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News aus der Fischbranche




26.09.2016  Island: Icelandic-Gruppe verkauft Frischfisch-Verarbeiter Ny-Fiskur

Island: Icelandic-Gruppe verkauft Frischfisch-Verarbeiter Ny-Fiskur

Die Icelandic-Gruppe hat beschlossen, ihre Tochter Ny-Fiskur zu verkaufen, schreibt IntraFish. Der geplante Verkauf sei Teil einer Unternehmensstrategie, "den Betrieb zu vereinfachen", teilte der Vorstand mit. Ny-Fiskur verarbeitet in Sandger∂i/Island jährlich rund 6.000 t frische Seafood-Produkte. Das eigene Fangschiff "Von GK-113" besitzt eine Quote für 800 t Kabeljau-Äquivalent. Unter dem Geschäftsführer Thorsteinn Magnússon werden etwa 70 Mitarbeiter beschäftigt (Jahresumsatz 2016: 23,3 Mio. Euro.). Ein erheblicher Teil der Produkte wird per Luftfracht nach Belgien und in andere EU-Länder verkauft.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
29.09.2015 Island fängt wieder Roten Thunfisch und verkauft nach Japan
05.02.2015 Island: Wissenschaft empfiehlt Erhöhung der Capelin-Quote um 260.000 Tonnen
13.10.2014 Island: Erste Goldbarsch-Fischerei erhält MSC-Zertifikat



Fischwirtschafts-Gipfel




26.09.2016  Dänemark will Aquakultur mit 11,7 Mio. Euro fördern

Die dänische Regierung will die Stagnation der heimischen Aquakultur aufbrechen und hat beschlossen, für die Jahre 2016/17 Gelder in Höhe von 11,7 Mio. Euro (87 Mio. DKK) für Aquakultur-Initiativen zur Verfügung zu stellen, schreiben die Undercurrent News. Denn während die Fischzucht in anderen Ländern seit dem Jahre 2000 im Schnitt 7% gewachsen sei, habe sich in Dänemark seitdem kaum etwas bewegt. So soll die Produktionsmenge von durchschnittlich 40 bis 45.000 t in den letzten 25 Jahren nun um bis zu 36.000 t gesteigert werden. Die Meeresumwelt im Kattegat beispielsweise sei robust genug, um eine zusätzliche Produktion von bis zu 16.000 t zu verkraften, heißt es von Regierungsseite. Im Frühjahr 2018 soll dort die erste Zuchtanlage soweit sein, besetzt zu werden. Werden die Wachstumspläne umgesetzt, verspreche sich die Industrie bis zu 1.000 neue Arbeitsplätze und ein Exportplus von 500 Mio. DKK - umgerechnet 67,2 Mio. Euro. Rasmus Jarlov, Sprecher der dänischen Konservativen, hofft auch, dass rund 50 kleinere Projekte, die aufgrund fehlender Umweltgenehmigungen auf Eis liegen, im Rahmen der anstehenden Maßnahmen realisiert werden können.

Lesen Sie zur dänischen Aquakultur auch im FischMagazin-Archiv:
25.01.2016 Dänemark: Neue Umweltgesetzgebung ermöglicht Produktionssteigerung
03.12.2015 Dänemark: Erstmals wieder Lachs aus landgestützter Zucht
07.04.2015 Langsand Laks will 2016 wieder in die Gewinnzone



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23.09.2016  China verbietet die Einfuhr ganzer norwegischer Lachse

China hat zum 10. September den Import von ganzen Lachsen aus Norwegen verboten, meldet das Portal IntraFish. Das Einfuhrverbot soll solange aufrecht erhalten werden, bis die Importeure per Zertifikat nachweisen können, dass ihr Fisch frei ist von der Infektiösen Salmanämie (ISA) oder Varianten des Virus, teilte die Norwegische Behörde für Lebensmittelsicherheit (NFSA) mit. Auslöser für den Einfuhrbann ist, dass chinesische Behörden im August diesen Jahres ISA in einer Ladung norwegischer Lachs entdeckt hatten. Damit verbunden ist die Befürchtung, dass chinesische Lachsbestände infiziert werden könnten. Die NFSA glaubt jedoch nicht, dass das möglich sei, sagt Grethe Bynes, Leiterin der NFSA-Abteilung für Im- und Export. Teilweise verarbeitete Lachse wie ausgenommene Fische ohne Kopf (h&g) dürfen weiterhin nach China geliefert werden. Sowohl die NFSA als auch die Norwegische Seafood-Föderation (FHL) wollten nicht darüber spekulieren, ob das Verbot politisch motiviert ist. Die Auswirkungen des Embargos würden sich in den kommenden Wochen oder in einem Monat zeigen, meint Trond Davidsen, Leiter der FHL-Abteilung für Aquakultur. Laut Statistiken des Norwegian Seafood Council (NSC) importierte China aus Norwegen in den ersten acht Monaten diesen Jahres - bis Ende August - 5.365 t frischen Norwegerlachs. Das entspreche rund einem Prozent der gesamten norwegischen Lachsausfuhr.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
06.07.2015 Norwegen: Lachsseuche ISA wird regional zum ernsten Problem
09.06.2015 Norwegen: Vernichtung von 300 Tonnen Lachs nach ISA-Infektion



22.09.2016  Chiles Aquakultur produziert 14 Prozent weniger

Die Erträge der chilenischen Aquakultur lagen in den ersten sieben Monaten dieses Jahres mit insgesamt 578.000 t gut 14% niedriger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, meldet IntraFish unter Berufung auf das Untersekretariat für Fischerei und Aquakultur (Subpesca). Die Erntemengen entfallen zu 51,9% auf Atlantischen Lachs, bei dem mit 300.000 t etwa 10% weniger abgefischt wurden. Allerdings produzierte Chile in diesem Jahr bis Juli schon 420 Mio. Fischeier und damit 12,9% mehr als ein Jahr zuvor. Davon wiederum stammten 59,6% vom Atlantischen Lachs, 28,5% vom Coho (Silberlachs) und 11,9% von der Regenbogenforelle.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
04.08.2016 Chile: Lachsindustrie will Antibiotika-Menge in zwei Jahren halbieren
26.07.2016 Chile: Marine Harvest verlässt Verband Salmon Chile
31.03.2016 Chile: 32.700 Lachse bei Entlausung verendet



21.09.2016  Norwegen: Schiff fängt 190 Rote Thunfische an einem Tag

Norwegen: Schiff fängt 190 Rote Thunfische an einem Tag

Der norwegische Thunfischfänger Bulandsbåten hat vor der Küste der Insel Ona/Norwegen am vergangenen Freitag 190 Rote Thunfische (Thunnus thynnus) mit einem Stückgewicht zwischen 170 und 300 kg gefangen, meldet IntraFish. Nach der Anlandung im Hafen von Gunhild Floro war die Besatzung elf Stunden lang mit der Zerlegung beschäftigt. Die letzten norwegischen Thunfischfänge in dieser Dimension sollen gut 40 Jahre zurückliegen: 1978 hatte die Havblink 117 Thunfische auf einer Fangreise gefischt und 1976 hatte dasselbe Schiff mit einem Fang von 200 Fischen an einem Tag den historisch größten Fang notiert.

Lesen Sie zur atlantischen Thunfischerei auch im FischMagazin-Archiv:
29.09.2015 Island fängt wieder Roten Thunfisch und verkauft nach Japan
18.02.2014 Norwegen fischt versuchsweise wieder Roten Thun





21.09.2016  Chile: Industriefischerei auf Krustazeen erhält MSC-Zertifikat

Chile: Industriefischerei auf Krustazeen erhält MSC-Zertifikat

Der Verband der Industriefischer in der Region IV - La Asociación de Armadores e Industriales Pesqueros de la IV Región (AIP) - hat am 13. September für seine Fischerei auf Krustazeen eine Zertifizierung des Marine Stewardship Councils (MSC) erhalten. Die Zertifizierung, die auf Basis einer sich über mehr als zweieinhalb Jahre erstreckenden Bewertung durch den Zertifizierer Acoura Marine erfolgte, erstreckt sich auf Camarones (Heterocarpus reedi) sowie zwei Arten von Langostinos (Cervimunida johni, engl. yellow squat lobster, und Pleuroncodes monodon, engl. red squat lobster) und gilt zunächst für die Dauer von fünf Jahren. Im Jahre 2013 hatten die rund 20 Fangschiffe insgesamt 3.166 t Camarones angelandet, 2.493 t Cervimunida johni und 4.754 t Pleuroncodes.

Lesen Sie zu MSC-zertifizierten Garnelen-Fischereien auch im FischMagazin-Archiv:
20.07.2016 Spanien: Sieben Fischereien werden für MSC-Programm vorbereitet
15.06.2016 Norwegen: Fischerei auf Kaltwassergarnelen erhält MSC-Zertifikat
15.03.2016 Argentinien: Fischerei auf Rotgarnele soll MSC-Zertifikat erhalten



20.09.2016  Russland: Fischerei auf Kamtschatka-Lachse erhält MSC-Zertifizierung

Die ostrussische Wildlachsfischerei vor der Kamtschatka-Halbinsel ist vom Marine Stewardship Council (MSC) als nachhaltig und gut gemanaged zertifiziert worden, teilt der MSC mit. Mit dem blauweißen MSC-Label bieten sich bei diesen pazifischen Lachsen - Buckel-, Keta- und Silberlachs - neue Chancen für Seafood-Lieferanten in Europa, Kanada, Japan, Asien sowie auf dem heimischen russischen Markt. Die Fischerei findet vor der Ostküste Russlands statt, im Westen der Halbinsel Kamtschatka im Ochotskischen Meer und in den Delten der sechs großen Flüsse Ozernaya, Koshegochek, Golynia, Opala, Kol und Vorovskaya. Zur Fangsaison von Juli bis September treffen für drei bis fünf Monate zahlreiche Saisonarbeiter ein. Auftraggeber für die Zertifizierung sind zwei in den 1990er Jahren gegründete Unternehmen, Vityaz-Avto und Delta. Die Fänge werden in deren eigenen Betrieben verarbeitet und gefrostet. Im Jahre 2015 wurden insgesamt 357 t Buckellachs (Pink), 2.330 t Keta (Chum) und 445 t Silberlachs (Coho) gefangen. Die Bewertung der Fischerei durch den unabhängigen Zertifizierer MRAG Americas dauerte insgesamt 18 Monate. Das MSC-Zertifikat ist noch mit sieben Bedingungen verbunden, die eine kontinuierliche Verbesserung des fischereilichen Managements erfordern.

Lesen Sie zum Wildlachs auch im FischMagazin-Archiv:
14.09.2016 USA: Die besten Sockeye Wildlachs-Fänge seit 20 Jahren in der Bristol Bay
11.01.2016 Kanada: Wissenschaftler finden ISA-Virus in Zucht- und Wildlachsen
23.12.2015 Russland fängt 11 Prozent mehr Wildlachs im Jahre 2015




[15.09.2016] Essen: GastroTageWest 2016 legen Fokus auf "to go"

[14.09.2016] Brüggen: 500 Forellen aus Zuchtbecken gestohlen
[14.09.2016] USA: Die besten Sockeye Wildlachs-Fänge seit 20 Jahren in der Bristol Bay
[14.09.2016] Benelux: Think Fish Week wirbt für ASC- und MSC-Produkte

[13.09.2016] Lüneburg: Ehemalige Pickenpack-Führung startet Beratungsfirma
[13.09.2016] Fernsehtipp: "Karawane der Köche" versucht sich an Fisch
[13.09.2016] USA: Blue Harvest übernimmt Scallop-Geschäft von High Liner Foods

[12.09.2016] Dänemark: Fischerei auf Nordsee-Kabeljau erhält MSC-Zertifikat

[10.09.2016] ASC stellt neuen "Grundstandard" zur öffentlichen Diskussion

[09.09.2016] Niederlande: Heiploeg-Berufung gegen 27 Mio.-Euro-Strafe verworfen
[09.09.2016] Pazifischer Ozean: Thunfisch-Gruppe formuliert soziale Richtlinien

[02.09.2016] Deutsche See liefert Frischfisch bundesweit frei Haus
[02.09.2016] IKEA serviert in Europa und Nordamerika "Pulled Salmon Sandwich"

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