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16.11.2011  Schweiz: Erstmals Störkaviar aus Frutigen

Schweiz: Erstmals Störkaviar aus Frutigen

Sechs Jahre nach Start eines Pilotprojektes bietet das Schweizer Tropenhaus Frutigen erstmals frischen Kaviar vom Sibirischen Stör. Gut 3.000 Kilo sollen jährlich geerntet und unter dem Namen Oona vermarktet werden. (Abbildung; Tropenhaus Frutigen)
Erstmals kann das Schweizer Tropenhaus Frutigen Störkaviar aus eigener Zucht anbieten. "Oona" - keltisch für "das Außergewöhnliche" - ist der Produktname für diesen Kaviar vom Sibirischen Stör (Acipenser baerii), der zu Preisen zwischen 180,- CHF (145,20 Euro) für die 30g-Dose und 1.275,- CHF (1.028,52 Euro) für 250g angeboten wird - das entspricht einem Kilopreis von 4.840,- bzw. 4.114,- Euro . Mit einem Salzgehalt von maximal 3,5 Prozent gibt der Produzent dem Malossol eine Mindesthaltbarkeit von zehn Tagen gekühlt bei 0 bis 2 Grad Celsius. Der Kaviar stammt von einigen der 35.000 Störe, deren Bestand vor sechs Jahren in Frutigen angesiedelt wurde. Sie schwimmen in warmem Quellwasser des Lötschbergbasistunnels. Jährlich will das Tropenhaus bis zu drei Tonnen Störkaviar gewinnen. Schon im kommenden Jahr soll der Fischbestand auf 60.000 Tiere erhöht werden. Das Tropenhaus ist eine Kombination aus exotischer Pflanzenwelt - hier werden etwa Papayas und Mangos geerntet -, Aquakultur, Wissensvermittlung und Gastronomie.



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