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News aus der Fischbranche




18.10.2018  Schottland produzierte 16,5 Prozent mehr Lachs

Schottland hat im vergangenen Jahr 16,5% mehr Atlantischen Lachs produziert als 2016, nämlich fast 190.000 t, schreibt The Scotsman. Der Wert der Produktion lag ausweislich des Scottish Fish Farm Production Surveys mit 1,1 Mrd. Euro sogar 37% höher als im Vorjahr. Rückläufig war hingegen die Produktion von Regenbogenforellen, die um 6% auf 7.637 t zurückging. Die Erzeugung von Meerforelle wiederum stieg von 41 auf 61 t.

Lesen Sie hierzu im FischMagazin-Archiv:
02.10.2018 Schottland: Loch Duart notiert Gewinnrückgang
13.08.2018 Schottland: Durchbruch bei Lippfisch-Zucht
24.04.2018 Schottland: Zwei neue Bio-Lachsfarmen genehmigt



Fischwirtschafts-Gipfel




16.10.2018  Lachsproduktion 2019: Wachstum in Norwegen stärker, in Chile schwächer

Im laufenden Jahr 2018 war Chile mit einem Mengenwachstum von voraussichtlich 14% der weltweit stärkste Wachstumsmotor der Lachsproduktion. Denn Norwegen erwarte für das Gesamtjahr 2018 eine Steigerung der Produktion von um die 5%, schreiben die Undercurrent News unter Verweis auf einen Vortrag von Ragnar Nystoyl. Diesen hatte der Geschäftsführer von Kontali Analyse im Vorfeld der Messe Conxemar im spanischen Vigo gehalten. Chile werde 2018 mit einer Produktion von mehr als 600.000 t abschließen - mehr als vor 2016, als eine Algenblüte die landesweite Produktion hatte einbrechen lassen. Für 2019 allerdings rechne Kontali mit einem Abschwächen des Wachstums in Chile auf nur noch 3%. Hintergrund seien Konflikte zwischen Industrie und Regierung über Biomasse-Obergrenzen. In Norwegen hingegen soll die Produktion im kommenden Jahr um 6% steigen. Global würden bis Ende 2018 im Vorjahresvergleich rund 130.000 t mehr Lachs produziert - ein Plus von 5 bis 6%. Damit liege das Wachstum 2018 über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 4%.

Lesen Sie zur Lachsproduktion auch im FischMagazin-Archiv:
19.09.2018 Norwegen: Norway Royal Salmon will Produktionsmenge verdoppeln
25.07.2018 Norwegen: 6 Prozent mehr Lachs in den Gehegen
20.06.2018 Norwegen vergibt neue Lachszucht-Lizenzen für 242 Mio. Euro



Fisch-Etikettierungsgesetz 2018-19

Alle offiziellen Handelsnamen der in Deutschland zugelassenen Fisch- und Seafoodarten. Sortiert nach 1. deutschen Handelsnamen und 2. wissenschaftlicher (lat.) Bezeichnung. Was muss ausgezeichnet werden? Wer muss auszeichnen? Wie zeichnet man richtig aus?

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  Fisch-Etikettierungsgesetz 2017-18



16.10.2018  Ostseehering: Kein Fangstopp, aber Halbierung der Fangmenge

Ostseehering: Kein Fangstopp, aber Halbierung der Fangmenge

Fischer dürfen im kommenden Jahr in der westlichen Ostsee nur noch halb soviel Hering fangen wie 2018: für den dortigen Heringsbestand sinkt die Fangmenge um 48 Prozent bezogen auf die Quote des Jahres 2018. Das vom Internationalen Rat für Meeresforschung (ICES) für den Heringsbestand der westlichen Ostsee im Juni zunächst empfohlene Fangverbot für deutsche Heringsfischer ist damit vom Tisch. "Allerdings ist die erneute Absenkung der Quote den Fischern schwer zu vermitteln, zumal sie sich in der Vergangenheit strikt an die ihnen auferlegten Fangvorgaben gehalten haben", kritisierte Dr. Till Backhaus, Landwirtschafts- und Umweltminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern (MV). Die für MV verbleibende Fangquote von 2.990 t entspricht lediglich einem guten Drittel, nämlich 36 % der durchschnittlichen Fangmengen der Jahre 2013 bis 2017, merkte Backhaus an: "Das wird sich für etwa 100 Betriebe wirtschaftlich erheblich auswirken."

Für den Dorschbestand der westlichen Ostsee steigt durch die Quotenregelung für 2019 die Fangmenge um 70 Prozent. In der östlichen Ostsee hingegen sinkt sie um 15 %. Durften in MV 2013 noch rund 1.300 Tonnen Westdorsch gefangen werden, so sind es aufgrund der erheblichen Fangeinschränkungen 2013 bis 2018 lediglich 613 Tonnen im Jahre 2019. Trotz der Quotenanhebung befinde sich die Fangmenge noch auf einem historisch niedrigen Niveau, erinnerte Dr. Backhaus. Angler dürfen in der westlichen Ostsee 2019 ganzjährig 7 Dorsche pro Tag und Angler anlanden. Die Tagesfangbegrenzung für die Freizeitfischerei hatte vor allem bei touristisch geführten Angelfahrten zu erheblichen Einbußen geführt. Um den Fischereiunternehmen mittelfristig eine Anpassung an die neue Situation zu ermöglichen, forderte Minister Backhaus, die vom Bund, Land und der EU bereits 2017 und 2018 ausgereichten Stillliegeprämien möglichst bist 2021 auszureichen. Für 2019 scheine die Prämierung gesichert, bedürfe aber noch der Zustimmung der Kommission. 2018 hatten 83 Unternehmen der Heringsfischerei ingesamt 2,1 Mio. Euro erhalten, 53 Dorschfangbetriebe erhielten Prämien in Höhe von 381.000 Euro.

Lesen Sie zur Ostseefischerei auch im FischMagazin-Archiv:
02.10.2018 Rügen: Fisch- und Wollmarkt will traditionelles Handwerk erhalten
24.09.2018 Ostsee: Heringsfischer haben MSC-Zertifikat verloren
06.09.2018 Fangquoten Ostsee: Mehr Kabeljau, weniger Hering



15.10.2018  Deutschland: MSC-Zertifikat für Seelachsfischerei erneuert

Deutschland: MSC-Zertifikat für Seelachsfischerei erneuert

Die Fischerei der Kutterfisch-Zentrale auf Seelachs in der Nordsee ist vergangene Woche zum dritten Mal in Folge mit dem MSC-Siegel ausgezeichnet worden, teilt der MSC mit. Die Kutterfisch-Zentrale ist einer der größten heimischen Erzeuger und Verarbeiter von Nordseefisch. Sie fängt und verwertet fast 8.000 Tonnen Seelachs pro Jahr - umweltverträglich und bestandserhaltend. "Dafür hat Kutterfisch bereits im Jahr 2008 das MSC-Siegel für nachhaltige Fischerei erhalten und war damit der erste deutsche Fangbetrieb mit dieser Auszeichnung", sagt Stefanie Kirse, Leiterin des MSC-Büros für den deutschsprachigen Raum. Kai-Arne Schmidt, Geschäftsführer der Kutterfisch-Zentrale, begrüßt, dass der MSC seine Fischerei mit den wissenschaftlichen Einrichtungen an einen Tisch gebracht habe: "Zwischen Kutterfisch und dem Thünen-Institut hat sich eine beispielhafte Kooperation entwickelt, von der alle Seiten profitieren: die Wissenschaft, die Fischer und die Meere." Kutterfisch hat in den vergangenen zehn Jahren zahlreiche Verbesserungen umgesetzt. Durch Anpassungen am Fanggerät hat sie u.a. ihren Kabeljaubeifang gesenkt und durch ein "Stopp Discard"-Projekt noch vor Einführung des Anlandegebots Rückwürfe aus der Fischerei drastisch reduziert.

Lesen Sie zu Kutterfisch auch im FischMagazin-Archiv:
30.08.2018 Ostsee: Hering verliert voraussichtlich MSC-Zertifizierung
10.08.2018 Wacken: Fans goutierten "Full Metal Matjes" und Fish & Chips
24.05.2018 Fedderwardersiel: Fischrestaurant eröffnet erst 2019



11.10.2018  Dänemark: Vega Salmon meldet bestes Ergebnis seit fünf Jahren

Dänemark: Vega Salmon meldet bestes Ergebnis seit fünf Jahren

Der dänische Lachsverarbeiter- und Räucherlachs-Produzent Vega Salmon und seine Muttergesellschaft Vega Sea melden für das zu Ende gegangene Geschäftsjahr 2017/18 den höchsten Gewinn seit fünf Jahren, schreiben die Undercurrent News. Während sich der Umsatz seit 2013/14 von 95 Mio. Euro auf 200 Mio. Euro mehr als verdoppelte, war der Gewinn 2017/18 mit 2,4 Mio. Euro siebenmal so hoch wie die 334.000 Euro vor fünf Jahren. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um 4% auf Basis eines Mengenwachstums von 5%. Kosten verursachte im letzten Geschäftsjahr die Schließung einer Vega-Produktion im schwedischen Hørvik, deren Aktivitäten an den deutschen Standort Handewitt verlegt wurden. Angesichts dieser zusätzlichen Belastung bezeichnet Geschäftsführer Michael Budtz Berthelsen das diesjährige Ergebnis als zufriedenstellend. Für die Zukunft habe die Entwicklung neuer Produktkategorien und Konzepte unter den Marken Vega Basic, New Nordic und Purity eine hohe Priorität, sagt Berthelsen. Vega verkauft mehr als 85% seiner Produkte außerhalb Skandinaviens.

Lesen Sie zu Vega Salmon auch im FischMagazin-Archiv:
10.10.2017 Dänemark: Vega Sea mit 40 Prozent Umsatzplus
11.07.2017 Vega Salmon schließt Fabrik in Schweden und expandiert in Deutschland
28.11.2016 Dänemark: Vega Salmon verlegt Hauptsitz nach Kolding



10.10.2018  Systemgastronomie: Schweizer Investor übernimmt die Nordsee

Systemgastronomie: Schweizer Investor übernimmt die Nordsee

Der Schweizer Finanzdienstleister und Investor Kharis Capital kauft die Nordsee-Fischrestaurants. Das teilte gestern der bisherige Mehrheitseigner, die zur Unternehmensgruppe Theo Müller (UTM) gehörende Beteiligungsgesellschaft HK Food, mit. Einen Minderheitsanteil hielt bislang der ehemalige Großbäcker und UTM-Aufsichtsratschef Heiner Kamps. Zum Kaufpreis machten die Unternehmen in ihrer Mitteilung keine Angaben. Kharis Capital kontrolliert nach eigenen Angaben derzeit über verschiedene Gesellschaften rund 550 Restaurants der Marken Burger King, Quick und O Tacos in Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg und Polen. Das im schweizerischen Zug ansässige Private Equity-Unternehmen will nach Angaben von Bloomberg zwischen 100 und 250 Mio. Euro insbesondere in US-amerikanische und europäische Marken im Verbraucher-, Einzelhandels- und IT-Sektor investieren. Nordsee ist mit 313 Filialen in Deutschland, 32 in Österreich und 28 im restlichen Europa der europaweit führende Anbieter von Fischspezialitäten und eine der größten Schnellrestaurantketten. Von den 373 Standorten werden derzeit 138 von Franchisepartnern betrieben. Der Umsatz der firmeneigenen Filialen und der Franchise-Objekte lag zuletzt bei rund 349 Mio. Euro.

Lesen Sie zur Nordsee auch im FischMagazin-Archiv:
13.11.2017 Nordsee: Filiale Heidelberg für 975.000 Euro umgebaut
06.06.2017 Nordsee baut Filiale Darmstadt zu Flagship-Store um
29.09.2015 Nordsee: Robert Jung wechselt in den Vorsitz der Geschäftsführung



09.10.2018  Großbritannien: Scampi-Produzent Whitby will Produktion verdoppeln

Großbritannien: Scampi-Produzent Whitby will Produktion verdoppeln

Whitby Seafood, der größte britische Verarbeiter von Kaisergranat, konnte seinen Umsatz in den Jahren 2015 bis 2017 von 40,6 Mio. GBP (= 46,2 Mio. Euro) auf 53 Mio. GBP (= 60,3 Mio. Euro) steigern. Angesichts dieser positiven Entwicklung will Whitby in den kommenden zwei Jahren 7 Mio. GBP (= 8 Mio. Euro) investieren, um seine Produktionskapazität von derzeit 10.000 t auf schließlich 20.000 t zu verdoppeln, teilt Verkaufsleiterin Laura Whittle den Undercurrent News mit. In einem ersten Schritt soll am Standort Whitby in Yorkshire für 3,4 Mio. GBP (= 3,9 Mio. Euro) eine zusätzliche Panier- und Bratlinie installiert werden. In einer zweiten Phase investiert der Produzent 3,9 Mio. GBP (= 4,4 Mio. Euro) in neue Lager- und Kühllagerkapazitäten, damit diese mit der Produktionserweiterung schritthalten und um auf Lager bei Dritten verzichten zu können. Ein Teil des Wachstums war möglich, nachdem Whitby Marktanteile von Dawnfresh Seafoods übernommen hatte, die 2015/16 ihr Scampi-Geschäft aufgegeben hatten. Ein Wermutstropfen sind allerdings steigende Preise für die Rohware Scampi, denn die irischen und britischen Fänge sind 2018 nach Mitteilung von Whitby erheblich zurückgegangen. Whitby kaufe etwa 70% der angelandeten Scampi-Schwänze, sagt Geschäftsführer Daniel Whittle.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
04.10.2017 Holland: Seafood Connection übernimmt Verarbeiter Weerstand
15.10.2015 Garnelen statt Scampi: "Falsche Vorstellungen, was ein Produkt kosten muss"
20.01.2012 Hamburg: Sushi Factory grillt jetzt auch Steaks und Scampi




[08.10.2018] USA: Optimistischer Ausblick auf Scallop-Saison 2019
[08.10.2018] Belgien: Shore bekommt neuen Geschäftsführer

[04.10.2018] Holland: Seafood-Lieferant ist insolvent

[02.10.2018] USA: Keine Strafzölle auf TK-Lachsfilets
[02.10.2018] Schottland: Loch Duart notiert Gewinnrückgang
[02.10.2018] Rügen: Fisch- und Wollmarkt will traditionelles Handwerk erhalten

[01.10.2018] Frankreich: Fischerei auf Roten Thun startet MSC-Verfahren

[25.09.2018] Wangerooge organisiert erstmals Miesmuscheltage
[25.09.2018] Gosch eröffnet demnächst in Travemünde
[25.09.2018] Chile: Invermar erhält erste ASC-Zertifizierung
[25.09.2018] Hamburg: Lebensmittel-Manufaktur am Fleischgroßmarkt geplant

[24.09.2018] USA: Silver Bay baut neue Fabrik in Alaska
[24.09.2018] Eat Happy im Transformationsprozess

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