26.03.2019

Harrislee: Christian i Grotinum beschränkt sich auf Kerngeschäft

Das färingische Fischfangunternehmen Christian i Grotinum (CiG) verabschiedet sich mit dem Verkauf seiner Produktionsstätte Larsen Danish Seafood im deutschen Harrislee von der Idee der vertikalen Integration. Vor vier Jahren hatte der Schwarmfischproduzent Larsen aus der Insolvenz gekauft, um die Wertschöpfung für seine Fischerei auf den Färöer Inseln zu steigern. Dort betreibt CiG zwei Fabrikfangschiffe und hält Quoten für insgesamt rund 100.000 t Hering, Makrele, Blauer Wittling und Capelin, die sowohl für den direkten menschlichen Verzehr als auch für die Fischmehlproduktion gefischt werden. In Harrislee bei Flensburg stellten sich die Färinger mit zwei Produktionslinien für Makrele und zahlreiche spezielle Produkte aus Lachs, Hering, Forelle, Sprotte und Muscheln einem von intensivem Wettbewerb gekennzeichneten Markt. Schon 2017 verkaufte CiG eine erste Linie einschließlich der Kontrakte an den dänischen Spezialisten für Makrelen-Konserven, Sæby. Jetzt erwarb der lettische Produzent Karavela den Rest. Nachdem Larsen schon im vergangenen Jahr 60 Beschäftigte entlassen hatte, folgten in diesem Jahr weitere 60. Nach Angaben von IntraFish soll die gesamte Fabrik in Harrislee verkauft werden.

Lesen Sie zu Larsen Danish Seafood auch im FischMagazin-Archiv:
20.03.2019   Harrislee: Lettischer Konservenproduzent übernimmt Larsen Danish Seafood
04.09.2017   Bremerhaven: Larsen Danish Seafood schließt Standort Leegina
04.02.2015   Larsen Danish Seafood: Zwei Kaufinteressenten
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