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03.12.2012  Alaska-Wildlachs: 20 Prozent weniger Bristol Bay-Sockeye im Jahre 2013

Im kommenden Jahr werden die Fangzahlen beim Sockeye-Lachs in der Bristol Bay (Alaska) voraussichtlich 20 Prozent unter den diesjährigen Erträgen liegen, prognostiziert Alaskas Behörde für Fisch und Wild (ADF&G). Die Bristol Bay im Südwesten des US-Bundesstaates Alaska bzw. im Osten des Beringmeers ist eine der weltweit wichtigsten Fangregionen für Wildlachs. Während 2012 rund 20,5 Mio. Rotlachse gefangen wurden, wird für 2013 mit 16,59 Mio. Sockeye gerechnet. Diese Prognosen sind erfahrungsgemäß sehr exakt, die tatsächlichen Fangmengen weichen in der Regel nicht mehr als ein bis zwei Prozent von der Vorhersage ab. Die angekündigte Menge liegt 40 Prozent unter dem Zehn-Jahres-Durchschnitt, aber nur 20 Prozent unter dem Mittel von 20,7 Mio. Sockeye in den vergangenen zwei Jahrzehnten. Insofern betont Tim Sands, Biologe beim ADF&G, dass "der Rückgang nicht alarmierend" sei: "Entscheidend ist, dass die Population weiterhin gesund und nachhaltig ist. Es gibt einfach natürliche Schwankungen." Denn das letzte Jahrzehnt sei keine geeignete Vergleichsbasis, da sieben Jahre in Folge, von 2004 bis 2010, jährlich fast oder mehr als 40 Mio. Sockeye gefangen wurden. Und trotz aller Prognose-Genauigkeit gibt es auch Jahre, in denen die tatsächlichen Fangzahlen erheblich von der Vorhersage abweichen - 2007 lag die Prognose 26 Prozent zu niedrig und 2011 war sie 21 Prozent zu optimistisch.

Lesen Sie zum Alaska-Wildlachs auch im FischMagazin-Archiv:
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