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News aus der Fischbranche

16.09.2014  USA: "Alaska-Pollack" soll nur noch "Pollack" heißen

Alaska-Pollack muss nicht aus den Gewässern des US-Bundesstaates Alaska stammen, sondern kann auch in Russland gefischt worden sein. Das soll sich ändern, fordert die US-amerikanische Vereinigung der Alaska-Pollack-Produzenten (GAPP), zu der unter anderem Trident Seafoods, American Seafoods und Unisea gehören, schreibt das Portal IntraFish. In einer Petition an die US-Lebensmittelbehörde (FDA) bemängeln die US-Hersteller, dass das "minderwertige russische Produkt" von der Marke Alaska profitiere und argumentieren: "Wir haben starke Belege dafür, dass der gegenwärtig am Markt zugelassene Name, der die geographische Beschreibung Alaska enthält, den Verbraucher täuscht und irreführend ist."

In einer von der GAPP in Auftrag gegebenen Befragung von 1.000 Verbrauchern, die mindestens zweimal die Woche Seafood kaufen, hätten 77 Prozent der Konsumenten angegeben, dass sie bei der Bezeichnung "Alaska-Pollack" davon ausgingen, das Produkt komme aus Alaska. Auf Nachfrage stimmten 80 Prozent zu, dass sie sich getäuscht fühlten, wenn Fisch, der als Alaska-Pollack etikettiert ist, nicht in den Gewässern Alaskas gefischt wurde. Die Unterscheidung sei wichtig, betonte die GAPP, da mehrere sensorische Analysen ergeben hätten, dass die Produkte ihrer Mitglieder qualitativ hochwertiger seien. Die Namensänderung würde von der Fischwirtschaft begrüßt, und zwar selbst von Unternehmen, die russischen Pollack kauften. Die FDA teilte auf Nachfrage mit, die Petition werde geprüft, nannte jedoch keinen Beschlusstermin.

Lesen Sie zum Alaska-Pollack auch im FischMagazin-Archiv:
24.02.2014 Alaska-Pollack: Produzenten wollen MSC-Zertifikat verlängern




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