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News aus der Fischbranche




29.06.2017  Zuchtlachs im deutschen TV - diverse Sendetermin im Juni/Juli

Zuchtlachs im deutschen TV - diverse Sendetermin im Juni/Juli

Die Reportage "Die Lachs-Industrie" (45 Minuten) von Produzentin Andrea Hauner über den Lebenszyklus von Zuchtlachsen in Norwegen sowie die aktuellen Herausforderungen der Zuchtbranche, gedreht im April 2016 beim Lachsproduzenten Nordlaks in Nordnorwegen in Begleitung des Norwegian Seafood Councils, wird im Juni/Juli 2017 erneut an mehreren Terminen ausgestrahlt.

Erstausstrahlung der Reportage war am 11.11.2016 im NDR: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/Die-Lachs-Industrie,sendung578292.html.

Kommende Sendetermine:

Sender: SWR
Sendung: "Odysso"
Datum: 29.06.2017
Uhrzeit: 22.00-22.45 h (Wiederholung am 30.6.17 von 04.50-5.35 h)

Sender: BR
Sendung: "Odysso"
Datum: 1.7.2017
Uhrzeit: 19.15-20.00 h

Sender: WDR
Sendung: "Die Story"
Datum: 12.7.2017
Uhrzeit: 22.10-22.55 h

Die Reportage hat einen kritisch-neutralen Tenor, berichtet faktisch korrekt. Hauptthemen der Sendung sind die Haltungsbedingungen von Zuchtlachsen in Norwegen, Omega-3 in Zuchtlachs und Wildlachs sowie Ethoxyquin. Bezüglich Ethoxyquin hat die EU-Kommission Mitte Juni 2017 bekannt gegeben, dass Ethoxyquin als Futtermittelzusatzstoff verboten wird. Fischfutterproduzenten wird eine Übergangsfrist bis Mitte 2020 gewährt. Kaum ein Thema in der Fischzucht hat die Medien hierzulande so beschäftigt, wie das Antioxidant Ethoxquin. In Norwegen forscht man bereits seit geraumer Zeit nach einer Alternative zu Ethoxyquin, idealerweise mit einem umsetzbaren Ergebnis vor 2020. Die Futtermittelgesetze werden von der Norwegischen Aufsichtsbehörde für Lebensmittelsicherheit (Mattilsynet) geregelt und überwacht. Aktuelle Ergebnisse des Kontrollprogramms zeigen, dass eine große Portion norwegischer Lachs (300 Gramm) nur 4 bis 15 Prozent der von der WHO erlaubten maximalen Tagesmenge EQ enthält.





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29.06.2017  Mecklenburg: Existenzgründer produzieren Lebendfutter für Fischlarven

Aquacopa, neuer Produzent von Lebendfutter für Fischlarven, erhält am kommenden Montag, den 3. Juli 2017, aus den Händen von Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus einen Fördermittelbescheid in Höhe von 67.000 Euro. Mit dem Geld werde das Unternehmen in Teterow ein Verfahren zur Massenaufzucht von kleinen Ruderfußkrebsen (Copepoden) weiterentwickeln. Das 2016 von Geschäftsführer Dr. Hanno Bährs und Vertriebsleiter Matthias Krey gegründete Unternehmen produziert seit kurzem Zooplankton wie Rädertierchen und Wasserflöhe sowie Phytoplankton (Grünalgen, Kieselalgen) für die Aquaristik, aber auch für die Aquakultur. Die Kleinstlebewesen werden auch als Nahrung beispielsweise in der Zanderaufzucht benötigt. "Schon jetzt gibt es eine gute Zusammenarbeit mit der Landesforschungsanstalt Mecklenburg-Vorpommern, insbesondere mit der Experimentalanlage in Hohen Wangelin, die intensiv an der erfolgreichen Aufzucht des Zanders in einer Kreislaufanlage forscht", heißt es in der Pressemitteilung des Schweriner Ministeriums.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
27.06.2017 Mecklenburg-Vorpommern: Öffentliche Führungen für Aquakultur in Born
02.05.2017 Mecklenburg-Vorpommern: Zandergenom wird weltweit erstmals erforscht
06.12.2016 Mecklenburg-Vorpommern: Satzzander aus Hohen Wangelin jetzt ganzjährig



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28.06.2017  Schottland: Nordsee-Kabeljau vor der MSC-Zertifizierung

Schottland: Nordsee-Kabeljau vor der MSC-Zertifizierung

Sie trägt noch kein MSC-Zertifikat, könnte es aber demnächst bekommen: die schottische Fischerei auf Nordsee-Kabeljau erfüllt die Anforderungen des Marine Steward Council-Standards. Zu dieser Entscheidung sei der Zertifizierer ME Certification bei seiner Konformitätsbewertung gelangt, teilt der MSC mit. Antragsteller ist die Scottish Fisheries Sustainable Accreditation Group (SFSAG), ein Zusammenschluss schottischer und englischer Fischereiboote. Bis zum 18. Juli 2017 können Interessierte Widerspruch gegen diese Entscheidung einlegen. Die Premium-Supermarktkette Waitrose habe schon begonnen, Nordseekabeljau von schottischen Fangschiffen in 56 ihrer Theken in Schottland und England zu verkaufen. Nach Angaben des MSC waren die Kabeljaubestände in der Nordsee von in der Spitze 270.000 t - in den 1970er Jahren - auf 44.000 t im Jahre 2006 zurückgegangen. Von 2004 bis 2009 hatte der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) eine Einstellung der Fischerei empfohlen. Die jüngste Empfehlung des ICES nannte für 2017 eine Laicherbiomasse (spawning stock biomass - SSB) von 174.300 t, auf deren Grundlage das Gremium eine 2017er Fangquote von bis zu 47.431 t vorschlug. Die endgültige Quote beträgt 39.220 t und liegt damit 16,54% höher als im Vorjahr.

Lesen Sie zum Kabeljau auch im FischMagazin-Archiv:
23.06.2017 Island: 6% mehr Kabeljau, 20% mehr Schellfisch
21.06.2017 Norwegen: ICES empfiehlt Senkung der Kabeljau-Quote für 2018
12.05.2017 Island: Größter Kabeljau-Bestand seit Beginn der Aufzeichnungen



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28.06.2017  Vietnam: Pangasius-Exporteure gründen Fonds für Marktentwicklung in Europa

20 führende vietnamesische Pangasius-Exporteure haben beschlossen einen Fonds zu gründen, um das öffentliche Image von Pangasius in der Europäischen Union wieder zu heben, meldet Fish Information & Services (FIS). Vietnam reagiert damit auf den rückläufigen Pangasius-Import der EU. Die Vietnamesische Vereinigung der Seafood-Exporteure und -Produzenten (VASEP) hat sich bereit erklärt, 200.000 USD zu dem Fonds beizusteuern. Gleichzeitig teilte der stellvertretende VASEP-Generalsekretär To Thu Tuong Lan mit, dass bislang erst neun Unternehmen zusammen 87.000 USD eingezahlt hätten. Die Vorstandsvorsitzende des Exporteurs Vinh Hoan Corp., Truong Thi Le Khanh, äußerte die Ansicht, dass die Verbesserung der Fischqualität der Schlüssel zur Lösung des EU-Problems sei, obgleich die Medien ebenfalls eine größere Rolle spielten. Insbesondere die Ausstrahlung eines pangasius-kritischen Beitrags durch den spanischen Fernsehsender Cuatro TV, der "Falschinformationen über Fisch, der im Mekong-Delta gezüchtet wird, geliefert" hatte, sei für den Exporteinbruch verantwortlich.

Lesen Sie zum Pangasius auch im FischMagazin-Archiv:
19.04.2017 Spanien: Pangasius-Umsätze brechen ein
06.03.2017 Pangasius: Anhaltende Nachfrage, angespannte Liefersituation
26.01.2017 Belgien: Carrefour listet auch Pangasius mit ASC-Zertifikat aus



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28.06.2017  Kormoran: Fischereiexperten fordern koordiniertes Bestandsmanagement

Der Kormoran gefährdet in Deutschland zunehmend die Existenz von Teichwirtschaften und bedrohten Fischarten. Entsprechend fordern Fischereiexperten Bund und Länder zum unverzüglichen Handeln für ein koordiniertes Kormoran-Management auf, meldet der Deutsche Fischerei-Verband (DFV). Gegenwärtig leben allein in Deutschland mehr als 125.000 Kormorane, deren Nahrungsbedarf sich auf mehr als 60 Tonnen Fisch am Tag belaufe. Das wären in Summe 21.900 Tonnen pro Jahr und damit mehr, als die gesamte deutsche Aquakultur laut Statistischem Bundesamt im Jahre 2016 an Fisch produzierte, nämlich 19.200 Tonnen. Alleine die Fischverluste in den Teichwirtschaften bewegen sich nach Schätzungen des DFV in einer Größenordnung von 5 Mio. Euro.

"Der Bundesregierung ist bekannt, dass Kormorane unter anderem Populationen der nach EU-Recht geschützten Äsche gefährden und dass Teichwirte aufgrund der enormen Fischverluste die Bewirtschaftung von Teichgebieten aufgeben müssen", heißt es in der Mitteilung des DFV, "Wiederansiedlungs- und Besatzprojekte für den Atlantischen Lachs, den Europäischen Aal oder die Meerforelle geraten so zur Vogelfütterung." Dr. Sebastian Hanfland, Biologe und Kormoranexperte des DFV, meint: "Eine Initiative zur Einstufung des Kormorans in Anhang II der EU-Vogelschutzrichtlinie ist überfällig. Mit dieser Anpassung des Schutzstatus wäre endlich ein koordiniertes Bestandsmanagement möglich." Das sei die Voraussetzung für einen effektiven Fischartenschutz und die Sicherung der nachhaltigen Bewirtschaftung von Fischbeständen in Gewässern und Teichgebieten.

Lesen Sie zum Kormoran auch im FischMagazin-Archiv:
22.07.2016 Sachsen: Kormoran beschert Karpfenzüchter bis zu 50 Prozent Verlust
20.06.2016 Kormoranbericht 2015: "Fischereiwirtschaftliche Belastungsgrenze erreicht"
25.08.2014 Deutscher Fischereitag: Nationale Aquakultur und Umsetzung der Fischereipolitik



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27.06.2017  Vietnam: Shrimpzucht in Polykultur vermeidet Medikamenteneinsatz

Offenbar erfolgreich testet Vietnam seit einigen Jahren die kombinierte Zucht von Shrimps mit anderen Fischarten und Seafood, um somit den Ausbruch von Seuchen zu vermeiden. So besetzen Shrimp-Farmer ihre Teiche gleichzeitig mit Tilapien, die das Wasser vergleichsweise sauber halten und auf diese Weise die Entwicklung von pathogenen Bakterien reduzieren. Bei Versuchen in der zentralvietnamesischen Provinz Phú Yen wurden die Garnelen auch mit Blaukrabbe, Austern, Algen und Seegurken kombiniert. Obwohl der Gewinn niedriger sei als bei der ausschließlichen Shrimpzucht, verdiene er noch 100 Mio. VND (fast 3.900 Euro) auf einer Fläche von ca. 1.800 qm, sagt ein Shrimpszüchter aus der Gemeinde Hoa Tam.

Lesen Sie zu Vietnam auch im FischMagazin-Archiv:
19.04.2017 Vietnam: Shrimp-Jahresproduktion soll bis 2025 auf 1,1 Mio. t wachsen
27.02.2017 Vietnam: Shrimp-Industrie verfehlt ehrgeiziges Exportziel
15.08.2016 Vietnam: Ehemalige Uhrenholt-Einkäufer gründen neue Garnelen-Firma



27.06.2017  Schottland: Pressekampagne trotz sinkender Abschüsse von Kegelrobben

Schottland: Pressekampagne trotz sinkender Abschüsse von Kegelrobben

Aktuell veröffentlichte Zahlen zu Abschüssen von Kegelrobben an schottischen Lachszuchten haben in Großbritannien einen Aufschrei in der Publikumspresse bewirkt. Die britische "Times" titelte vor drei Tagen "Robben erschossen um Waitrose-Lachs zu schützen". Weitere bekannte Titel folgten, darunter das frei verteilte Tabloid "Metro": "Robben werden geschossen, um ethisch korrekten Lachs, verkauft in britischen Supermärkten, zu schützen". Der "Mirror Online" schrieb, dass es in den Weltmeeren nur noch 400.000 Kegelrobben gebe, und zitierte Andy Ottaway, Kampagnenleiter bei der Seal Protection Action Group (SPAG): "Die Unternehmen, die die meisten Robben abschießen, sind Marine Harvest, die Sainsburys und Waitrose beliefern, sowie Scottish Sea Farms, die Marks and Spencers beliefern." Und: "Es gibt auf der Welt weniger Kegelrobben als Afrikanische Elefanten, aber weil sie in britischen Gewässern konzentriert sind, glauben die Menschen, dass es ihnen gut geht." Abschließend zitiert "The Times" den Marine Harvest-Manager Ben Hadfield mit den Worten: "Wenn die Robben den Fisch angreifen, dann schießen wir sie ab wie ein Bauer Füchse tötet."

Tatsächlich haben schottische Lachszüchter im vergangenen Jahr 38% weniger Robben getötet als im Jahr zuvor, so die regierungsamtlichen Daten. Die Zahl von 99 getöteten "seals" ist die niedrigste, seit Schottlands Regierung im Jahre 2011 ein Lizenzprogramm einführte, unter dem die Abschüsse von Robben überwacht werden. "Diese Zahl entspricht einem Rückgang von fast 80% im Vergleich zu jenen 459 Robben, die 2011 abgeschossen wurden. Und angesichts eines im April 2016 eingeführten dreijährigen Verbots der Küstenfischerei sollte diese Zahl 2017 noch weiter fallen", teilte sogar die erwähnte Robbenschutzorganisation SPAG mit, die gleichzeitig ankündigte: "Während durch die Kampagne schon tausende Robben gerettet wurden, wird die SPAG nicht eher ruhen, als bis das Töten endgültig eingestellt ist." So fordert die SPAG Regierung und Lachsindustrie auf, auf eine Einstellung der Abschüsse bis zum Jahre 2020 hinzuarbeiten. Die Forderung reagiere auch auf eine Entscheidung der USA, den Import von schottischem Lachs in fünf Jahren zu verbieten, wenn das Töten von Robben bis dahin nicht abgestellt sei. Immerhin importiert das Land jährlich schottischen Lachs im Wert von etwa 200 Mio. GBP, mehr als 227 Mio. Euro.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
11.09.2015 Schottland: Seehund-Abschüsse befeuern Kampagne gegen Lachszucht
01.09.2015 Schottland: Fischzüchter schießen weniger Robben
02.12.2011 Marine Harvest will Tötung von Robben verringern



[27.06.2017] Mecklenburg-Vorpommern: Öffentliche Führungen für Aquakultur in Born

[26.06.2017] Neufundland: Höhere Preise für Kaltwassergarnelen
[26.06.2017] Schottland: Parlament startet Untersuchung zur Lachszucht
[26.06.2017] Vietnam will Tilapia-Produktion bis zum Jahr 2020 verdoppeln

[23.06.2017] Island: 6% mehr Kabeljau, 20% mehr Schellfisch
[23.06.2017] Belgien: Dirk Belmans jetzt bei Barschzüchter Aqua4C

[22.06.2017] Dänemark: Langsand Laks schreibt Verluste im vierten Jahr in Folge

[21.06.2017] Dänemark: Wettbewerb um die beste Verwendung von Beifang
[21.06.2017] Norwegen: ICES empfiehlt Senkung der Kabeljau-Quote für 2018
[21.06.2017] Norwegen: Cermaq meldet Erfolge im Kampf gegen die Lachslaus

[20.06.2017] Mecklenburg: Erstes Netzwerktreffen "Afrikanischer Wels in Kreislaufanlagen"
[20.06.2017] Bodensee: Breite Front gegen Felchen-Aquakultur

[19.06.2017] Polen: Espersen kauft Royal Greenland-Fabrik in Koszalin

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