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News aus der Fischbranche




17.10.2017  USA: Seafood-Umsatz bei Amazon Fresh steigt um 50 Prozent

Das E-Commerce-Unternehmen Amazon Fresh meldet für seine Abteilung leichtverderbliche Waren für das 3. Quartal 2017 einen Umsatz von 76,1 Mio. Euro, berichtet One Click Retail. Davon entfallen 18% auf den Bereich "Fleisch", zu dem Seafood gerechnet wird, das hiervon wiederum einen Anteil von 11% ausmacht. Damit lagen die Seafood-Umsätze von Amazon Fresh im 3. Quartal bei 1,5 Mio. Euro oder rund 2% des Amazon Fresh-Umsatzes. Das entspreche einem Anstieg von 50% gegenüber dem 2. Quartal 2017. One Click-Analyst Nathan Rigby vermutet, dass Amazons Übernahme von Whole Foods zu diesem Plus beigetragen haben können, und zwar durch das damit an Amazon Fresh geweckte Interesse.

Lesen Sie zu Amazon auch im FischMagazin-Archiv:
09.08.2017 Schottland: Fishbox-Anbieter expandiert
11.07.2017 Online-Versand: Kaum frischer Fisch aus dem Netz
01.07.2010 Amazon startet Online-Handel mit Lebensmitteln




fish international




16.10.2017  Followfood wächst deutlich stärker als der Markt

Followfood wächst deutlich stärker als der Markt

Followfood konnte im vergangenen Jahr erneut deutlich stärker wachsen als der Markt. Das schreiben die Geschäftsführer Jürg Knoll und Harri Butsch in ihrem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016. Die Friedrichshafener handeln mit TK-Fisch und Fischkonserven mit dem Schwerpunkt nachhaltige Fischerei sowie mit Tiefkühlpizza. Der Rohertrag steigerte sich "bei einer entsprechenden Anpassung des Vorjahreswertes" um 13,1% auf 10,1 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern lag mit 755.000 Euro ebenfalls über Vorjahresniveau. Im Segment "Bio-Tiefkühlfisch" ist Followfood mit einem Marktanteil von über 42% klarer Marktführer TK-Fisch im Bio-Fachhandel in Deutschland. Die Marke followfish wuchs im Segment TK-Fisch und Konserve um 21% gegenüber dem Vorjahr und damit deutlich stärker als der Markt. Risiken, die mit der branchentypischen hohen Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel verbunden sind, will Followfood mit einem weiteren Ausbau der Produktpalette und einer langsam startenden Internationalisierung auf das europäische Ausland entgegenwirken. In der zweiten Jahreshälfte 2017 ist Followfood wie geplant in die Kategorie Räucherfisch eingestiegen.

Lesen Sie zu Followfood auch im FischMagazin-Archiv:
18.04.2016 Russland: Followfood erhält Zertifikat für Flussbarsch-Fischerei
11.03.2014 Erster TV-Spot von Followfish



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16.10.2017  Norwegen: Marine Harvest erwartet erneut Gewinnzuwachs

Norwegen: Marine Harvest erwartet erneut Gewinnzuwachs

Der weltgrößte Lachszüchter Marine Harvest erwartet für das dritte Quartal 2017 ein EBIT von 191 Mio. Euro und damit einen Anstieg um 6,1% gegenüber dem Vorjahresgewinn von 180 Mio. Euro, schreibt IntraFish. Die Produktionsmenge im dritten Vierteljahr lag allerdings mit 95.500 t etwas unter der Menge von 101.000 t im Vergleichsquartal 2016. Das EBIT/kg schwankte zwischen 3,20 Euro/kg bei Marine Harvest Ireland und 1,25 Euro/kg in den MH-Zuchten in Chile. Im wichtigsten Produktionsland Norwegen, auf das 58% der Erntemenge entfielen, lag das EBIT/kg bei 2,25 Euro.

Lesen Sie zu Marine Harvest auch im FischMagazin-Archiv:
08.03.2017 Norwegen/Dänemark: Marine Harvest und Espersen vermarkten gemeinsam
19.01.2017 Norwegen: Marine Harvest verdreifacht Gewinne im 4. Quartal
10.01.2017 Wales: Marine Harvest kauft frühere Wolfsbarschzucht Anglesey



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16.10.2017  Thai Union Europe: Neues Management

Elisabeth Fleuriot ist als Geschäftsführerin der Thai Union Europe nach vier Jahren zurückgetreten und hat das Unternehmen verlassen, teilt der thailändische Konservenhersteller mit. "Elisabeth war eine starke und hochgeschätzte Leiterin unseres Geschäfts in Europa", kommentiert Thiraphong Chansiri, CEO der Thai Union. Die Thai Union führe in Europa eine neue Managementstruktur ein, die Bestandteil eines weltweiten Programms sei, die Tätigkeiten in den Schlüsselmärkten der Gruppe zu harmonisieren und zu rationalisieren. Neuer Regionalpräsident für Europa werde Paul Reenan, der bislang als Leiter Nordeuropa die Marken John West, King Oscar und Rügen Fisch betreute. Er sei direkt Thiraphong Chansiri unterstellt.

Lesen Sie zur Thai Union auch im FischMagazin-Archiv:
12.07.2017 Thai Union will nachhaltiger und sozialer fischen
22.03.2017 Großbritannien: Thunfisch-Marke John West bis Ende 2017 nachhaltig
01.07.2016 USA hebt Thailands Status in Sachen Menschenhandel und Zwangsarbeit





13.10.2017  München: Fischtheke eröffnet noch Renovierung neu

München: Fischtheke eröffnet noch Renovierung neu

Zwei Monate lang wurden die Kunden des Münchener Frischeparadies aus einem Fischwagen provisorisch mit Frischfisch versorgt. Jetzt präsentiert das Frischeparadies in der Zennettistraße 10a seinen Kunden nach aufwendiger Renovierung seine liebsten Produkte auf noch größerer Fläche. Auf acht Metern Länge liegen auf Eis Doraden aus dem französischen Cadiz, Premium-Lachs aus Schottland und Loup de Mer aus der Bretagne neben Muscheln, Seeigeln und Pulpo. "Wir bieten gut 150 verschiedene Fische und Meeresfrüchte an, ganz neu sind die etwa 50 Sorten Räucherfisch und Fischsalate", sagt Betriebsleiterin Regine Walter. Damit jeder Kunde, egal ob Gastronom, Koch oder Privateinkäufer, genau das bekommt, was er sucht, beraten acht kompetente Mitarbeiter an der Fischtheke. Meist sind sie gelernte Köche und geben Tipps vom Filetieren bis zur perfekten Zubereitung und zu passenden Beilagen. Wie in den anderen neun Frischeparadies-Märkten in Deutschland schmücken blaue, von Hand mit Fischmotiven bemalte Kacheln die Thekenrückwand. Im Bistro kann sich der Gast Produkte aus der Fischtheke oder einer anderen Abteilung in der offenen Küche zubereiten lassen.

Lesen Sie zum Frischeparadies auch im FischMagazin-Archiv:
30.06.2017 Frischeparadies Leipzig beliefert jetzt Sachsen und Thüringen
23.11.2016 Frischeparadies eröffnet im neuen Leipziger Selgros-Markt
08.07.2016 Frischeparadies feiert Neueröffnung in Stuttgart




13.10.2017  Grönland: NAFO empfiehlt 17 Prozent höhere Pandalus-Quote

Die Nordwest-Atlantische Fischerei-Organisation (NAFO) hat empfohlen, die Höchstfangmenge für die Kaltwassergarnele (Pandalus borealis) vor Westgrönland für das Jahr 2018 auf 105.000 t anzuheben, schreibt IntraFish. Die Quotenempfehlung entspricht einer Erhöhung von 17% gemessen an der TAC von 90.000 t für 2017. Die TAC-Vorschläge für Ostgrönland und Dänemark liegen bei unverändert 2.000 t.

Lesen Sie zur Kaltwassergarnele auch im FischMagazin-Archiv:
14.08.2017 Kanada: Ungewöhnlich viele Kontrakte für Kaltwassergarnelen
26.06.2017 Neufundland: Höhere Preise für Kaltwassergarnelen
15.06.2016 Norwegen: Fischerei auf Kaltwassergarnelen erhält MSC-Zertifikat




11.10.2017  Ostsee: Schlechte Perspektiven für marine Aquakultur

Ostsee: Schlechte Perspektiven für marine Aquakultur

Eine Aquakultur in der Ostsee, die keine zusätzliche Nährstoffbelastung für das Meer bedeutet, ist kaum möglich. Das ist das Fazit der Fachveranstaltung "Weitsicht für die Ostsee - Chancen und Risiken der Fisch-Aquakultur", die das Meeresschutzbüro der Umweltorganisation BUND gestern in Kiel durchführte. "Fast die gesamte Ostsee ist eutrophiert", teilte Hans-Peter Damian vom Umweltbundesamt mit: "Die Nährstoffkonzentrationen liegen in fast allen Becken deutlich über den Schwellenwerten für den guten Zustand."

Eine Option könnten allerdings integrierte multitrophische Aquakulturanlagen (IMTA) sein, die Dr. Sebastian Rakers von der Fraunhofer-Einrichtung für Marine Biotechnologie und Zelltechnik (EMB) vorstellte. Derzeit laufe beispielsweise ein Projekt mit der Dicklippigen Meeräsche (Chelon labrosus), das Chelon-Projekt: da die Äschen nennenswerte Mengen an Abfall-Futter verwerten, können sie den Umwelteinfluss der Farm reduzieren.

Das EU-Projekt InnoAquaTech (Referent: Valentin Eckart/BioCon Valley) setzt hingegen auf Kreislaufanlagen, die in internationaler Zusammenarbeit als nachhaltige Aquakulturverfahren für die südliche Ostseeregion entwickelt werden. Während BUND-Biologin Dr. Bettina Taylor die "Blue Growth"-Strategie, die ein Wachstum der Aquakultur vorsieht, skeptisch betrachtet, plant der Ostseeanrainer Dänemark im Kattegat Aquakulturanlagen auf einer Fläche von 600 Quadratkilometern. Gleichzeitig ist das Land allerdings auch Vorreiter im Hinblick auf großmaßstabige landgestützte Kreislaufanlagen, die derzeit schon Lachs, Zander und Gelbschwanzmakrele produzieren.

Lesen Sie zur Aquakultur in der Ostsee-Region auch im FischMagazin-Archiv:
09.12.2016 Kieler Förde-Muscheln: Analysekosten treiben Preis auf 11,- Euro/kg
10.02.2015 Schleswig-Holstein: Experimentelle Meeräschen-Aquakultur
29.11.2014 Garnelenzucht: Förde-Garnelen erhält 180.000 Euro für Forschungsprojekt




[10.10.2017] Alaska: AP-Surimi-Markt droht keine Überproduktionskrise
[10.10.2017] Kanada: Keine Zölle für Lebendhummer seit 21. September
[10.10.2017] Dänemark: Vega Sea mit 40 Prozent Umsatzplus

[09.10.2017] Ecuador fängt 18 Prozent mehr Thunfisch im östlichen Pazifik
[09.10.2017] Holland: NorthSeafood Holland unter neuem Eigner

[04.10.2017] Holland: Seafood Connection übernimmt Verarbeiter Weerstand
[04.10.2017] Dänemark: Großes Taschenkrebs-Festival in Lemvig

[30.09.2017] Großbritannien: Erster Muschelzüchter erhält ASC-Zertifikat

[29.09.2017] Finnland: Erste Kreuzschiffreederei weltweit erhält MSC-Zertifikat

[27.09.2017] Iglo: Weniger Fischanteil als vorgeschrieben
[27.09.2017] Frankreich: Labeyrie investiert 4 Mio. Euro in Lachsschneide-Abteilung

[25.09.2017] Polen: Keine weiteren Listerienfunde bei BK Salmon
[25.09.2017] Island: 31 neue Arten aufgrund höherer Meerestemperaturen

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