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News aus der Fischbranche




Werden Sie Seafood Star 2019!

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Die Bewerbungsrunde für den Seafood Star 2019 ist eröffnet. Bewerben Sie sich bis zum 10. September 2018 für den Branchenpreis der Fischwirtschaft, der seit mehr als zehn Jahren in verschiedenen Kategorien vom FischMagazin vergeben wird.

Die Preisträger werden in einer feierlichen Zeremonie ausgezeichnet auf dem 5. Fischwirtschafts-Gipfel, der vom 4.-5. März 2019 im Hotel Empire Riverside in Hamburg stattfinden wird.

Die Bewerbungsunterlagen können Sie hier herunterladen.






16.08.2018  Österreich: Fisch-Fachtagung beim Welszüchter Waldland

Österreich: Fisch-Fachtagung beim Welszüchter Waldland

Rund 70 interessierte Landwirte und Vertreter öffentlicher Institutionen nahmen Mitte Juli an einer Fisch-Fachtagung am Waldlandhof im niederösterreichischen Oberwaltenreith teil. Dort züchtet die Waldland Tierveredelung seit dem Jahre 2013 Afrikanischen Wels. Geschäftsführer Gottfried Pichler gab einen umfassenden Einblick. Gastreferenten waren Leo Kirchmaier, Geschäftsführer Österreichischer Verband für Fischerei und Aquakultur, Gregor Hoffmann von der Blün GmbH (Aquaponik) und Alexander Pietsch, Geschäftsführer Nordsee Österreich. Waldland, die eine eigene Setzlingsproduktion betreiben, exportiere inzwischen seine Jungwelse in mehrere Länder, schreibt das Portal Topagrar Österreich. Abgeschlossen wurde die Tagung mit einer Führung durch die neue, 2017 in Betrieb genommene Fischhalle von Waldland. In Zukunft sollen dort auch anderen Arten, etwa der Zander, gezüchtet werden, kündigte Pichler an. Im Rahmen des 4. Waldland-Sommerfestes erhielten Landesrat Ludwig Schleritzko und Alexander Pietsch die Vielfaltertrophäen 2018 verliehen. Schleritzko war in seiner Zeit als Waldland-Mitarbeiter maßgeblich am Aufbau der Fischproduktion beteiligt. Nordsee wiederum sei ein großer Abnehmer des Waldland-Edelwelses, der bei Nordsee Österreich angeboten werde.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
12.04.2018 Wien: Der erste Aquaponik-Betrieb in Österreich
15.10.2015 Österreich: Grundkurs zur Aquakultur in Warmwasser-Kreislaufanlagen
10.12.2013 Österreich: 20 Tonnen-Pionieranlage liefert erste Clarias-Welse






16.08.2018  Norwegen: Neues Seafood-Terminal für den Flughafen Oslo

Der Flughafen Oslo soll ein neues Seafood-Terminal erhalten, in dem jährlich bis zu 250.000 t umgeschlagen werden können. Eine entsprechende Absichtserklärung (MoU) unterzeichneten der Dienstleister Worldwide Flight Services (WFS) und das Meeresfrüchte-Terminal "Sjømatterminalen", meldet die Airport World. Das neue Seafood Centre werde die Wettbewerbsfähigkeit von norwegischem Fisch und Meeresfrüchten weltweit stärken, meint Martin Langaas, Direktor Cargo des Osloer Flughafens. 2017 sei Oslo mit einem Zuwachs von 36 Prozent der am schnellsten wachsende Luftfracht-Flughafen Europas gewesen. Von 185.000 t waren 90.000 t Seafood. In diesem Jahr soll die Luftfrachtmenge auf 230.000 t wachsen.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
30.11.2016 Norwegen: Oslos Flughafen plant neue Seafood-Plattform für 88 Mio. Euro
22.08.2017 Nordirland: Rooney Fish züchtet jetzt auch Austern
13.03.2015 London: DB Schenker eröffnet neues Frischfisch-Terminal in Heathrow



Industrial-Auctions




16.08.2018  Vietnam: Pangasius-Industrie setzt auf Impfungen

Pangasius-Züchter in Vietnam setzen seit etwa einem Jahr verstärkt auf eine Impfung für ihre Fische, meldet das Portal IntraFish. Der norwegische Arzneimittelhersteller Pharmaq hat 2016 mit Alpha Ject ® Panga 2 einen Injektions-Impfstoff vorgestellt, der den Bakterien Edwardsiella ictaluri, Erreger der Weißfleckenkrankheit, und Aeromonas hydrophila, verantwortlich für Sepsis und Blutungen, vorbeugt. Bei Laborstudien sei die Überlebensrate bei den geimpften Fischen um 60 bis 100 Prozent höher gewesen als jene in der Kontrollgruppe. "Wir schließen derzeit langfristige Impfverträge mit größeren Produzenten", teilt Andreas von Scholten mit, der für Pharmaq die Region Asien und Pazifik betreut. Die Impfung reduziere nicht nur die Sterblichkeitsrate der Fische, sondern führe auch zu einem verringerten Antibiotikaeinsatz. "Der Umstieg auf Impfstoffe kann helfen, das Image und die Profitabilität zu verbessern", meint von Scholten. Voraussetzung sei allerdings, dass die Zucht schon auf einem zufriedenstellenden Niveau erfolge. Bevor also geimpft werde, müssten andere Probleme gelöst sein. Doch die Konsolidierung und Professionalisierung der Pangasius-Industrie habe die Einführung von Vakzinen möglich gemacht. Allerdings gebe es weiterhin Krankheiten wie etwa das "Gelbfleisch" - yellow flesh -, deren Ursache bislang unbekannt sei.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
08.06.2018 Vietnam: Teurer Pangasius treibt Exporteure zum Tilapia
03.05.2018 Vietnam: Pangasius-Preise auf akzeptablem Niveau
22.12.2016 Chile: Marine Harvest will Antibiotika-Einsatz um 70 Prozent reduzieren



Fisch-Etikettierungsgesetz 2017-18

Alle offiziellen Handelsnamen der in Deutschland zugelassenen Fisch- und Seafoodarten. Sortiert nach 1. deutschen Handelsnamen und 2. wissenschaftlicher (lat.) Bezeichnung. Was muss ausgezeichnet werden? Wer muss auszeichnen? Wie zeichnet man richtig aus?

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14.08.2018  Norwegen: Neuer Fischereiminister

Norwegen: Neuer Fischereiminister

Norwegens Fischereiminister Per Sandberg (58) ist wegen eines Verstoßes gegen das Sicherheitsprotokoll während eine Privatreise nach Iran zurückgetreten, meldet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Sandberg war mit seiner Lebensgefährtin, der gebürtigen Iranerin Bahareh Letnes (28), in deren Heimatland Iran gereist, ohne seine Vorgesetzten zu informieren und mit Diensthandy im Gepäck. Jetzt gab er sein Amt als Fischereiminister und den Posten als Vizechef der rechtspopulistischen Fortschrittspartei auf. Norwegens Geheimdienst stuft den Iran neben Russland und China als eines jener Länder ein, die der Spionage verdächtigt werden. Deshalb wurde Sandbergs Diensttelefon nach seiner Rückkehr nach Norwegen von Sicherheitskräften überprüft. Als neuer Fischereiminister wurde Sandbergs Parteikollege Harald Tom Nesvik (52) berufen. Nesvik, der laut IntraFish zuletzt für ein Wellboat-Unternehmen arbeitete, kündigte an: "Wir werden weiterhin am Wachstum der Seafood-Industrie arbeiten, uns gemeinsam mit der Regierung auch in Zukunft für sauberere Meere, eine intakte Umwelt und nachhaltiges Wachstum einsetzen."

Lesen Sie zu Per Sandberg auch im FischMagazin-Archiv:
03.07.2018 China halbiert Zölle auf norwegische Seafood-Importe
24.05.2018 Norwegen: Immer mehr Lachse verenden



13.08.2018  Schottland: Durchbruch bei Lippfisch-Zucht

Schottland: Durchbruch bei Lippfisch-Zucht

Lippfische, die in Lachsfarmen zur Bekämpfung von Lachsläusen eingesetzt werden, stammen bislang aus Wildfischerei. Doch jetzt ist den schottischen Lachszüchtern Marine Harvest Scotland und Scottish Sea Farms offenbar erstmals ein geschlossener Reproduktionszyklus bei der Züchtung des Gefleckten Lippfischs (Labrus bergylta) gelungen, schreibt Fish Information & Services (FIS). Seit mehr als sechs Jahren erbrüten die Züchter gemeinsam mit dem Institut für Aquakultur an der schottischen University of Stirling Gefleckte Lippfische aus den Eiern wildgefangener Fische und ziehen diese bis zum fortpflanzungsfähigen Alter groß. Jetzt haben diese Fische erstmals eigene Eier produziert. Dem Forscherteam sei es außerdem gelungen, die Lippfisch-Larven erfolgreich von Lebendnahrung auf Trockenfutter umzustellen - ein weiterer Meilenstein, um den Farmern mehr Kontrolle über die Gesundheit und die Ernährung der gezüchteten Lippfische zu geben. Denn langfristig will die Branche unabhängig von Wildfischen werden. Kritik kommt jedoch weiterhin von Umweltschützern. Nick Underdown, Sprecher von Open Seas, meint, die Unternehmen würden bei weitem noch nicht genug Lippfische produzieren, um das Lachslausproblem endgültig zu lösen. Bevor es soweit ist, seien die wilden Lippfischbestände ausgelöscht, denn: "Bislang gibt es nur einen freiwilligen Verhaltenskodex, aber keine Bestandsbewertung und keine Wissenschaft."

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
04.05.2017 Großbritannien: Angler-Vereinigung fordert Fangstopp für Putzerfische
29.03.2017 Norwegen: Lachszucht führt zum Rückgang bei Lippfisch-Beständen
22.05.2014 Schottland: Scottish Salmon Company verdoppelt Gewinn



13.08.2018  Holland: Rückverfolgung von MSC-Thunfisch über Ethereum-Plattform

Das globale Vertriebsunternehmen Pacifical nutzt die Ethereum-Blockchain-Technologie, um Daten zur Rückverfolgung von MSC-zertifiziertem Thunfisch zu veröffentlichen, meldet Fish Information & Services (FIS). Pacifical wurde im Jahre 2011 von den Mitgliedern des Nauru-Abkommens (PNA) gegründet. Die acht PNA-Länder verfügen in ihren Gewässern über 25% des Weltbestandes an Thunfisch und sogar über nahezu 90% des potentiellen MSC-zertifizierten Bonito- und Gelbflossenthunfischs. Über die neue Plattform haben Umweltgruppen, Lebensmitteleinzelhandelsketten, Verbraucher und Zertifizierer sofortigen Zugang zu den einschlägigen Produktdaten des MSC-zertifizierten Thuns. Dazu gehören Kapitän, Schiff und Fangmethode, Fanggebiet und -zeitraum, wo und wann der Fisch verarbeitet wurde, außerdem Produktinformationen und die jeweilige Marke.

"Die Thunfisch-Lieferkette ist global, dynamisch und komplex. Wir von Pacifical meinen seit langem schon, dass unsere Kunden ein Recht haben zu erfahren, woher genau ihr Fisch kommt", sagt Pacifical-Geschäftsführer Henk Brus, der im holländischen Oosterhout ansässig ist. Die neue Blockchain-Integration erfasst mehr als 220 Fangschiffe, die gesamte Liefer- und Produktkette von über 35 Millionen Thunfischen, die jährlich in einem Meeresgebiet gefangen werden, das 40 Prozent größer ist als die Fläche Europas. Das Ethereum-Netzwerk, etabliert 2015, bietet das Anlegen, Verwalten und Ausführen von dezentralen Programmen oder Kontrakten in einer eigenen Blockchain an. Es ist damit ein Gegenentwurf zur klassischen Client-Server-Architektur. Bekannt ist Ethereum auch durch die eigene Krypto-Währung Ether.

Lesen Sie zum Thunfisch aus der PNA-Region auch im FischMagazin-Archiv:
29.03.2018 Pazifik: Umstrittene Thunfischerei ist wieder MSC-zertifiziert
04.01.2017 Marshallinseln: 2017 eventuell doppelt soviel MSC-Thunfisch
09.09.2016 Pazifischer Ozean: Thunfisch-Gruppe formuliert soziale Richtlinien




[10.08.2018] Fischsterben von Hamburg bis zum Bodensee
[10.08.2018] Hamburg: Heinz Oestmann gestorben
[10.08.2018] Wacken: Fans goutierten "Full Metal Matjes" und Fish & Chips

[08.08.2018] Deutscher Fischereitag 2018: "Natura 2000" als ein Schwerpunkt
[08.08.2018] Bahamas: MSC-Zertifikat für Karibik-Langusten

[07.08.2018] Drogeriemarkt dm handelt erstmals auch Fisch

[06.08.2018] Schleswig-Holstein: Start in eine gute Muschelsaison
[06.08.2018] Maschinenbau: Marel übernimmt Mehrheit bei Maja
[06.08.2018] Deutschland: Erstmals Sushi mit ASC- und MSC-Label

[31.07.2018] "European Seafood Economy Summer School": noch kostenlose Plätze frei

[25.07.2018] Norwegen: 6 Prozent mehr Lachs in den Gehegen
[25.07.2018] Flensburg: Streit um Muschelfischerei in der Förde

[24.07.2018] Belgien: Muschelsaison startet mit Ware aus Deutschland

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