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News aus der Fischbranche




Konferenz * Produktschau * Wettbewerb * Netzwerk * Auszeichnung

Fischwirtschafts-Gipfel

5. Fischwirtschafts-Gipfel


4.-5. März 2019 in Hamburg

Am 4. und 5. März 2019 trifft sich die Fischbranche zum Fischwirtschafts-Gipfel in Hamburg. Organisiert wird der Branchentreff durch unsere Fachzeitschrift FischMagazin. Nach vier erfolgreichen Veranstaltungen mit steigender Teilnehmerzahl ist die Fachkonferenz umgezogen in das Empire Riverside Hotel, um neue Impulse zu setzen und weitere Wachstumsmöglichkeiten zu ermöglichen. Erwartet werden wieder mehr als 300 Anmeldungen aus dem In- und Ausland.

Gemeinsam mit Einkaufsentscheidern aus Lebensmittelhandel und Foodservice, aus Großhandel, Industrie und Handwerk sowie Experten aus Wissenschaft und Forschung sollen aktuelle Herausforderungen der Branche erörtert werden. Neben dem Programm bietet sich den Teilnehmern im exklusiven Ambiente des Tagungshotels, das Ausblick auf die Elbe und den Hamburger Hafen bietet, die Gelegenheit zum intensiven Austausch untereinander. Abgerundet wird die Veranstaltung durch die Verleihung des Seafood Stars, dem Branchenpreis der Fischwirtschaft. Prämiert werden die besten Konzepte im Fischhandel sowie die besten Fischprodukte des Jahres 2019. Last but not least werden jene Teilnehmer ausgezeichnet, die im Jahr 2018 ihre Prüfung zum Fischsommelier / zur Fischsommelière erfolgreich abgelegt haben.

Sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Teilnahme und nutzen Sie dabei den Frühbucherrabatt bis zum 11. Januar 2019. Programm und Anmeldung finden Sie hier:
Anmeldung
Programm






07.12.2018  USA: Ernte von 60 Mio. Pounds Scallops für 2019 erwartet

USA: Ernte von 60 Mio. Pounds Scallops für 2019 erwartet

Die US-amerikanische Fangflotte sollte im kommenden Jahr in der ab 1. April 2019 beginnenden Fangsaison in der Lage sein, 60 Mio. Pounds (= 27.240 t) an Scallops zu fischen. Das teilte das New England Fishery Management Council (NEFMC) mit, schreibt IntraFish. Der "akzeptable Fang" (= Acceptable Biological Catch/ABC) von 57.003 t entspreche einem Äquivalent von 125 Mio. Pounds. Die 2019er Fangmenge ist die höchste seit sechs Jahren.

Lesen Sie zur Scallop-Fischerei auch im FischMagazin-Archiv:
08.10.2018 USA: Optimistischer Ausblick auf Scallop-Saison 2019
29.08.2018 Frankreich: Fischer werfen Steine auf britische Konkurrenz
19.04.2017 USA: Scallops aus US-Fischerei mit Fair Trade-Siegel



Fisch-Etikettierungsgesetz 2018-19

Alle offiziellen Handelsnamen der in Deutschland zugelassenen Fisch- und Seafoodarten. Sortiert nach 1. deutschen Handelsnamen und 2. wissenschaftlicher (lat.) Bezeichnung. Was muss ausgezeichnet werden? Wer muss auszeichnen? Wie zeichnet man richtig aus?

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  Fisch-Etikettierungsgesetz 2017-18



06.12.2018  ASC plant Standard für pflanzliche Futterinhaltsstoffe

Der Aquaculture Stewardship Council (ASC) arbeitet an einem Standard für pflanzliche Inhaltsstoffe, die bei der Produktion von Aquakulturfutter verwendet werden, schreibt das Portal IntraFish. Noch 2019 soll der Standard verabschiedet werden, teilt Michiel Fransen mit, verantwortlich für den Bereich "Standards & Wissenschaft" beim ASC. Während traditionell darauf geachtet werde, dass das verwendete Fischmehl und -öl nachhaltig ist, habe die Aquakultur-Industrie bislang tendenziell ignoriert, dass Soja, Mais und Weizen einen mindestens ebenso großen, wenn nicht größeren ökologischen und sozialen Fußabdruck produzieren, meint der ASC. "Die Industrie hat die Nachhaltigkeit dieses Getreides kaum berücksichtigt, zum Teil vielleicht deswegen, weil sich der Druck der NGOs auf Fischmehl und Fischöl konzentrierte", vermutet Fransen, "alle scheinen zu glauben, dass das Futter, wenn wir Fischmehl reduzieren und mehr Soja einsetzen, nachhaltiger wird."

Dem ASC geht es darum, beispielsweise kein Futter von Herstellern zu verwenden, die indirekt zur Abholzung von Wäldern beitragen oder schädliche Chemikalien einsetzen. Negative Presse wie jüngst norwegische Berichte über die Arbeitsbedingungen in der brasilianischen Soja-Industrie haben den ASC motiviert auch zu prüfen, wie die Beschäftigten in der Getreideproduktion behandelt werden. Brasiliens Soja-Industrie weist die Vorwürfe zurück, man habe ein weitverbreitetes Problem.

Ende Januar soll sich eine Steuerungsgruppe treffen, um mehr Details auszuarbeiten. Für September wird die Entscheidung erwartet, diesen neuen Standard, der sich auch auf tierische Inhaltsstoffe, sowohl von Meeres- als auch von Landtieren, erstreckt, weiter voranzutreiben. Der Schritt bedeutet, dass alle Unternehmen zugelassene Futtermittel einsetzen müssen, wenn sie eine ASC-Zertifizierung anstreben. Doch zunächst müsse der Standard zum Abschluss gebracht werden, sagt Fransen, dann gebe es eine Übergangsperiode von 12 bis 18 Monaten, in der die Futtermühlen ihre Produktion ausweiten sowie sich mit der Lieferkette und Aquakulturproduzenten austauschen müssen. "Perspektivisch sollen alle zertifizierten Farmen irgendwann nur noch zertifiziertes Futter verwenden", kündigt Michiel Fransen an. Im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses müssten die Futterhersteller alle drei Jahre den Anteil mariner Inhaltsstoffe, der aus MSC-zertifizierter Fischerei stammt, erhöhen, und zwar solange, bis der Anteil 100 Prozent erreicht hat. Die Futterproduzenten zu zwingen, sofort nur noch MSC-zertifizierte Vorprodukte einzusetzen, sei nicht praktikabel, weil der Anteil MSC-zertifizierter Fischereien regional sehr unterschiedlich sei.

Lesen Sie zum ASC auch im FischMagazin-Archiv:
15.11.2018 Kaufland: Tiefkühl-Eigenmarken jetzt alle mit ASC- oder MSC-Siegel
09.11.2018 China: Farmen für Austern und White Shrimps ASC-zertifiziert
01.11.2018 ASC plant Vorschriften zur Vermeidung von Plastikmüll
04.12.2018  Peru: Vergleichsweise wenig Mikroplastik in Meerestieren

Die Belastung von Fischen und anderen Meerestieren entlang der peruanischen Pazifikküste ist im Vergleich zu anderen Regionen der Welt noch gering. Das teilte die Generaldirektorin für Aquakultur-Forschung am Institut für Meeresangelegenheiten von Peru (IMARPE), Sara Purca, mit, schreibt Fish Information & Services (FIS). Der erste in Peru veröffentlichte Bericht über die Meeresverschmutzung sprach von jährlich 1,5 Mio. t Müll entlang der peruanischen Küste. "An einem verschmutzten Strand wie der Costa Azul in Callao haben wir 450 Mikroplastikpartikel je Quadratmeter Strand gefunden. Dieser Wert ist besser als die Verschmutzung von Stränden in Asien, wo diese einen Wert von bis zu 1.200 Partikeln auf einem Quadratmeter erreicht," teilte Sara Purca mit. Sie betonte, dass es keinen wissenschaftlichen Beweis dafür gebe, dass die Plastikpartikel vom Magentrakt der Tiere in den von Menschen gegessenen Muskel wanderten.

Die Experten von IMARPE zitierten eine Studie der Vereinten Nationen, wonach die Plastikmenge in den Meeren bis zum Jahre 2025 insgesamt 250 Mio. t erreichen könnte. 94 Prozent dieser Partikel sind in den Sedimenten oder im Meeresboden eingelagert, bei nur einem Prozent handele es sich um die Plastik-"Inseln" auf hoher See. Purca betonte, dass es sehr schwierig sei, die Meere von Mikroplastik zu reinigen. Entsprechend läge die Lösung in der Verantwortung aller Bürger, im Alltag so wenig wie möglich von diesen Materialien zu verwenden.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
01.11.2018 ASC plant Vorschriften zur Vermeidung von Plastikmüll
14.09.2018 Studie: Mikroplastik verbindet sich mit natürlichen Organismen
08.06.2018 UN-Studie: Im Jahr 2050 mehr Plastik als Fisch im Meer



04.12.2018  Ecuador: Fischfutterhersteller BioMar erhöht Kapazität

Ecuador: Fischfutterhersteller BioMar erhöht Kapazität

Die BioMar-Gruppe will ihre Produktionskapazität in Ecuador mit einer neuen Extrusionslinie um 40.000 t steigern, teilt der Futtermittelproduzent mit. Nach der Übernahme von Alimentsa, Hersteller von High-End-Garnelenfutter, 2017 arbeite BioMar in Ecuador an der Kapazitätsgrenze, sagt Henrik Aarestrup, Vizepräsident Neue Märkte bei BioMar. Der Futterproduzent profitiere vom zweistelligen Wachstum der Shrimp-Produktion in dem mittelamerikanischen Land im laufenden Jahr 2018. Inzwischen ist Ecuador drittgrößter Shrimp-Produzent der Welt. Im Rahmen seiner strategischen Planung hat BioMar auch seine Forschungs- und Versuchsabteilung in Verbindung mit der Produktion in Ecuador erweitert.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
27.08.2018 Shrimps: Sprunghaft steigende Produktion könnte Nachfrage überflügeln
14.05.2018 Dänemark: Futterproduzent BioMar steigert Kapazität um 50 Prozent
04.12.2017 Ecuador: Shrimps jetzt wichtigstes Exportgut vor Bananen




03.12.2018  Räucherlachs: Trend zu Qualität, Regionalität und Spezialitäten

Europas Lachsräuchereien blicken mit Zuversicht auf das diesjährige Weihnachtsgeschäft. Obgleich die Rohwarenpreise noch immer nahezu genauso hoch seien wie 2017, konnten sich die Räucherer in diesem Jahr besser auf die Hochpreissituation einstellen, heißt es auf dem Portal IntraFish. "Der Preisanstieg beim Endprodukt reicht nicht, um den seit 2016 erfolgten Preisanstieg bei der Rohware auszugleichen, genügt aber, um das Geschäft zu sichern und schreckt andererseits die Konsumenten nicht ab", meint Pierre Commere, Sekretär des französischen Verbands der Nahrungsmittelwirtschaft ADEPALE. Er beobachte bei den Produzenten eine Reduktion bei Produkten des Preiseinstiegs und der Handelsmarken, sehe stattdessen einen Fokus auf steigende Qualität und eine Produktmischung.

Den Trend zu regionalen Produkten spiegele die Schaffung des Labels "Made in France" durch die neun führenden französischen Lachsräuchereien, darunter Guyader. Guyader-Geschäftsführer Antoine Gorioux sieht einen stabilen Räucherlachsmarkt mit einer steigenden Nachfrage nach Bio-, Label Rouge- und Wildlachs. Die anhaltend hohen Lachspreise hätten allerdings der Räucherforelle in Frankreich Aufwind beschert, die etwa 15 bis 20 Prozent Marktanteil habe gewinnen können. Peter Bamberger, Vorsitzender der Danish Seafood Association, beobachte in diesem Jahr ebenfalls die Suche des Verbrauchers nach "etwas Besonderem". In Dänemark sähen sich die Räucherer aktuell mit einem Arbeitskräftemangel konfrontiert, so dass eine der großen dänischen Räuchereien schon keine Aufträge mehr annehmen könne - aufgrund fehlender Arbeitskräfte.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
11.10.2018 Dänemark: Vega Salmon meldet bestes Ergebnis seit fünf Jahren
23.02.2018 Irland: Nachhaltigkeitspreis für Räucherei
16.02.2018 Schottland: St. James Smokehouse baut neue Verarbeitung



03.12.2018  "Öko-Test": Ethoxyquin selbst in Bio-Lachsen

Die Zeitschrift Öko-Test hat 20 Räucherlachse im Labor untersuchen lassen. Dabei fanden sich Rückstände des Konservierungsmittels Ethoxyquin nicht nur in konventionell produzierten Zuchtlachsen, sondern selbst in mehreren Bio-Lachs-Proben, teilt Öko-Test mit. Dabei überraschten die Bio-Produkte insofern, als sie zu den am höchsten belasteten im Test gehörten und auch den geltenden Bio-Schwellenwert deutlich überschritten. Ethoxyquin darf im Fischfutter eingesetzt werden, soll jedoch ab 2020 nicht mehr Verwendung finden, weil es unter Krebsverdacht steht. Selbst in Naturland-zertifiziertem Lachs fanden die Tester den Stoff, obwohl er in Bio-Futter nicht erlaubt ist. Er sei über Impfungen, ein Vitaminpräparat oder verunreinigtes Futter in die Zuchtbestände gelangt, teilten die Hersteller mit. Öko-Test kritisierte darüber hinaus, dass alle Anbieter - bis auf vier - die Lachse mit chemischen Mitteln gegen Läuse behandelten, obwohl es umweltfreundlichere Alternativen wie Putzerfische gebe. Antibiotika hingegen seien kein Problem gewesen. Insgesamt bewertete Öko-Test von den 20 Räucherlachsen, davon fünf Wildlachs-Produkte, drei Produkte mit "sehr gut" und zwei mit "gut".

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
28.05.2018 Fernsehtipp: Zuchtlachs Thema im "Nelson Müllers Essens-Check"
29.06.2017 EU-Kommission setzt Zulassung für Ethoxyquin aus
29.06.2017 Zuchtlachs im deutschen TV - diverse Sendetermin im Juni/Juli




[30.11.2018] Korsika: Dorade und Wolfsbarsch in Premium-Qualität
[30.11.2018] Verbraucherpreise: Preise für Fisch stiegen 2,7 Prozent im Oktober
[30.11.2018] Thailand ratifiziert als erster asiatischer Staat Arbeitsstandards
[30.11.2018] Makrele: EU, Norwegen und die Färöer einigen sich auf Quoten
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[29.11.2018] Argentinien: Mehrwöchiger Streik verhindert Fischerei auf Rotgarnele
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[28.11.2018] "Fisch des Jahres" 2019: der Atlantische Lachs
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