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News aus der Fischbranche

09.04.2020  Norwegen: Nachfrage nach Lachs bricht weltweit um 15% ein

Die Coronavirus-Pandemie und die darauf folgenden Schließungen der Gastro-Branche in weiten Teilen des Weltmarktes werden zu einem Rückgang der globalen Nachfrage nach Lachs von 15% führen, prognostiziert nach Angaben der Undercurrent News die Nordea Bank. Etwa 36% des Lachsmarktes seien dadurch gleichsam "verdampft", eine Menge von etwa 900.000 t, meinen die Analysten Kolbjørn Giskeødegård und Herman Dahl in ihrem jüngsten Bericht für den norwegischen Arm der finnischen Bank Nordea. Wie lange die Erholung des Außer-Haus-Marktes dauern und wie lange die gestiegene Nachfrage im Lebensmitteleinzelhandel anhalten wird - das seien offene Fragen. Trotz der Corona-Krise halte Nordea an ihrer Wachstumsprognose für das laufende Jahr 2020 von geschätzten 5,7% fest. Für 2021 wurde die Wachstumserwartung allerdings von 5,5% auf 4,3% gesenkt und für 2022 sogar von 5,5% auf 3,1%. Für den Spotmarkt erwarte Nordea folgende Preise: 4,50 bis 5,- Euro/kg für 2020/21 und 5,50 Euro/kg für 2022 - oder 50 bis 51 NOK/kg für 2020/21 und 55 NOK/kg für 2022. Angesichts steigender Produktionskosten werden die sinkenden Verkaufspreise bei den Lachsproduzenten zu Gewinneinbrüchen von im Schnitt 40% führen, so dass die Gewinnmargen knapp über oder sogar unter dem Break-even liegen werden.

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