mit der Qualität der bisherigen Fänge und der Größe der Heringe ist Euro Baltic, der zentrale Verarbeiter mit Sitz in Sassnitz/Rügen, sehr zufrieden. Mehr als 65 Prozent der angelandeten Heringe gehörten zu den Sortierungen 1 und 2, das heißt sie hatten ein Stückgewicht von über 125 Gramm. Durch die kurzen Wege vom Fangplatz bis zur Anlandung werden die Fänge von der Qualitätssicherung des Fischverarbeitungswerkes als sehr frisch und die Sensorik betreffend als gut eingeschätzt. Der deutschen Fischerei stehen in diesem Jahr nur 9.551 Tonnen zur Verfügung, weil die Heringsquote in der westlichen Ostsee um 39 Prozent gesenkt worden ist. Aktuell setzt sukzessive die Stellnetz- und Reusenfischerei im Greifswalder Bodden ein, die weitere 950 bis 1.200 Tonnen Hering liefern wird. Die Stellnetzbetriebe steigen erst voll in die Heringsfischerei ein, wenn der Hering laichreif ist, da dann durch die Rogenverwertung ein höherer Preis erzielt werden kann. Während die Heringe aus Schleppnetzfischerei MSC-zertifiziert sind, sind Stellnetz- und Reusenfischerei bislang nicht MSC-zertifiziert.

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