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News aus der Fischbranche




15.12.2017  Followfood erhält erste Listungen für Räucherlachs-Produkte

Der Friedrichshafener Fisch- und Seafood-Lieferant followfish meldet für seine neue Range geräucherter Lachsprodukte unter der Marke followfish erste Listungen. Aktuell im Dezember hätten Edeka Südwest und Denns Biomärkte die im Oktober vorgestellten Neuheiten gelistet, teilte Geschäftsführer Jürg Knoll dem Portal IntraFish mit. Tegut wolle mit dem Verkauf im Januar beginnen. Im ersten Quartal sollen bundesweite Listungen folgen, kündigt Knoll an, denn noch liefen die Listungsgespräche. Zu dem neuen Sortiment, das bei Viciunai in Litauen produziert und verpackt werde, zählen zwei Varianten geräucherter Bio-Lachs aus Irland und Norwegen sowie geräucherter, MSC-zertifizierter Sockeye-Wildlachs gefangen im Golf von Alaska, und zwar jeweils in der 75g-Packung. Ebenfalls im ersten Quartal 2018 sollen als Neuheiten TK-Scallops und MSC-zertifizierter TK-Heilbutt folgen. Followfood kann 2017 nach eigenen Angaben mit einem Wachstum von 15 bis 17 Prozent über sämtliche Produktkategorien abschließen. Mit dem Verkauf von über 10 Millionen Verpackungen sei ein Umsatz von 45 Mio. Euro erzielt worden. Stärkste Kategorie ist TK-Fisch und -Seafood mit 60 Prozent Anteil, gefolgt von Fisch- und Seafood-Konserven mit 30 Prozent. Für das Segment Räucherfisch erhoffe sich Jürg Knoll für 2018 einen Umsatzanteil von bis zu 10 Prozent.

Lesen Sie zu followfood auch im FischMagazin-Archiv:
16.10.2017 Followfood wächst deutlich stärker als der Markt
18.04.2016 Russland: Followfood erhält Zertifikat für Flussbarsch-Fischerei
11.03.2014 Erster TV-Spot von Followfish



fish international




15.12.2017  Alaska-Pollack: Russische Produzenten erwarten höhere Preise

Eine Kürzung der russischen Alaska-Pollack-Quote 2018 um 6% auf 1,78 Mio. t und eine weltweit steigende Nachfrage nach dem Weißfisch lassen Russlands Sektor optimistisch auf die kommende Fangsaison A im Jahre 2018 blicken, schreibt IntraFish. Nicht nur die Preise für Alaska-Pollack (AP), ausgenommen, ohne Kopf (H&G) auf dem chinesischen Markt würden anziehen, sondern auch die Preise für Filetblockware auf dem europäischen Markt, sagt Alexey Buglak, Vizepräsident der Russian Pollack Catcher Association (PCA). Daten der PCA zeigten, dass selbst auf dem heimischen Markt Russland der Verkauf von seegefrorenen Pollack-Filets alleine im September 2017 mit 28.000 t rund doppelt so hoch gewesen sei wie im Vorjahresmonat. Zum Teil sei dies auf hohe Lagerbestände in Europa zurückzuführen gewesen, sagt Buglak.

Sergey Sennikov, Sprecher der Norebo Group von Vitaly Orlov, verwies darauf, dass die Fangquotenkürzung nur Fanggebiete betreffe, in denen die Fischerei nicht MSC-zertifiziert sei: "Die Quoten im Ochotskischen Meer, wo die Fischerei MSC-zertifiziert ist, bleiben unverändert." Die Preise für H&G-Pollack, der nach China verkauft wurde, lagen im November 2017 mit 1.076,- Euro/t erheblich höher als im April 2017, der mit 820,80 Euro/t einen preislichen Tiefpunkt bedeutete, teilt einer der größeren russischen Pollack-Produzenten mit. MSC-zertifizierte Filetblöcke ohne Mittelgräte (PBO) russischer Provenienz wurden im November nach Europa für 2.424,- Euro/t verkauft - ein Plus von 21 % im Vergleich zu 1.999,- Euro/t im April. Aktuell prognostizieren die AP-Produzenten für die kommende Fangsaison A einen Preisanstieg für PBO-Filets auf rund 2.550,- Euro/t, teilt Russlands Fernöstliches Zentrum für Regionalstudien mit.

Lesen Sie zum Alaska-Pollack auch im FischMagazin-Archiv:
14.02.2017 USA: 10 Prozent weniger Alaska Pollack-Export nach Deutschland
26.01.2017 Alaska: Surimi-Produktion in der A-Saison könnte auf 100.000 t steigen
17.10.2016 Russland hebt Alaska-Seelachs-Quote an




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14.12.2017  Nordsee-Fangquoten 2018: Erhöhung bei den meisten Beständen

Nordsee-Fangquoten 2018: Erhöhung bei den meisten Beständen

Die Fischereiminister der EU-Mitgliedsstaaten haben wie erwartet bei den meisten Nordseebeständen eine Erhöhung der Fangquoten beschlossen. "Die zum Teil schmerzhaften Maßnahmen im Rahmen der nachhaltigen Bewirtschaftung der letzten Jahre beginnen sich weiter auszuzahlen. Fischer und Verbraucher erhalten damit den lang verdienten Ertrag", kommentiert Claus Ubl, Sprecher des Deutschen Fischerei-Verbandes (DFV), die neuen Quoten - nicht ohne eine Spitze gegen die Kritik der Umweltverbände: "Der Alarmismus der Öko-Verbände erweist sich einmal mehr als völlig überzogen. Selbst der angeblich vom Aussterben bedrohte Nordseekabeljau wird inzwischen nachhaltig bewirtschaftet." Unverständnis äußerte der Verbandsvertreter jedoch hinsichtlich der Quotenkürzung bei der Scholle um 12 Prozent, denn: "Der Bestand ist so groß geworden, dass die Tiere langsamer wachsen als früher und eine sogenannte dichteabhängige Wachstumsbegrenzung messbar ist." Greenpeace kritisierte, dass die Quoten für viele Fischarten höher lägen, als es die Wissenschaftler des Rats für Meeresforschung empfehlen.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
11.12.2017 Nordsee-Fangquoten 2018: Mehr Kabeljau und Hering, weniger Scholle
29.08.2017 Nordsee: "So viel Speisefisch wie seit 50 Jahren nicht mehr"
24.07.2017 Schottland: Kabeljaufischerei in der Nordsee jetzt MSC-zertifiziert



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12.12.2017  Austern: Internationale Allianz zur Ansiedlung der Europäischen Auster

Austern: Internationale Allianz zur Ansiedlung der Europäischen Auster

Auf einem internationalen Workshop Anfang November in Berlin haben mehr als 65 Experten aus zehn Ländern Europas ein europäisches Netzwerk gegründet, das sich die Wiederansiedlung und Bestandsstärkung der seltenen und stark bedrohten heimischen Europäischen Auster (Ostrea edulis) zum Ziel gesetzt hat. Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), hatten gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) Vertreter von Naturschutzbehörden und -Verbänden, Wissenschaftler und Austernfarmer in die Bremer Landesvertretung in der Bundeshauptstadt eingeladen. Am AWI läuft seit dem Jahr 2016 das vom BfN geförderte Projekt RESTORE zur Wiederansiedlung der Europäischen Auster.

Die neu gegründete Native Oyster Restoration Alliance (NORA) formulierte für ihre Arbeit fünf Kernziele. Um die für Ansiedlungsprojekte benötigten Saataustern nicht aus bestehenden Wildbeständen zu entnehmen und diese damit weiter zu schwächen, sind Austernzuchtbetriebe für die Produktion geeigneter Jungaustern essentiell. Für den Erfolg von Wiederansiedlungsprojekten ist die Identifizierung ausreichend geeigneter und ungestörter Meeresgebiete Voraussetzung. Da in vielen europäischen Meeresregionen der für Europäische Austern schädliche Parasit Bonamia vorhanden ist, dürfen in Bonamia-freien Gebieten nur parasiten-freie Austern eingebracht werden. Nach international abgestimmten Methoden sollte ein Monitoring der Bestandsentwicklung und der Begleitfauna erfolgen. Und schließlich muss die genetische Variabilität der Austernbestände gewährleistet bleiben und bei entsprechender Nachzucht für Restaurationsvorhaben berücksichtig werden.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
22.08.2017 Nordirland: Rooney Fish züchtet jetzt auch Austern
12.10.2016 Austern: Neue Methode erleichtert das Öffnen
07.04.2015 Austern: Oyster Boat startet kommerzielle Zucht von Europäischen Austern



12.12.2017  Schweiz: Micarna plant Egli-Zucht in Birsfelden

Schweiz: Micarna plant Egli-Zucht in Birsfelden

Die Migros-Tochter Micarna will am Rheinhafen von Birsfelden (Kanton Basel) eine Hallenzuchtanlage für Egli bauen, schreibt die Schweizer Zeitung Blick. In einem Industriebau einen Steinwurf vom Birsfelder Rheinufer entfernt sollen auf einer Fläche von 1.800 Quadratmetern in Becken mit einem Volumen von 1.000 Kubikmetern jährlich rund 85 Tonnen des Flussbarsches (Perca fluviatilis), der am Bodensee auch Kretzer genannt wird, gezüchtet werden. Das Know-how für die Egli-Zucht hatte die Migros in Irland eingekauft und damit Ende 2015 eine Versuchsanlage bei Dresden eingerichtet. Elterntiere und Brut sollen auch weiterhin dort bleiben und die Besatzfische als 60 Gramm leichte Fingerlinge nach Birsfelden transportiert werden.

Um ganzjährig lieferfähig zu sein, sieht Micarna vier versetzte Laichzyklen pro Jahr vor. Innerhalb von fünf Monaten soll der Egli auf ein Marktgewicht von 200 Gramm abwachsen, schreibt Blick. Da der Flussbarsch nicht ganz einfach zu züchten sei, betrachte Micarna auch die 6 Mio. CHF - etwa 5,1 Mio. Euro - teure Anlage in Birsfelden noch als Pionierprojekt. In der Schweiz sollen jährlich 2.500 t Egli gegessen werden, wovon die Berufsfischer des Landes nur 225 t (2015) fangen, Freizeitfischer zusätzlich etwa 110 t. Zwei Indoor-Zuchten in der Schweiz produzieren weitere rund 116 t: Valperca in Raron/Kanton Wallis (rd. 80 t), ein Lieferant der Migros, und das Tropenhaus Frutigen/Kanton Bern, eine Coop-Tochter (rd. 36 t).

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
23.11.2017 Schweiz: Genossenschaft prüft mit Test-Anlage Fischzucht-Potential
02.03.2016 Schweiz: Migros züchtet Egli
13.12.2013 Sachsen: Aquakultur Thema in der Landesvertretung





12.12.2017  Schweiz: Erneut Auszeichnung für Aemme Shrimp

Die Familie Kunz im schweizerischen Burgdorf BE ist im November für ihr Projekt Aemme-Shrimp mit dem OGG-Award der Oekonomischen Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Bern ausgezeichnet worden, meldet die Bauern-Zeitung aus Bern. Von den 24 eingereichten Projekten habe die Garnelenzucht mit Idee und Umsetzung überzeugt, begründete OGG-Vizepräsident Urs Nufer die Entscheidung der Jury. Aemme Shrimp würde "für ein globales Problem eine kleine, lokale Lösung erarbeiten". Die Auszeichnung ist mit 8.000 Franken - fast 6.850,- Euro - dotiert. Im November 2016 hatte die Familie Kunz für ihre Shrimp-Zucht schon den Konsumpreis des Schweizerischen Konsumentenforums (kf) in der Kategorie "Innovativste Konsumentenstory" erhalten. Die Generationengemeinschaft Fritz und Christian Kunz, deren Familie den EyHof in Burgdorf seit 1747 bewirtschaftet, hatte im Jahre 2015 den Wechsel von der Schweinemast zur Zucht von White Shrimps (Litopenaeus vannamei) gewagt, hält jedoch weiterhin auch Mutterkühe, Schafe und Pferde.

Lesen Sie zur Indoor-Shrimpzucht auch im FischMagazin-Archiv:
29.11.2017 Strande: Förde Garnelen baut Shrimp-Zucht im kommerziellen Maßstab
28.02.2017 Internationales Symposium zur Shrimp-Zucht: EuroShrimp 2017
06.11.2015 Schweiz: Erste hofeigene Garnelenzucht startet Verkauf



11.12.2017  Nordsee-Fangquoten 2018: Mehr Kabeljau und Hering, weniger Scholle

Nordsee-Fangquoten 2018: Mehr Kabeljau und Hering, weniger Scholle

Die Delegationen von Norwegen und der EU haben sich am 1. Dezember in Bergen auf die Gesamtfangmengen für die Nordseefischerei 2018 geeinigt, meldet der Deutsche Fischerei-Verband (DFV). "Da viele Nordseebestände von den EU-Mitgliedsstaaten und Norwegen gemeinsam bewirtschaftet werden, sind diese Ergebnisse maßgeblich für die Entscheidung des EU-Ministerrrates am 11. und 12. Dezember 2017", teilt DFV-Sprecher Claus Ubl mit. Nach übereinstimmender Einschätzung der Verhandlungspartner und auf der Grundlage wissenschaftlicher Analysen habe sich die Situation vieler Bestände weiter verbessert. Dadurch können wichtige Fangquoten heraufgesetzt werden. Dies betrifft beispielsweise den Kabeljau (+10%) und den Hering (+25%). Bei der Scholle beschlossen die Verhandlungspartner eine Kürzung der Gesamtfangmenge für 2018 um 13%, obwohl sich der Bestand auf einem sehr hohen Niveau weit über den Zielwerten für eine nachhaltige Bewirtschaftung befinde. Fischereivertreter zeigten sich weitgehend zufrieden mit den Ergebnissen. Aus deutscher Sicht biete die Gesamtfangmenge für Seelachs noch weitere Steigerungspotenziale.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
29.08.2017 Nordsee: "So viel Speisefisch wie seit 50 Jahren nicht mehr"
24.07.2017 Schottland: Kabeljaufischerei in der Nordsee jetzt MSC-zertifiziert
23.06.2017 Island: 6% mehr Kabeljau, 20% mehr Schellfisch



[11.12.2017] Alaska: Universität prognostiziert geringere Sockeye-Runs
[11.12.2017] Antibiotikarückstände: Rewe ruft ja! King Prawns zurück

[08.12.2017] Nordseekrabben erhalten MSC-Zertifikat

[04.12.2017] Norwegen: 10 Prozent mehr Lachs-Biomasse im Oktober
[04.12.2017] Ecuador: Shrimps jetzt wichtigstes Exportgut vor Bananen

[30.11.2017] Vietnam: ASC zunehmend Voraussetzung für Shrimp-Export nach Europa

[29.11.2017] Deutsche See gegen Volkswagen: Fischmanufaktur geht in Berufung
[29.11.2017] Strande: Förde Garnelen baut Shrimp-Zucht im kommerziellen Maßstab
[29.11.2017] Yo! Sushi: Neuer Geschäftsführer
[29.11.2017] Großbritannien: Sainsburys will bis 2020 zu 100% MSC handeln

[28.11.2017] Großbritannien: Parlamentarier fordern rechtliche Schritte gegen den MSC
[28.11.2017] Besatzmaßnahmen für den Deutschen Edelkrebs

[27.11.2017] Panama: Open Blue nimmt moderne Cobia-Verarbeitung in Betrieb

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