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17.04.2019  Forschung: Deutsche Wissenschaftler helfen Lachs-Genom zu entschlüsseln

Forschung: Deutsche Wissenschaftler helfen Lachs-Genom zu entschlüsseln

Wissenschaftler am Leibniz-Institut wollen helfen, das Genom des Zuchtlachses zu entschlüsseln, um robuste Zuchtlinien zu entwickeln (von links): Dr. Aleksei Krasnov, Dr. Alexander Rebl, Anne Flore Bakke und (vorne) Luisa Falkenthal. (Foto: FBN)
Genombiologen am Leibniz-Institut für Nutztierbiologie (FBN) sollen helfen, das genetische Profil des Atlantischen Lachses zu entschlüsseln und Biomarker zu finden, die für die Fischgesundheit entscheidend sind. "Mit Hilfe unserer Hightech-Genanalysen wollen wir dazu beitragen, robuste Zuchtlinien für eine tiergerechte und gleichzeitig wirtschaftlich tragbare Haltung zu entwickeln", erklärt der Dummersdorfer Fischgenetiker Dr. Alexander Rebl. Dadurch sollen Infektionskrankheiten vermieden werden, die bei jungen Lachsen zu hohen Sterblichkeitsraten führen. Die Dummersdorfer Forscher sind dabei Teil des internationalen Projektes "ImCom" unter Federführung des renommierten staatlichen Forschungsinstituts Nofima in Norwegen, das eine Laufzeit von vier Jahren hat und mit einer Million Euro von der norwegischen Forschungsgesellschaft unterstützt wird. Das FBN hat sich bisher vor allem einen Namen durch seine Forschung an Bornforelle, Zander und Ostseeschnäpel gemacht. Mit dem Atlantischen Zuchtlachs betreten die Fischgenetiker am FBN-Institut für Genombiologie Neuland.

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