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News aus der Fischbranche




Werden Sie Seafood Star 2019!

seafoodstar
Die Bewerbungsrunde für den Seafood Star 2019 ist eröffnet. Bewerben Sie sich bis zum 10. September 2018 für den Branchenpreis der Fischwirtschaft, der seit mehr als zehn Jahren in verschiedenen Kategorien vom FischMagazin vergeben wird.

Die Preisträger werden in einer feierlichen Zeremonie ausgezeichnet auf dem 5. Fischwirtschafts-Gipfel, der vom 4.-5. März 2019 im Hotel Empire Riverside in Hamburg stattfinden wird.

Die Bewerbungsunterlagen können Sie hier herunterladen.






21.08.2018  Österreich: Sushi-Test - fünf von elf Proben nicht einwandfrei

Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat Sushi-Sets von elf unterschiedlichen Anbietern in Linz testen lassen. Das Ergebnis: zwei Proben sind nicht mehr für den Verzehr geeignet, drei weitere erhielten das Testurteil "wertgemindert". Konsumentenschützer hatten die Proben bei unterschiedlichen Anbietern im Zentrum der Landeshauptstadt gekauft und unter Einhaltung der Kühlkette in das Labor der Belan Ziviltechniker GmbH gebracht. Dort wurden sie sensorisch, mikrobiologisch und chemisch-physikalisch analysiert. Bei der nicht mehr verzehrfähigen Probe vom Tokyo Running Sushi-Restaurant bemängelten die Gutachter einen "ekelerregenden Geruch nach Verderb des Surimis sowie den fischig-tranigen Geschmack von Lachs, Butterfisch, Tilapia und Garnele als auch den säuerlich alten Geruch des Thunfischs. Zusätzlich zeigten sich noch leicht erhöhte Werte an Fäkalkeimen." Testsieger waren eine "Eat Happy Nigiri Box Sake" von Merkur auf der Mozartstraße und das mittlere Sushi-Set von Superpanda auf der Wienerstraße. Eine "Eat Happy Mixed Box Large" aus einem Eurospar wurde hingegen als "wertgemindert" eingestuft, weil es schwere sensorische und leichte mikrobiologische Mängel aufwies. Die Arbeiterkammer ist die gesetzliche Interessenvertretung der Arbeitnehmer in Österreich, für die eine Pflichtmitgliedschaft besteht.

Lesen Sie zum Thema Sushi auch im FischMagazin-Archiv:
06.08.2018 Deutschland: Erstmals Sushi mit ASC- und MSC-Label
31.01.2018 Deutsche See: Hartwig Retzlaff wechselt zur "Eat happy"-Mutter
29.11.2017 Yo! Sushi: Neuer Geschäftsführer






20.08.2018  Alaska-Wildlachs: Rekordfänge in der Bristol Bay

Die Wildlachsfänge in Alaskas Bristol Bay fallen nicht nur weit besser aus als erwartet, sondern übertreffen auch den vor kurzem aufgestellten Zehn-Jahres-Rekord von 28,91 Mio. Lachsen, schreibt IntraFish. Als jüngstes Fangergebnis meldete Alaskas Behörde für Fisch und Wild (ADF&G) den Fang von 41,8 Mio. Sockeye-Wildlachsen. 58 Prozent davon kommen aus dem Bezirk Nushagak. Derzeit gäbe es keine Probleme mit dem Verkauf der Fische. Trotz der hohen Fangmengen würden die Fischer sogar rund 1,10 Euro/Pound mehr erhalten als ein Jahr zuvor. Der Fischereiökonom Garrett Evridge empfahl den Fischern der Bristol Bay, ihren Fisch weiterhin so teuer zu verkaufen, weil kein anderer Bezirk die am Markt bestehenden Nachfragelücken schließen könne. "Derzeit ist es eine gute Zeit, Fischer in Bristol zu sein", kommentierte Evridge. Vor knapp zwei Jahren hatte die "Bristol Bay Regional Seafood Development Association" (BBRSDA) eine orangefarbene Brand für die Bristol Bay vorgestellt. Im Juli meldete die BBRSDA, dass sie mit fünf US-LEH-Filialisten zusammenarbeite, um in 350 Geschäften in den ganzen USA den Sockeye-Wildlachs zu promoten.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
24.07.2018 Alaska: Schleppender Start der Wildlachsfischerei
03.04.2018 PTC-Insolvenz bringt den Markt in Schieflage
08.03.2018 Russland: Lachsfischerei startet MSC-Verfahren




Industrial-Auctions




17.08.2018  InnoAquaTech: Studienreise nach Island

InnoAquaTech: Studienreise nach Island

Das Projekt InnoAquaTech unter der Leitung von BioCon Valley (Greifswald) hat in diesem Frühjahr eine Studienreise nach Island unternommen, um sich über die dortige Aquakultur und Aquaponik zu informieren. Die 16 Teilnehmer stammten vor allem aus KMUs in der südlichen Ostseeregion, teilt Projektmanager Valentin Eckart mit. Die Tour begann mit dem Besuch einer Geothermieanlage, denn erneuerbare Energien liefern 85% des isländischen Energiebedarfs - auch für die Fischproduktion.

Es folgte das junge Aquaponik-Unternehmen Samrækt, das unter Verwendung von Geothermie und Wasserkraft in Kombination Tilapia, Gemüse und Gewürze züchtet. Auch die Seezungenfarm Stolt Sea Farm von Stolt-Nielsen erhitzt das verwendete Seewasser mit Erdwärme auf die benötigten 20 ºC. Die jährlich produzierten 800 t Seezunge wachsen zwar indoor, allerdings nicht in einer Kreislaufanlage ab: das Meerwasser, das ursprünglich zur Kühlung der Turbinen im nahegelegenen Geothermie-Kraftwerk genutzt wurde, durchläuft die oktaedrischen Flachwasserbecken und wird gefiltert wieder in den Atlantik geleitet. Seesaibling - 1.200 t per anno - farmt die 2010 gegründete Zucht Matorka. Im kommenden Jahr sollen die ersten Saiblinge mit 4 kg Marktgröße erreicht haben.

Neben der Fischzucht war die Produktion von Mikroalgen bzw. von Astaxanthin ein Thema der Studienreise. Das "Superfood", bekannt für seine antioxidativen Eigenschaften und seine positiven gesundheitlichen Effekte, wird von den zwei isländischen Unternehmen AlgaLife und KeyNatura, die sich mit der Blutregenalge Haematococcus pluvialis beschäftigen, auf zwei unterschiedliche Methoden kultiviert. Bislang verschiffen beide Hersteller ihre Produkte hauptsächlich in die USA, doch in den nächsten Jahren soll auch der europäische Markt beliefert werden. Auch Forschungseinrichtungen wie das renommierte Institut Matís standen auf der Agenda. Dort wurden insbesondere zwei Forschungsprojekte angesprochen: ProffAqua, die Nutzung der Soldatenfliege als Fischfutter, und SYLFEED, bei dem Einzellerproteine (SCP) als alternative Proteinquelle in Betracht gezogen werden.

Lesen Sie hierzu auch im Fischmagazin-Archiv:
23.07.2018 Island: Lachsläuse und hohe Mortalität verhindern ASC-Zertifikat
17.05.2018 Island: Farm für Seesaibling expandiert
11.10.2017 Ostsee: Schlechte Perspektiven für marine Aquakultur



Fisch-Etikettierungsgesetz 2017-18

Alle offiziellen Handelsnamen der in Deutschland zugelassenen Fisch- und Seafoodarten. Sortiert nach 1. deutschen Handelsnamen und 2. wissenschaftlicher (lat.) Bezeichnung. Was muss ausgezeichnet werden? Wer muss auszeichnen? Wie zeichnet man richtig aus?

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17.08.2018  Wiesenhof-Mutter setzt auf Fisch-Ersatz

Der Mutterkonzern des deutschen Geflügelfleisch-Produzenten Wiesenhof beteiligt sich an einem US-amerikanischen Startup für vegane Fisch-Ersatzlebensmittel, meldet die Lebensmittel-Zeitung (LZ). Good Catch Foods will Thunfisch-Ersatz aus Soja, Kichererbsen, Linsen und verschiedenen Bohnensorten herstellen, außerdem Burger-Patties ohne Fisch- und Krebsfleisch. "Wir stören die Kategorie Meeresfrüchte, nicht die natürlichen Ressourcen des Meeres", lautet die auf ihrer englischsprachigen Facebook formulierte Philosophie von Good Catch. Jetzt hat der Pionier im Rahmen einer Finanzierungsrunde 8,7 Mio. USD (= 7,7 Mio. Euro) erhalten, um im kommenden Jahr mit der Produktion zu starten. Das Investment der PHW-Gruppe ist Teil eines umfassenderen Engagements des Konzerns für vegane Lebensmittel. "Wir sehen das Wachstum des pflanzenbasierten Lebensmittelsektors nicht als Bedrohung für unser bestehendes Kerngeschäft, sondern als Chance", sagt der PHW-Vorstandsvorsitzende, Peter Wesjohann. Die Investition in Good Catch sei als Beginn einer langfristigen strategischen Partnerschaft zu begreifen.

Lesen Sie zu Fisch-Ersatzprodukten auch im FischMagazin-Archiv:
19.12.2016 Biofach: Schillerlocken aus Tofu
14.12.2015 PHW-Gruppe beginnt mit Frischfisch-Auslieferung
31.07.2015 Geflügelspezialist Wiesenhof will Frischfisch handeln



16.08.2018  Österreich: Fisch-Fachtagung beim Welszüchter Waldland

Österreich: Fisch-Fachtagung beim Welszüchter Waldland

Rund 70 interessierte Landwirte und Vertreter öffentlicher Institutionen nahmen Mitte Juli an einer Fisch-Fachtagung am Waldlandhof im niederösterreichischen Oberwaltenreith teil. Dort züchtet die Waldland Tierveredelung seit dem Jahre 2013 Afrikanischen Wels. Geschäftsführer Gottfried Pichler gab einen umfassenden Einblick. Gastreferenten waren Leo Kirchmaier, Geschäftsführer Österreichischer Verband für Fischerei und Aquakultur, Gregor Hoffmann von der Blün GmbH (Aquaponik) und Alexander Pietsch, Geschäftsführer Nordsee Österreich. Waldland, die eine eigene Setzlingsproduktion betreiben, exportiere inzwischen seine Jungwelse in mehrere Länder, schreibt das Portal Topagrar Österreich. Abgeschlossen wurde die Tagung mit einer Führung durch die neue, 2017 in Betrieb genommene Fischhalle von Waldland. In Zukunft sollen dort auch anderen Arten, etwa der Zander, gezüchtet werden, kündigte Pichler an. Im Rahmen des 4. Waldland-Sommerfestes erhielten Landesrat Ludwig Schleritzko und Alexander Pietsch die Vielfaltertrophäen 2018 verliehen. Schleritzko war in seiner Zeit als Waldland-Mitarbeiter maßgeblich am Aufbau der Fischproduktion beteiligt. Nordsee wiederum sei ein großer Abnehmer des Waldland-Edelwelses, der bei Nordsee Österreich angeboten werde.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
12.04.2018 Wien: Der erste Aquaponik-Betrieb in Österreich
15.10.2015 Österreich: Grundkurs zur Aquakultur in Warmwasser-Kreislaufanlagen
10.12.2013 Österreich: 20 Tonnen-Pionieranlage liefert erste Clarias-Welse



16.08.2018  Norwegen: Neues Seafood-Terminal für den Flughafen Oslo

Der Flughafen Oslo soll ein neues Seafood-Terminal erhalten, in dem jährlich bis zu 250.000 t umgeschlagen werden können. Eine entsprechende Absichtserklärung (MoU) unterzeichneten der Dienstleister Worldwide Flight Services (WFS) und das Meeresfrüchte-Terminal "Sjømatterminalen", meldet die Airport World. Das neue Seafood Centre werde die Wettbewerbsfähigkeit von norwegischem Fisch und Meeresfrüchten weltweit stärken, meint Martin Langaas, Direktor Cargo des Osloer Flughafens. 2017 sei Oslo mit einem Zuwachs von 36 Prozent der am schnellsten wachsende Luftfracht-Flughafen Europas gewesen. Von 185.000 t waren 90.000 t Seafood. In diesem Jahr soll die Luftfrachtmenge auf 230.000 t wachsen.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
30.11.2016 Norwegen: Oslos Flughafen plant neue Seafood-Plattform für 88 Mio. Euro
22.08.2017 Nordirland: Rooney Fish züchtet jetzt auch Austern
13.03.2015 London: DB Schenker eröffnet neues Frischfisch-Terminal in Heathrow



[16.08.2018] Vietnam: Pangasius-Industrie setzt auf Impfungen

[14.08.2018] Norwegen: Neuer Fischereiminister

[13.08.2018] Schottland: Durchbruch bei Lippfisch-Zucht
[13.08.2018] Holland: Rückverfolgung von MSC-Thunfisch über Ethereum-Plattform

[10.08.2018] Fischsterben von Hamburg bis zum Bodensee
[10.08.2018] Hamburg: Heinz Oestmann gestorben
[10.08.2018] Wacken: Fans goutierten "Full Metal Matjes" und Fish & Chips

[08.08.2018] Deutscher Fischereitag 2018: "Natura 2000" als ein Schwerpunkt
[08.08.2018] Bahamas: MSC-Zertifikat für Karibik-Langusten

[07.08.2018] Drogeriemarkt dm handelt erstmals auch Fisch

[06.08.2018] Schleswig-Holstein: Start in eine gute Muschelsaison
[06.08.2018] Maschinenbau: Marel übernimmt Mehrheit bei Maja
[06.08.2018] Deutschland: Erstmals Sushi mit ASC- und MSC-Label

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