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News aus der Fischbranche




Seafood Star 2018

Seafood Star 2018

FischMagazin zeichnet die besten Fachgeschäfte, Konzepte, Marketing-Ideen und Events im Fischhandel mit dem Branchenpreis Seafood Star aus. Bis zum 1. September läuft die Bewerbungsphase für den Seafood Star 2018.

Bewerben Sie sich jetzt, wir haben das Verfahren weiter vereinfacht. Laden Sie den Bewerbungsbogen einfach herunter und füllen Sie ihn direkt aus.

Der Seafood Star 2018 wird im Februar im Rahmen der Bremer Fischmesse vergeben.







18.08.2017  Historisches: Wikinger handelten bereits vor 1.200 Jahren mit Kabeljau

Historisches: Wikinger handelten bereits vor 1.200 Jahren mit Kabeljau

Bislang ging die historische Forschung davon aus, dass der Stockfisch-Handel erst im 13. Jahrhundert zu Zeiten der Hanse richtig begann. Jetzt hat ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des Kieler Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung herausgefunden, dass die Bewohner der Wikinger-Siedlung Haithabu bereits vor 1.200 Jahren luftgetrockneten Stockfisch aus Nordnorwegen verspeisten. Das berichten die Wissenschaftler unter Leitung der Universität Oslo in der Zeitschrift "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS). Die Forscher nutzten archäologische Proben, darunter fünf Funde von Fischknochen aus Haithabu, und untersuchten diese mit genetischen Analyseverfahren. Der Vergleich des rekonstruierten Erbguts dieser Fische mit der DNA von Fischen aus heutigen Beständen in der östlichen Ostsee, im Öresund, in der Nordsee, vor den Lofoten und in der nordöstlichen Arktis ergab: vier der fünf Funde stammen von den Lofoten. Da Frischfisch damals über diese Entfernung nicht transportiert werden konnte, muss es sich um Trockenfisch gehandelt haben. Weil die Funde aus unterschiedlichen Schichten und Zeiten stammen, sind sich die Wissenschaftler sicher, dass es sich bei den Fischresten nicht um Proviant der Wikinger handelt.

Lesen Sie zur Geschichte des Fischkonsums auch im FischMagazin-Archiv:
10.11.2015 Kiel: Neue Museumsführung zur Fischereigeschichte mit Fischimbiss
23.09.2014 Hamburg-Altona: "350 Jahre Kampf um den Fisch"



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17.08.2017  Island: Neue Vereinigung "Frauen in der Seafood-Industrie"

Island: Neue Vereinigung "Frauen in der Seafood-Industrie"

Auf Island hat sich Ende 2016 eine "Internationale Vereinigung für Frauen in der Seafood-Industrie" gegründet, die auf der diesjährigen isländischen Fischereimesse Icefair ihren ersten öffentlichen Auftritt hat. Die "International Association for Women in the Seafood Industry" (WSI) will den Frauen in der Fischwirtschaft mehr Aufmerksamkeit verschaffen, schreiben die Icenews. Denn von den 120 Millionen Menschen, die weltweit in Fischerei und Aquakultur beschäftigt sind, sind die Hälfte Frauen. "40% der Menschen, die direkt von Fischfang und Fischverarbeitung leben, sind Frauen; 70% aller Menschen, die direkt von der Fischzucht leben, sind Frauen", heißt es auf dem Portal Fishforward. Besonders hoch ist der Frauenanteil in der handwerklichen Fischerei, der Fischverarbeitung und dem Fischhandel. Im Management sind sie eher selten anzutreffen. Die WSI wurde im Dezember 2016 von Akteuren aus der Seafood-Branche und Experten für Gender-Fragen gegründet. Island sei Gründungsland gewesen, weil das Land in Sachen Gleichberechtigung der Geschlechter eine Vorreiterrolle einnehme, sagt Marie Christine Monfort, Seafood-Consultant und WSI-Mitgründerin . Es bleibe jedoch noch viel zu tun, um den Beitrag von Frauen zur Seafood-Industrie zu betonen, meint Monfort.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
02.08.2017 Island: Konferenz zur Nutzung von "Fischabfällen"
19.10.2015 Bremerhaven: Erika Siegel mit "Belladonna-Gründerinnenpreis" geehrt



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16.08.2017  Ecuador: Kleinere Shrimpzüchter streben gemeinsam nach ASC-Zertifikat

Nachdem 2014 die weltweit erste ASC-zertifizierte Shrimp-Farm eine aus Ecuador war, bemühen sich jetzt zahlreiche kleinere Garnelenfarmer des Landes um eine Zertifizierung des Aquaculture Stewardship Councils. In der Provinz El Oro beteiligen sich derzeit 50 Shrimp-Farmer - von insgesamt 700 in dieser ecuadorianischen Provinz - an dem Versuchsprojekt des ASC, teilt Jessenia Angulo mit, Direktorin für Nachhaltigkeit bei der Non-Profit-Organisation GeaConnections. GeaConnections, die sich für die Schaffung nachhaltiger Lieferketten für kleine Farmen engagieren, arbeitet mit dem holländischen Büro der Exportförderorganisation Pro-Ecuador und den Farmern der Provinz zusammen. Bislang hätten landesweit schon rund 1.835 kleine Farmer an Kursen über "Gute Aquakultur-Praktiken" teilgenommen. Von 92 Züchtern, die außerdem ein ASC-Training erhalten hatten, warten 50 auf ein Audit nach dem ASC-Standard. Auch Shrimpzüchter-Verbände aus Peru, Zentralamerika und Brasilien haben Interesse an dem Programm geäußert, sagt Angulo. In Brasilien und Zentralamerika seien schon zwei Trainingsveranstaltungen durchgeführt worden.

Lesen Sie zum ASC auch im FischMagazin-Archiv:
20.07.2017 Vietnam: Fast 30 Shrimp-Kooperativen erhalten ASC-Zertifikat
30.05.2017 Ecuador: Weitere Shrimp-Farmen von Songa zertifiziert



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15.08.2017  Schottland: Fischer machen Aquakultur für Wildlachs-Rückgang verantwortlich

Lachsfischer im Norden Großbritanniens machen die dortige Lachsaquakultur dafür verantwortlich, dass die Rückkehrerzahlen beim Wildlachs im schottischen Fluss River Awe (Argyll) immer weiter zurückgingen, schreibt Fish Information & Services (FIS). Offiziellen Statistiken zufolge waren 2016 noch 807 Rückkehrer gezählt worden, während es in diesem Jahr kaum 400 seien, obgleich die Saison sich ihrem Ende nähere, teilt Salmon and Trout Conservation Scotland (STCS) mit. Die Umweltorganisation hält die durch die Aquakulturen verbreiteten Lachsläuse für eine Hauptursache dieses Rückgangs. Denn die aus den Flüssen der südwestlichen Highlands ins Meer wandernden Junglachse müssten einen "Spießrutenlauf" nahe vorbei an den Läuse produzierenden Lachsfarmen entlang der Westküste machen, bis sie das offene Meer erreichten. Seit Beginn der intensiven Fischzucht sei zunächst der Bestand der geschlechtsreifen Meerforellen eingebrochen und jetzt befänden sich die Wildlachszahlen "beschleunigt im freien Fall". Daher fordere STCS, die Farmen in geschlossene Tanksysteme zu verlegen, da nur dies die Verbreitung der Parasiten verhindern könne. Ein Vertreter der schottischen Regierung teilte mit, dass die Forschungseinrichtung Marine Scotland Science vor kurzem ein Projekt zu der Problematik begonnen habe.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
21.08.2013 Island: Zuchtlachse verändern Wildlachs genetisch
19.12.2012 Irland: Demonstration gegen geplante Lachsfarmen
20.01.2011 Kanada: Erste marine Lachszucht im geschlossenen Schwimmtank




14.08.2017  Kanada: Ungewöhnlich viele Kontrakte für Kaltwassergarnelen

Viele führende europäische Einkäufer von Kaltwassergarnelen haben begonnen, sich ihren Pandalus-Bedarf für das 2018 über Lieferkontrakte zu sichern, melden die Undercurrent News (UN). Der Hintergrund: die Rohwarenpreise explodieren. Denn Kanadas Fangquote für die Eismeergarnelen liegt in der Fangsaison 2017/18 mit 10.400 t beachtliche 62% unter der Vorjahresquote. Unter Berufung auf mehrere Quellen nennt das Nachrichtenportal für Anfang August Kilopreise für Doppelfrostware ab Island: 9,73 Euro für die größte Sortierung 100/200, 8,24 Euro für 250/300 und 6,63 Euro für 300/500. In Kanada werde die größte und rareste Sortierung in Single frozen-Qualität für 10,39 Euro/kg gehandelt. Der Umstand, dass ein Kontrakt aktuell zu 10,50 Euro/kg für 125/175 abgeschlossen wurde, spiegele die Erwartung der Käufer, wie sich die Preise weiter entwickeln werden. "Die Einkäufer sehen die drohenden Engpässe und die Notwendigkeit, sich Ware zu sichern. Das könnte die ungewöhnlich hohe Zahl von Verträgen erklären, die schon für 2018 abgeschlossen werden", zitieren die UN eine "Quelle". Auch der Preisunterschied zwischen Single frozen- und Double frozen-Ware sei größer geworden.

Lesen Sie zur Kaltwassergarnele auch im FischMagazin-Archiv:
26.06.2017 Neufundland: Höhere Preise für Kaltwassergarnelen
30.01.2017 Kaltwassergarnelen: Fangquote 2017 für Westgrönland leicht erhöht
19.07.2016 Kanada reduziert Fangquote für Eismeergarnelen um 42 Prozent



14.08.2017  Kanada: Gen-Lachs erstmals im Handel - Empfänger unbekannt

Kanada: Gen-Lachs erstmals im Handel - Empfänger unbekannt

Das Lachszüchter AquaBounty Technologies hat erstmals überhaupt seinen genetisch modifizierten Lachs AquAdvantage Salmon an namentlich nicht genannte Kunden in Kanada verkauft, meldet das Portal IntraFish. Der Verkauf von fünf Tonnen GM-Fisch ist offensichtlich im ersten Vierteljahr 2017 erfolgt, da die Aktion im Quartalsbericht von AquaBounty erwähnt wird. Der Preis für die Charge: 44.604 Euro (ca. 8,92 Euro/kg), der Bruttogewinn: 2.524 Euro. Nach Angaben des Züchters soll der Lachs vorerst nur sporadisch und in kleineren Mengen verkauft werden, bis neue Farmen im US-Bundesstaat Indiana und in der kanadischen Rollo Bay West (Prince Edward Island) betriebsbereit seien und der dort produzierte Fisch marktreif sei. Das werde für die zweite Jahreshälfte 2019 erwartet. AquaBounty hatte Anfang 2017 eine Fischzucht der Bell Fish Company in Albany/Indiana für 11,9 Mio. Euro gekauft. Das Quartal wurde mit einem Minus von 2,1 Mio. USD (fast 1,8 Mio. Euro) abgeschlossen - "relativ wenig im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres", schreibt IntraFish.

Kritik erntet der Züchter für seine Weigerung, die Großhandelskäufer des genetisch modifizierten Fisches sowie jene, die ihn an den Endverbraucher abgegeben haben, zu benennen. "Das ist einfach feige", urteilt IntraFish-Redakteur John Fiorillo und begründet seinen Vorwurf ausführlich, denn: "Das könnte die Marktentwicklung des Fischs behindern." Erst werde dem Markt versichert, dass dieses Pionierprodukt genauso gut sei wie nicht genetisch modifizierter Lachs, dass es gesund und bekömmlich sei und ohne Bedenken gegessen werden kann, außerdem ganz legal verkauft werden darf - und dann werde verheimlicht, wo und an wen es verkauft wurde. Fiorillo: "Man sollte erwarten, dass sie, nachdem sie 20 Jahre dafür gearbeitet haben, das Produkt auf den Markt zu bekommen, über den ersten Verkauf über die Maßen erfreut sein würden."

Doch als erstes genetisch verändertes Tier, das in den USA und in Kanada zum Verkauf zugelassen ist, trage der Fisch ein Stigma. Jahrelang war er Angriffsobjekt von Umweltgruppen, Verbraucherschützern, Behördenvertretern und führenden Akteuren der Fischwirtschaft. Doch durch das konspirative Verheimlichen der Großhandelskäufer wirkten AquaBounty und seine Kunden zögerlich und ängstlich und spielten den Kritikern in die Hände. "Ich liege wahrscheinlich falsch und letztenendes mag das Spiel für AquaBounty aufgehen, aber ich frage mich dennoch, ob den Foodservice-Lieferanten oder Lebensmittelfilialisten, die den Fisch gekauft haben, gesagt wurde, dass es der erste GM-Lachs seiner Art war", meint John Fiorillo. Denn in Kanada sind Unternehmen nicht verpflichtet, den Fisch als genetisch modifiziert zu kennzeichnen.

Lesen Sie zu AquaBounty auch im FischMagazin-Archiv:
20.01.2017 USA: AquaBounty sammelt 22,6 Euro an der Börse
21.05.2016 Kanada: GM-Lachs von AquaBounty erhält Zulassung
02.02.2016 USA: FDA verbietet Import und Verkauf von Gen-Lachs




[11.08.2017] Nomad Foods: CSR-Verantwortliche geht nach vier Monaten
[11.08.2017] Alaska: Bislang 133 Millionen Lachse gefischt

[10.08.2017] Dänemark: Aller Aqua-Bilanz leidet unter Währungsschwankungen
[10.08.2017] Norwegen: Bremnes schlachtet 900.000 Lachse nach ISA-Ausbruch

[09.08.2017] Regal Springs: Neue Verkaufsleitung Europa
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[08.08.2017] Dänemark: Neue Fischereiministerin löst Larsen ab
[08.08.2017] Mexiko: Umweltschützer kritisieren geplante Thunfisch-Zertifizierung
[08.08.2017] Norwegen: Pläne für neue landgestützte Lachszucht

[07.08.2017] Miesmuscheln: Optimismus zum Saisonstart
[07.08.2017] Shrimps: EU-Import steigt um 2 % auf 783.900 Tonnen
[07.08.2017] DLG Lebensmitteltagung Fisch & Seafood: Tierwohl in der Wertschöpfungskette

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