Der US-amerikanische Kühlhausbetreiber Lineage hat seine Lagerkapazitäten im Bremerhavener Fischereihafen durch den Bau eines neuen Kühlhauses um 50 Prozent erweitert.
Das frühere Tropenhaus Frutigen gibt es nicht mehr, doch am Standort wird weiterhin Fisch gezüchtet, meldet die Berner Zeitung. Die Schweizer Coop produziert in Frutigen über ihre 2025 gegründete Tochtergesellschaft Bergquellfisch mit 35 Beschäftigen derzeit 220 Tonnen Egli, also Flussbarsch, sowie 2,5 Tonnen Kaviar aus der Zucht von Russischen und Sibirischen Stören.
Der Forellenzüchter Matthias Schnek (53) hat am 29. Juni sämtliche Fische in seiner Forellenzucht an der Zschopau bei Döbeln (Sachsen) verloren.
Silver Bay, großer Verarbeiter von Alaska-Wildlachs, hat den an die Lachsfischer gezahlten Preis von 1,37 Euro/Pound zu Beginn der Fangsaison auf jetzt 1,74 Euro/Pound angehoben.
Die peruanische Fischerei auf den Weißpunkt-Schlangenaal (engl. snake eel, lat. Ophichthus remiger) ist nach dem Standard des Marine Stewardship Council (MSC) auditiert und zertifiziert worden.
Wissenslücken zum Thema pflanzliche Alternativprodukte will ein Seminar der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) füllen.
Zum 34-jährigen Bestehen des Schaufensters Fischereihafen in Bremerhaven hat der Bremerhavener Matjes-Orden mit einem 34 Meter langen Matjesbrötchen für Aufmerksamkeit gesorgt.
Die Europäische Kommission hat sieben Staaten Aufschub für die Umsetzung des CATCH gewährt, meldet IntraFish. Das "Catch Certificate Management System" ist ein digitales Informationsmanagementsystem der EU zur Verhinderung illegaler, ungemeldeter und unregulierter Fischerei (IUU-Fischerei).
Der norwegische Züchter von Weißem Heilbutt, Nordic Halibut, hat angekündigt, den Fischverarbeiter Pure Norwegian Seafood (PNS) zu 100 % zu kaufen.
Die MSC-Zertifizierung der russischen Fischerei auf Alaska-Seelachs läuft turnusgemäß zum 30. Dezember 2026 aus und befindet sich deshalb derzeit in einem Verfahren für eine Rezertifizierung. Doch ein Vertreter von Alaskas Behörde für Fisch und Wild (ADF&G) fordert, die Fischerei nicht erneut zu zertifizieren, weil die von Russland verwaltete AP-Fischerei "keine überzeugende Erntestrategie besitze, keine Maßnahmen zur Vermeidung von Beifang und keinen Schutz der benthischen Lebensräume".