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News aus der Fischbranche

11.11.2020  Import: EU-Strafzölle auch auf vier US-Seafood-Produkte

Die Europäische Union belegt seit gestern US-Importe mit neuen Zöllen. Unter den betroffenen US-Waren im Wert von knapp 4 Mrd. USD (= 3,4 Mrd. Euro) sind auch vier Seafood-Produkte, melden die Undercurrent News. Mit den Zöllen reagiert die EU auf Strafzölle, die Washington vor gut einem Jahr wegen europäischer Beihilfen für Airbus auf Importe von EU-Gütern eingeführt hat. Angesichts einer im April 2019 veröffentlichen geplanten EU-Liste, auf der 42 Seafood-Produkte im Einfuhrwert von 528,8 Mio. Euro (2019 = 447,4 Mio. Euro) aufgeführt waren, sah die Fischwirtschaft der jetzt verabschiedeten Liste mit Besorgnis entgegen. So sollten ursprünglich auch Alaska-Pollack (Exportwert in die EU 2019: 433,4 Mio. USD = 366,7 Mio. Euro) und Hummer (2019: 57,8 Mio. USD = 48,9 Mio. Euro) mit neuen Zöllen belegt werden. Tatsächlich von den neuen Zöllen betroffen sind jetzt gefrorener Atlantischer Lachs und Donaulachs (Wert 2019: 264.000 USD = 223.373 Euro), die TK-Filets von acht Lachsarten (19 Mio. USD = 16 Mio. Euro), geräucherter Wildlachs (neun Arten: 1,1 Mio. USD = 947.642 Euro) und Scallops (41,4 Mio. USD = 35 Mio. Euro).

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