www.fischmagazin.de/willkommen.php?seriennummer=5564


02.08.2019  Ecuador verbietet Antibiotikum Enrofloxacin

Die Regierung von Ecuador verbietet Import, Verkauf und Verwendung von Medikamenten, die als aktive Substanz das Antibiotikum Enrofloxacin enthalten, in der Aquakultur, meldet IntraFish. Hauptgrund: das zu den Fluorchinolonen gehörende Antibiotikum ist auf dem Hauptmarkt für Ecuadors Shrimp-Exporteure, den USA, von der dortigen Lebens- und Arzneimittelbehörde FDA nicht zugelassen. Nach einer jetzt beginnenden Übergangsperiode, in der Importeure und Händler Produkte, die das Antibiotikum enthalten, notieren müssen, ist Enrofloxacin in neun Monaten nicht mehr erlaubt. Allerdings können etwa gegen Vibrionen-Befall in Hatcheries weiterhin andere Antibiotika eingesetzt werden.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
12.01.2018 USA: Erstmals auch Shrimps aus Myanmar zurückgewiesen
11.12.2017 Antibiotikarückstände: Rewe ruft ja! King Prawns zurück
22.11.2017 Shrimps: EU-Importeure wechseln von Indien zu Vietnam


© 2021 Fachpresse Verlag Hamburg