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News aus der Fischbranche




15.06.2018  Bremerhaven: Deutsche See ist Lieferant bei der Fußball-Nationalmannschaft

Bremerhaven: Deutsche See ist Lieferant bei der Fußball-Nationalmannschaft

Die Deutsche See Fischmanufaktur kooperiert mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und präsentiert im Stadion exklusive Köstlichkeiten aus der Bremerhavener Manufaktur. Im Rahmen der Heim-Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft sorgt Deutsche See im VIP-Bereich für das leibliche Wohl der Gäste. Für jede Partie kreieren die Fischexperten eine individuelle Auswahl an kaltem Fingerfood und kleinen Tellergerichten, die die Fans vor und nach dem Spiel sowie während der Halbzeit genießen können. Das sind beispielsweise geräucherte Garnelen mit Crème fraiche auf Schüttelbrot, eine Stulle mit isländischem Räucherlachs in verschiedenen Variationen oder eine Poke Bowl. Den Fischsalat aus Hawaii bereitet das Deutsche See-Team um Key Account Manager Kai Lautenbach direkt vor Ort zu. Dafür werden Lachs, Thunfisch und Garnelen mit Mango und Avocado kombiniert, mit einem Dressing fein abgeschmeckt und in liebevoller Handarbeit in kleine Schälchen angerichtet. Schon zum DFB-Pokalfinale im Olympiastadion in Berlin am 19. Mai 2018 hatte Deutsche See die VIP-Gäste im Football Village mit geflämmtem Ikarimi-Lachs auf Spargelsalat und aromatischem Sambal sowie einer Ceviche-Bowl mit Gelbschwanzmakrele, Argentinischer Rotgarnele und geröstetem Mais als Topping begeistert.

Lesen Sie zu Deutsche See auch im FischMagazin-Archiv:
28.02.2018 Deutsche See: Egbert Miebach ist tot
13.02.2018 Parlevliet & Van der Plas übernimmt Deutsche See
31.01.2018 Deutsche See: Hartwig Retzlaff wechselt zur "Eat happy"-Mutter



Industrial-Auctions




15.06.2018  Holland: Klaas Puul und Foppen fusionieren

Der holländische Garnelen-Produzent Klaas Puul und die Lachsräucherei Foppen schließen sich zu einem neuen Unternehmen zusammen, das ab August 2018 unter dem Namen "Dutch Seafood Company" firmieren soll, meldet IntraFish. Klaas Puul (Volendam) setzt vor allem mit Shrimps rund 170 Mio. Euro um, Foppen (Harderwijk) hat einen Jahresumsatz von 140 Mio. Euro. Zum Geschäftsführer der Dutch Seafood Company ist André van der Padt ernannt worden, der zuletzt für den niederländischen Getreideverarbeiter Meneba (Rotterdam) tätig war. Das bisherige Management soll weiter aktiv bleiben. Allerdings werde sich Foppen-Geschäftsführer Jan Foppen aus dem Tagesgeschäft zurückziehen, um sich der Entwicklung neuer Produkte und Einkaufsaufgaben zu widmen. Die Fusionierung soll auf beiden Seiten zusätzliche Produktionskapazitäten schaffen, erklärt van der Path. Klaas Puul werde seine Lachsverarbeitung, die jedoch bislang keine 10% zum Umsatz beitrug, nach Harderwijk verlagern, während Foppen seine kleine Shrimp-Verarbeitung in Volendam und Edam unterbringen will.

Die Verschmelzung soll auch Synergien bei der Vermarktung schaffen. Foppen hatte vor kurzem ein Büro in China mit einem neuen Verkaufsteam eröffnet und notiert erste positive Ergebnisse."Hochwertige Shrimps in diesen Markt zu verkaufen könnte sehr interessant sein", kommentiert André van der Path. Wichtigster Markt für die Lachsräucherei waren bislang die USA, wo Foppen führende LEH-Filialisten wie Costco und Kroger beliefert. Auf dem US-Markt hatte Foppen bislang jährlich 80 bis 90 Mio. Euro erwirtschaftet, rund 60% seines Jahresumsatzes. Dort sieht van der Path auch für die Klaas Puul-Shrimps Potential. Zunächst stünden die Integration der beiden Firmen, der Aufbau eines starken Managementteams und organisches Wachstum auf der Agenda. Foppen unterhält Produktionsbetriebe in Holland und Griechenland, Klaas Puul in Holland, Deutschland, Dänemark und Marokko. Im Norden Marokkos soll im Herbst 2019 eine neue Garnelenverarbeitung mit 1.500 Beschäftigten den Betrieb aufnehmen. Inhaber der Dutch Seafood Company sind der bisherige Klaas Puul-Eigner H2 Equity Partners - ein Private Equity-Unternehmen - sowie die Gründerfamilien Mooijer und Foppen.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
08.03.2017 Niederlande: Maiko van der Meer verlässt Klaas Puul
27.01.2017 Holland: Klaas Puul baut neue Shrimp-Fabrik in Volendam
01.09.2016 Holland: Beteiligungsgesellschaft erwirbt Kontrollmehrheit bei Klaas Puul



Fisch-Etikettierungsgesetz 2017-18

Alle offiziellen Handelsnamen der in Deutschland zugelassenen Fisch- und Seafoodarten. Sortiert nach 1. deutschen Handelsnamen und 2. wissenschaftlicher (lat.) Bezeichnung. Was muss ausgezeichnet werden? Wer muss auszeichnen? Wie zeichnet man richtig aus?

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15.06.2018  Norwegen: Lachsverarbeitung für 70.000 Tonnen im Testlauf

Der norwegische Lachsproduzent Lerøy betreibt seit Ende Mai eine neue hochautomatisierte Lachsverarbeitung im Testlauf, meldet IntraFish. Die für 74 Mio. Euro errichtete Fabrik in Hitra (Mittelnorwegen) soll jährlich rund 70.000 t Lachs verarbeiten. Der Automatisierungsgrad sei weltweit einmalig. Über die gesamte Produktionslinie werde keine menschliche Arbeitskraft eingesetzt, sagt Paal Kleven, Produktionsleiter bei Lerøy Midt: "Wir wollen monotone händische Tätigkeiten vermeiden." Schlacht- und Verarbeitungslinien arbeiten nahezu völlig automatisiert, selbstfahrende Stapler transportieren die Fertigprodukte und in der Cloud werden große Datenmengen auch zu Analysezwecken gespeichert.

Lesen Sie zur automatisierten Produktion auch im FischMagazin-Archiv:
14.02.2018 Holland: "Lerøy Seafood Center - der Tesla der europäischen Lachsproduktion"
12.02.2018 Lachsverarbeitung: Steigende Innovationsgeschwindigkeit
12.07.2017 Baader stattet "weltbeste" Lachsfabrik aus



14.06.2018  Freiburg: Ralph Schwab eröffnet eigenes Fischgeschäft

Ralph Schwab (47) und seine Frau Monika (45) eröffnen heute im Freiburger Stadtteil Oberlinden ein eigenes Fischgeschäft, die "Fischerei Schwab", meldet die Badische Zeitung (BZ). Schwab hatte nach einer Kochlehre im Rebstock in Denzlingen zunächst beim Groß- und Einzelhändler Fisch-Moser gearbeitet, bevor er lange die Fischabteilung der Migros in Freiburg leitet. Sie erhielt unter seiner Leitung im Jahre 2010 den Seafood Star "Beste Fischtheke im Lebensmittelhandel". Zuletzt führte Ralph Schwab einen fischverarbeitenden Betrieb mit Räucherei am Bodensee. Jetzt hat das Ehepaar in einem Haus aus dem Jahre 1395 (Herrenstraße 55) einen 45 Quadratmeter großen Verkaufsraum eingerichtet mit einer Theke von Schuppenfliesen. In der Auslage liegen frische leinengefangene Wolfsbarsche aus der Bretagne, Schwarzwaldforellen, Doraden, Heil- und Steinbutt und Seeteufel, daneben Geräuchertes und Gebeiztes. "Wir produzieren alles selbst, nach alten Rezepturen von Moser und von mir", sagt Schwab. Auch im Beisortiment wird Ausgesuchtes angeboten, darunter Algenpesto aus Dänemark, Sardinendosen in schickem Design oder Teller und Schüsseln einer portugiesischen Manufaktur. "Unser Beifang", zitiert die BZ Monika Schwab.

Lesen Sie zu neuen Fischfachgeschäften auch im FischMagazin-Archiv:
11.06.2018 Hennigsdorf: Vogler eröffnet Fisch-Eck
06.04.2018 Eupen: Neues Fischgeschäft
23.01.2018 Schleswig-Holstein: GeschmaXpiraten errichten zweite Filiale



13.06.2018  Ostsee: Managementplan für den Boddenhecht

Ostsee: Managementplan für den Boddenhecht

Der Hechtbestand in den Rügener Boddengewässern ist eventuell überfischt. Deshalb hat Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus gestern in Schwerin an das Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) einen Förderbescheid für die Erarbeitung eines Managementplans zur nachhaltigen Entwicklung dieses Hechtbestandes übergeben, teilt das Ministerium mit. Eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Prof. Dr. Robert Arlinghaus erhält für ihre Forschungen dazu bis 2022 insgesamt rund 1,5 Mio. Euro aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF), darunter 374.000 Euro Landesmittel.

In Anglerkreisen gelten die Bodden um und auf Rügen als hervorragende Hechtreviere. Vor allem wegen der Großhechte kommen zahlreiche Angler auch aus dem Ausland. Gleichzeitig stellt die Küstenfischerei dem nicht quotierten Speisefisch offenbar vermehrt nach oder hat ihn als Beifang in ihren Netzen. Laut IGB werfen die Angler-Medien den Küstenfischern vor, für die rückläufigen Hechtfänge verantwortlich zu sein. Die Berliner Forscher haben jetzt den Auftrag, belastbare Daten sowohl über Bestand, Reproduktion und biologische Wechselwirkungen als auch über die sozioökonomische Bedeutung der fischereilichen und touristischen Nutzung der Hechtbestände zu erheben. Auf dieser Grundlage soll ein Vorschlag erarbeitet werden, wie diese Fischart bewirtschaftet werden müsste, um den Bestand nachhaltig zu sichern.

Lesen Sie zur Ostseefischerei auch im FischMagazin-Archiv:
01.06.2018 Heringsfischerei in der westlichen Ostsee "vor dem Aus"
19.02.2018 Frühjahrshering: Mit Qualität und Größe zufrieden
18.10.2017 Ostsee-Fangquoten: Weniger Hering, Lachs und Scholle



11.06.2018  Asien: Erste Hotelgruppe ist MSC-zertifiziert

Asien: Erste Hotelgruppe ist MSC-zertifiziert

Die asiatische Luxus-Hotelkette Shangri-La Hotels and Resorts hat als erste Hotelkette in Asien eine Produktkettenzertifizierung (CoC) des Marine Stewardship Councils (MSC) für sämtliche 53 Standorte in China und Hongkong erhalten. "Seit dem Start unserer kulinarischen Nachhaltigkeitsinitiative Rooted in Nature - sinngemäß: Verwurzelt in der Natur - im Jahre 2014 ist es uns wichtig, unseren Gästen Produkte aus regionaler und moralisch einwandfreier Herkunft zu servieren", sagt Shangri-La-Präsident und -Geschäftsführer Oliver Bonke. Seafood aus nachhaltiger Quelle erkennen Gäste jetzt am MSC-Label neben der Beschreibung des Gerichts auf der Speisekarte.

Lesen Sie zum MSC auch im FischMagazin-Archiv:
07.06.2018 Russland: Kabeljau und Heilbutt aus Langleinenfischerei im MSC-Verfahren
25.05.2018 USA: Erstmals MSC-Zertifikat für Fischerei auf Tintenfisch
01.10.2015 Schweden: Erste Hotel-Kette serviert ASC- und MSC-Seafood




11.06.2018  Schweiz: Landwirte verdienen mit Fischzucht kaum Geld

Nur wenige Schweizer Landwirte konnten sich mit Fischzucht etablieren. Das sei das Fazit einer Umfrage in der Zentralschweiz. "Viel wurde den Bauern in den letzten Jahren versprochen mit der Produktion von Fischen auf Bauernhöfen. Die Praxiserfahrungen haben aber gezeigt: Damit lässt sich kaum das große Geld verdienen", meint die Bauernzeitung. Eine große und leichte Alternative zu Milchvieh oder Schweinehaltung sei die Fischzucht schon gar nicht. Dennoch konnten sich in der Zentralschweiz einige Fischzüchter von Egli und Zander mit eigenen Marken etablieren. Allerdings soll der Preisdruck mit dem Einstieg von Großanlagen wie der Basis 57 in Erstfeld zunehmen. Die in Bern ansässige Agrargenossenschaft Fenaco testet seit Oktober 2017 auf einem Pilotbetrieb in Büron (Kanton Luzern) die Praxistauglichkeit der Fischzucht in der Landwirtschaft. "Die ersten Zwischenergebnisse zeigen, dass dies technisch sehr anspruchsvoll ist, mehr Arbeitszeit bedingt als erwartet und die Produktion sehr teuer sei", schreibt die BauernZeitung. Landwirt Christian Steiger aus Büron, der die Pilotanlage betreut, warnt seine Berufskollegen: "Fische sind viel anspruchsvoller als andere Nutztiere."

Lesen Sie zur Fischzucht im Schweinestall auch im FischMagazin-Archiv:
23.11.2017 Schweiz: Genossenschaft prüft mit Test-Anlage Fischzucht-Potential
26.01.2017 Wunstorf: "Die kleinste Aquakulturanlage in der deutschen Landwirtschaft"
15.07.2016 Lehrfilm zur Aquakultur in Warmwasserkreislaufanlagen



[11.06.2018] Hennigsdorf: Vogler eröffnet Fisch-Eck

[08.06.2018] Kanada: Lachs im Wert von 2,6 Mio. Euro verendet
[08.06.2018] UN-Studie: Im Jahr 2050 mehr Plastik als Fisch im Meer
[08.06.2018] Vietnam: Teurer Pangasius treibt Exporteure zum Tilapia

[07.06.2018] Nordfrost baut Netz für Frischelogistik
[07.06.2018] Gründerpreis: Management-System für Aquakulturen
[07.06.2018] Russland: Kabeljau und Heilbutt aus Langleinenfischerei im MSC-Verfahren

[06.06.2018] Hamburg: Transgourmet eröffnet neues Logistikzentrum

[05.06.2018] Aramark serviert Poké Bowl
[05.06.2018] Schottland: Brexit könnte die Fischwirtschaft "erheblich schädigen"
[05.06.2018] Dänemark: Bei "hartem Brexit" würde Espersen im UK produzieren

[04.06.2018] Remscheid: Thunloin gegen Bitcoin - die neue Zahlungsmöglichkeit
[04.06.2018] Philippinen: Neue Shrimp-Farm für 50.000 Tonnen

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