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News aus der Fischbranche

18.01.2021  Gastronomie: 38 Prozent Umsatzverlust im Jahr 2020

Die deutsche Gastro-Branche hat ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes zufolge im vergangenen Jahr real 38 Prozent Umsatz verloren. Nominal verzeichnete das Gastgewerbe ein Minus von 36 Prozent. Im vergangenen Frühjahr waren wegen der Corona-Pandemie Gaststätten für zwei Monate geschlossen, Hotels durften nur Geschäftsreisende beherbergen. Nach mehreren Monaten mit Lockerungen sind Restaurants, Cafés und Hotels seit dem 2. November erneut dicht.

Im November lag der Branchenumsatz um 67,9 Prozent unter dem des Vorjahresmonats 2019. Hotels und sonstige Beherbergungsunternehmen verzeichneten sogar ein Minus von 82,2 Prozent, in der Gastronomie betrug der Rückgang 60,1 Prozent und Caterer verloren 45,1 Prozent. Durch die Zwangsschließungen im Januar rechnet Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga), mit Umsatzverlusten von etwa 80 Prozent. "Wir gehen davon aus, dass 70.000 Betriebe die Krise nicht überstehen werden", prognostiziert die Verbandsvertreterin. Gleichzeitig kritisierte sie, dass von 25 Mrd. Euro angekündigten Überbrückungshilfen bis Mitte Januar keine drei Mrd. Euro bei den notleidenden Unternehmen angekommen seien. Auch bei den Abschlägen für die Novemberhilfen gebe es erhebliche Probleme.

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