01.07.2008

Cuxhaven: Krabbenschälzentrum will im August starten

Noch im August soll in Cuxhaven das im Aufbau befindliche Krabbenschälzentrum – das erste dieser Art in Europa – den Betrieb aufnehmen, schreiben die Cuxhavener Nachrichten. Nach kurzer Einarbeitungszeit will Gregor Kucharewicz (32) dort mit 60 Mitarbeitern täglich über sieben Tonnen Krabben schälen. Liegenschaftsverwalter NPorts investiert rund zwei Mio. € in den Umbau des Gebäudes Neufelder Straße 37-41, wo ehemals Seeadler bzw. Norda-Lysell produzierten. Dafür werden in erster Linie 3.000 Quadratmeter Kühlräume geschaffen, in denen die Krabben verarbeitet, sortiert und gelagert werden sollen. Dazu kommen auf 50 Quadratmetern Büros und Sozialräume im zweiten Stock des Verwaltungstraktes. 25 Prozent der Kosten fördert eventuell die EU, so Reiner Schildt, verantwortlich für die Liegenschaften bei NPorts. Die Investoren des Unternehmens bringen weitere 3,8 Mio. € ein, die vor allem für die 24 neuen Krabbenschälmaschinen ausgegeben werden. Über seine Geldgeber schweigt sich Kucharewicz jedoch aus. Aufgrund der in Marokko und Polen gestiegenen Löhne und der hohen Dieselpreise soll sich eine maschinelle Verarbeitung in Deutschland inzwischen lohnen.
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