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News aus der Fischbranche




4. Fischwirtschafts-Gipfel am 20. und 21 Februar 2017
Programm und Anmeldung jetzt online

Fischwirtschafts-Gipfel
Alle zwei Jahre trifft sich die Fischbranche in Hamburg zum Fischwirtschafts-Gipfel, um die aktuellen Herausforderungen der Branche zu erörtern gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Forschung, Einkaufsentscheidern aus dem Lebensmittelhandel, dem Foodservice und Politikern. Im Februar 2017 ist es wieder so weit. Zwei Tage lang werden in Vorträgen und Podiumsdiskussionen Handlungsempfehlungen gegeben, wie die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftszweiges und der darin agierenden Unternehmen gestärkt werden kann.

Nutzen Sie den Frühbucher-Rabatt bis zum 23. Dezember.

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03.12.2016  Wolfsbarsch/Dorade: Kilic will Nireus schlucken

Kilic, türkischer Produzent von Dorade und Wolfsbarsch, will seinen griechischen Mitbewerber Nireus übernehmen, meldet IntraFish. Im Mai 2015 hatten vier Kreditinstitute - Piraeus Bank, Alpha Bank, Eurobank und National-Bank - 75% der Nireus-Anteile übernommen und wollten den Züchter nach einer Sanierung in diesem Jahr wieder abgeben. Jetzt kündigte der stellvertretende Präsident von Kilic, Sinan Kiziltan, an, Nireus innerhalb der kommenden sechs Monate kaufen zu wollen. "Es muss eine Konsolidierung stattfinden", sagt Kiziltan, und: "Es ist entscheidend wichtig, wer es kauft." Nireus hatte für die ersten neun Monate 2016 seine Verluste auf 1,6 Mio. Euro reduzieren können.

Lesen Sie zu Dorade und Wolfsbarsch auch im FischMagazin-Archiv:
29.07.2016 Türkei: Sagun-Gruppe startet neue Fabrik für Wolfsbarsch, Dorade, Thunfisch
26.05.2016 Griechenland: US-Investor kauft Doraden- und Wolfsbarsch-Produzent
16.11.2015 Griechenland: Fusion von Selonda, Nireus und Dias im Gespräch



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02.12.2016  Norwegischer Bio-Lachs darf wieder vermarktet werden

Bio-Lachs aus Norwegen darf in Deutschland wieder mit dem Hinweis auf seine biologische Herstellung vermarktet werden. Das hat zumindest die Länderarbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (LÖK) auf ihrer Sitzung am 10. November mehrheitlich mit sofortiger Wirkung beschlossen. Allerdings wurde der LÖK-Beschluss nur von 14 Bundesländern mitgetragen, während Thüringen und Baden-Württemberg das nicht taten. Auch die EU-Kommission hält weiterhin an ihrem Standpunkt fest, dass norwegische Aquakulturprodukte in der EU nicht als Bioware vermarktet werden dürfen. Zwar habe sich Norwegen bereit erklärt, die EU-Öko-Verordnung zu übernehmen, allerdings ohne einen klaren Termin zu nennen, bemängelte die EU-Kommission. Die LÖK begründete ihren Beschluss jedoch auch damit, dass es in den meisten anderen EU-Mitgliedstaaten offensichtlich keine Handelseinschränkungen mehr für Bio-Lachs aus Norwegen gebe: "Deutsche Unternehmen würden deutliche Wettbewerbsnachteile erleiden und möglicherweise auch auf längere Sicht wichtige Handelswege verlieren, wenn in Deutschland die Einfuhr weiterhin untersagt wäre." Außerdem sei der Lachs entsprechend den Bio-Richtlinien produziert worden. Lediglich die formelle Überführung von EU-Rechtsetzungen in nationales Recht fehle noch.

Lesen Sie zum Thema Bio auch im FischMagazin-Archiv:
08.10.2015 Cuxhaven: Kutterfisch erhält Bio-Zertifizierung
22.12.2014 Biofach 2015: Das Bio-Segment wird breiter
03.03.2014 Irland: Lachsfarm in der Bantry Bay quasi "ausgelöscht"



02.12.2016  Saarland will "Catch and Release" verbieten

Das Saarland will das Fangen und wieder Freilassen von Fischen in der Sportfischerei, das so genannte "Catch and Release", verbieten, schreibt die Bild-Zeitung. Auf seiner nächsten Sitzung will der saarländische Landtag ein neues Fischereigesetz verabschieden, das das "Trophäenangeln" untersagt. Das Thema hatte jüngst erst wieder mediale Aufmerksamkeit gefunden, nachdem Ex-Bundesliga-Profi Klaus Augenthaler von der Tierschutzorganisation Peta angezeigt worden war. Der Angel-Fan hatte einen 2,20 Meter-Wels von 65 kg Gewicht aus einem Weiher bei Regensburg gefischt und wieder freigelassen. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren zwar sein, Augenthaler musste jedoch 3.000,- Euro an eine gemeinnützige Organisation zahlen. "Diese Form des Fischens ist nicht vereinbar mit dem tierschutzrechtlichen Verbot, einem Tier ohne vernünftigen Grund Leiden zuzufügen", meint Saarlands Umweltminister Reinhold Jost (SPD). Auch Bernd Hoen, Vizepräsident des Fischerei-Verbands Saar, unterstützt das Gesetz, sagte jedoch: "Das Trophäen-Angeln praktizieren nur wenige. Die überwiegende Mehrzahl unserer Mitglieder angelt nur, was auch verzehrt wird." Bislang verbiete nur Schleswig-Holstein das "Catch und Release" ausdrücklich.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
17.07.2015 Chile: Behörde ermittelt wegen Grausamkeit gegen Seelöwen in Lachsfarm
16.04.2014 Tierschutz: Transport lebender Karpfen ohne Wasser
17.01.2014 Berlin: Fischhändler greifen Tierschützer körperlich an



01.12.2016  Listerien: Wechsler Feinfisch ruft geräucherte Forellenfilets zurück

Die Räucherei Wechsler Feinfisch in Erftstadt (Nordrhein-Westfalen) hat geräucherte Forellenfilets zurückgerufen, da bei Untersuchungen der Chargen Listerien (Listeria monocytogenes) nachgewiesen wurden, meldet die Augsburger Allgemeine. Betroffen seien Verpackungen in den Sortierungen 120g bis 1.000g mit den Chargennummern A16298124561 bis A163011245612 und den Verbrauchsdaten 27.11.2016 bis 07.12.2016. Alle Produkte mit dem Verbrauchsdatum 08.12. und später seien nicht betroffen, da der Produktionsfehler zwischenzeitlich lokalisiert und behoben worden sei. Der Verzehr von mit Listerien belasteten Nahrungsmitteln kann zu erheblichen Magen-Darm-Beschwerden führen. Die Symptome können kurz nach dem Verzehr oder bis zu drei Wochen danach auftreten. Schlimmstenfalls kann eine Listerien-Vergiftung eine Sepsis oder Meningitis (Hirnhautentzündung) auslösen, die tödlich enden kann.

Lesen Sie zu Listerien auch im FischMagazin-Archiv:
11.07.2016 Listerien: Lachsräucherei Von SER startet Rückruf
10.06.2015 Dänemark: Aldi ruft Räucherlachs wegen Listerien zurück
04.06.2015 Dänemark: Lidl ruft Norlax-Lachs wegen Listerien zurück



01.12.2016  Island: Fischexporteure leiden unter starker Krone

Island: Fischexporteure leiden unter starker Krone

Islands Fischwirtschaft erleidet derzeit Einbußen zum einen durch den steigenden Wechselkurs der Isländischen Krone und zum anderen durch das abgewertete Britische Pfund, schreibt die Iceland Review. Das zumindest beklagen Fischverarbeiter in den isländischen Westfjords. "Währungsschwankungen bedeuten kurzfristig fast immer Einkommenseinbußen. Und für ein junges fischverarbeitendes Unternehmen, das noch keine Rücklagen gebildet hat, ist das hart", sagte Steintor Bjarni Kristjánsson, Geschäftsführer der vor einem Jahr gegründeten Flateyri Fish Processing. O∂inn Gestsson, Geschäftsführer des Weißfischverarbeiters Islandssaga in Su∂ureyri, bemerkt: "Während unser Einkommen sofort sinkt, dauert es zwei, drei Monate, bis die Preise auf der Einkaufsseite sinken." Der Garnelenverarbeiter Kampi in Isafjör∂ur, der 90% nach Großbritannien - aber auch nach Deutschland und Skandinavien - exportiert, habe durch die starke Krone in Verbindung mit dem abgewerteten Britischen Pfund in diesem Jahr 30% weniger verdient, sagt Produktionsleiter Albert Haraldsson. Neben der Fischwirtschaft leidet auch Islands wichtiger Devisenbringer Tourismus. Inzwischen lägen die Preise auf der Insel nur noch sieben Prozent unter jenen in der Schweiz, die vom Internationalen Währungsfonds als teuerstes Land der Welt gehandelt werde.

Lesen Sie zu Island auch im FischMagazin-Archiv:
22.11.2016 Rotbarsch: 7.500 t Quote für die Irmingersee
17.11.2016 Island: Der Streik ist vorbei, die Fangflotte fischt wieder
07.11.2016 Island: Fünf weitere Fischarten starten MSC-Verfahren



01.12.2016  Chile erhöht Quote für Südlichen Seehecht um 2.000 Tonnen

Chiles Untersekretariat für Fischerei und Aquakultur (Subpesca) hat die Fangquote für den Chile-Seehecht (Merluccius gayi) für das Jahr 2017 um 2.000 t auf 19.000 t angehoben, meldet IntraFish. Von dieser Gesamt-TAC für die Regionen X und XII entfallen 11.388 t (= 60%) auf die handwerkliche Küstenfischerei und die übrigen 7.592 t (= 40%) auf die industrielle Fangflotte.






[30.11.2016] Norwegen: Oslos Flughafen plant neue Seafood-Plattform für 88 Mio. Euro

[29.11.2016] Eathealthy Award 2016 für Mini-Heringsfrikadellen von Friesenkrone
[29.11.2016] Südafrika: Futtermaden-Hersteller erhält 16,5 Mio. Euro Kapitalspritze

[28.11.2016] Weitere ASC-Standards in der Entwicklung
[28.11.2016] Dänemark: Vega Salmon verlegt Hauptsitz nach Kolding

[25.11.2016] Österreichische Süßwasserfische in der Dose
[25.11.2016] Österreich: 140 Jahre Fisch-Gruber am Wiener Naschmarkt
[25.11.2016] Japan: Automatisierte Lachszucht wird von Land aus gesteuert

[24.11.2016] Warnung: Bakterien in Plötzen
[24.11.2016] Vatikan rügt Ausbeutung in der Fischerei-Industrie
[24.11.2016] Malta exportiert 47,7 Prozent mehr Thunfisch
[24.11.2016] Alaska-Pollack: Fangquote bleibt 2017 stabil

[23.11.2016] Frischeparadies eröffnet im neuen Leipziger Selgros-Markt

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