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News aus der Fischbranche

01.09.2020  Norwegen: Mowi-Gewinn bricht um 50 Prozent ein

Mowi, weltgrößter Lachszüchter, meldet für das 2. Quartal 2020 einen Gewinneinbruch um 50 % verglichen mit dem Ergebnis im 2. Quartal 2019, schreibt IntraFish. Das EBIT lag mit 99 Mio. Euro 53 % niedriger als das Vorjahresergebnis von 211 Mio. Euro. Der Quartalsumsatz war mit 911 Mio. Euro fast 11 % geringer als in II/2019. Ursache waren vor allem die coronabedingten Beschränkungen, die die Lachspreise in sämtlichen Märkten einbrechen ließen. Ein Lichtblick war die VAP-Abteilung Mowi Consumer Products, die von der Nachfrageverlagerung vom Foodservice zum LEH profitierte: sie notierte auf Basis eines Umsatzes von 652,4 Mio. Euro ein EBIT von 23,3 Mio. Euro - in II/2019 hatte dieses 7,5 Mio. Euro betragen. Mowis Erntemenge entsprach mit 104.303 t den Erwartungen. Ein besonders schlechtes Quartal erlebte Mowi Schottland, deren EBIT/kg aufgrund "biologischer Probleme" von 2,92 Euro im Vorjahr auf nur noch 0,98 Euro/kg einbrach. Bei Mowis norwegischen Farmen sank das EBIT um 52 % auf 1,06 Euro/kg und in Kanada notierten die Farmen sogar ein EBIT-Minus von 0,68 Euro/kg. In Chile brach das EBIT um 60 % auf 0,82 Euro/kg ein. Gegen den Trend entwickelte sich Mowi Irland, das für seinen Biolachs ein EBIT von 3,83 Euro/kg (II/2019: 2,66 Euro/kg) erlösen konnte - ein Plus von 173 %.

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