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News aus der Fischbranche

24.01.2017  Norwegen: Es gibt wieder Kabeljau aus Aquakultur

Nachdem die Kabeljauzucht in Norwegen vor einigen Jahren nahezu vollständig zum Erliegen gekommen war, beginnt aktuell wieder ein Neustart. Schon im Juli 2016 hatte der Züchter Namdal Settefisk zwei Farmen in Oskarsvika (Gemeinde Fosnes/Nord-Trøndelag) mit Setzlingen bestückt, teilte Geschäftsführer Kåre Devik dem Portal IntraFish mit und kündigte an: "So wie es jetzt aussieht werden wir Ende Juli oder Anfang August 2017 mit dem Schlachten beginnen." Die Entscheidung, erneut in die Kabeljauzucht zu investieren, sei gefallen, da sich die Qualität der Jungfische und die Überlebensrate bei der Larvenaufzucht erheblich verbessert haben, sagt Devik: "Nur wenige Fische sind nach dem Einsetzen in die Gehege verendet." Die Herausforderung seiner Vorgänger - niedrige Preise für Wildkabeljau aus der Barentssee - sehe er angesichts eines "stabileren Marktes für Kabeljau" entspannt. Namdal Settefisk bzw. deren Tochter Namdal Torsk will vor allem mit ihrer ganzjährigen Lieferfähigkeit punkten. Außerdem soll der Kabeljau verarbeitet und soviel wie möglich von dem Fisch genutzt werden. Dafür habe man den Schlacht- und Verarbeitungsbetrieb von Codfarmers gekauft. Für 2017 sei eine Erntemenge von 400 bis 500 t geplant, doch langfristig will Namdal Settefisk mit seinen inzwischen vier Zuchtlizenzen rund 2.300 t produzieren.

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