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News aus der Fischbranche




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Das Archiv unserer Titelgeschichten sowie von ausgewählten Beiträgen finden Sie hier.





25.05.2019  Tag des Meeres: Chefköche rücken weniger bekannte Fischarten in den Fokus

Relais & Châteaux, eine Vereinigung von Hotels und Spitzenrestaurants, nutzt den Tag des Meeres der Vereinten Nationen am 8. Juni, um das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Überfischung gefährdeter Fischarten zu sensibilisieren. Unter dem Motto "Fish Unknown" setzt die Vereinigung weniger bekannte Fischarten, die zwar reichlich vorhanden sind, jedoch kaum serviert werden, auf die Menüs der Mitgliedshäuser. "Durch einen kreativen kulinarischen Ansatz wollen wir weniger bekannte und als weniger edel geltende Fische und Meeresfrüchte in Top-Restaurants hervorheben", kündigt Olivier Roellinger an, Vizepräsident von Relais & Châteaux sowie Inhaber und Chefkoch im Les Maisons de Bricourt. Weltweit nehmen 212 Spitzenköche aus 44 Ländern teil. In Deutschland und Österreich werden insgesamt 20 Mitgliedshäuser an dem weltweiten Event teilnehmen. Anlässlich des Tags des Meeres engagiert sich Relais & Châteaux außerdem weltweit an diversen Veranstaltungen.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
09.11.2018 Island: Spitzenköche gegen Zuchtlachs



24.05.2019  Frankreich: Mowi baut hochgradig automatisierte Räucherei

Der weltgrößte Lachsproduzent Mowi will seine im vergangenen Jahr durch einen Brand verwüstete Fabrik Kritsen im französischen Landivisiau durch eine "hochgradig automatisierte und moderne" neue Räucherei ersetzen, meldet IntraFish. Mit Investitionen in Höhe von 23 Mio. Euro will Mowi Frankreich zum nächsten großen Markt für seine neue Marke "Mowi" aufbauen, nachdem diese in Polen vorgestellt worden war. Nach etwa eineinhalbjähriger Bauzeit sollen dort ab Januar 2021 zunächst 2.000 t, ein Jahr später 3.000 t hochwertige Endprodukte hergestellt werden. Damit können 166 Arbeitsplätze erhalten werden, während allerdings 106 verloren gehen.

Lesen Sie zu Mowi auch im FischMagazin-Archiv:
17.05.2019 Irland: Mowi drohen Millionenverluste wegen Lizenzentzug
22.04.2019 Wales: Mowi Scotland kauft Putzerfisch-Zucht
02.04.2019 Norwegen/Polen: Mowi erstmals mit Produkten unter eigener Marke



24.05.2019  Island: Matorka will Kapazität verdoppeln

Matorka, isländischer Züchter von Seesaibling, will seine Farmkapazität bis zum Jahre 2022 auf 6.000 t ausbauen, meldet IntraFish. Der in Kopavogur in der Metropolregion Reykjavik ansässige Züchter und Verarbeiter produziert derzeit vor allem Arctic charr, dessen Erntemenge von 200 t im Jahre 2017 über rund 1.200 t im vergangenen Jahr auf prognostizierte 1.500 t im laufenden Jahr gestiegen ist bzw. steigen soll. Da derzeit nur die halbe Infrastruktur der Anlage verwendet werde, soll die Produktion schon im kommenden Jahr die Marke von 3.000 t erreichen, kündigt Geschäftsführer Arni Pall Einarsson an. Diese Menge wiederum soll binnen weiterer zwei Jahre verdoppelt werden, wobei in diesem Herbst mit der Zucht von Regenbogenforelle begonnen werde und in zwei Jahren Lachs folgen soll. Die angestrebten 6.000 t sollen sich zu gleichen Teilen auf die drei Salmonidenarten verteilen. Finanziert werde die Expansion ausschließlich aus Eigenkapital, sagt Einarsson. Matorka beliefert über den Großhandel vor allem den Foodservice-Sektor, aber auch den LEH. Etwa ein Viertel der Produktionsmenge werde auf Island konsumiert, wo der boomende Tourismussektor die Nachfrage ankurbelt. Die verbleibenden drei Viertel werden zu etwa gleichen Teilen nach Kanada, in die USA und nach Kontinentaleuropa exportiert.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
17.08.2018 InnoAquaTech: Studienreise nach Island
17.05.2018 Island: Farm für Seesaibling expandiert
27.05.2016 Island: Arctic Fish erhält als erster Züchter im Land ASC-Zertifizierung



24.05.2019  Bremerhaven: AWI zieht ins ehemalige Nordseegebäude

Bremerhaven: AWI zieht ins ehemalige Nordseegebäude

In dem ehemaligen Verwaltungsgebäude der Fischgastrokette Nordsee in Bremerhaven werden bis zu 200 Büroarbeitsplätze des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) entstehen, kündigt die Fischereihafen-Betriebsgesellschaft (FBG) als Verwalterin der landeseigenen Immobilie an. Das Gebäude in der Klußmannstraße werde Teil des sich in der Entstehung befindlichen AWI-Campus, erklärt der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz. Mieter werde das zum AWI gehörende Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, eine wichtige Institution zur Erforschung des Klimawandels. Schon das ehemalige Verwaltungsgebäude von "Deutsche See" wird heute als Ergänzung des AWI-Campus genutzt. Die FBG werde insgesamt 7,5 Mio. Euro investieren, davon 1,8 Mio. Euro Fördergelder aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), damit das AWI die neuen Räume Mitte oder Ende 2021 beziehen kann. Der Charakter des schützenswerten historischen Gebäudes solle erhalten werden, kündigt FBG-Geschäftsführerin Petra Neykov an. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach und eine Luft-Wasser-Wärmepumpe werden der energetischen Optimierung dienen.

Lesen Sie zu Bremerhaven auch im FischMagazin-Archiv:
14.02.2019 Bremerhaven: Neues Fischumschlagszentrum im Juli fertig
08.02.2019 Bremerhaven: Deutsche See und Compass Group erweitern Lieferbeziehung
22.03.2019 Nordsee: App "Too Good To Go" rettet 250.000 Portionen



23.05.2019  Reinfeld: Neuer Teichpächter in der Karpfenstadt

Reinfeld: Neuer Teichpächter in der Karpfenstadt

Tim Schubert (27) ist seit dem 1. Mai neuer Teichpächter in der holsteinischen Karfenstadt Reinfeld, melden die Lübecker Nachrichten online. Schubert, der aus dem hessischen Fulda stammt, hatte nach dem Abitur 2011 eine Ausbildung zum Fischwirt absolviert. Gemeinsam mit seiner Freundin Elena Krieg hat der Fischwirtschaftsmeister jetzt die Karpfenteichwirtschaft von seinem Vorgänger Alfred Wenskus (66) übernommen, der die Bewirtschaftung nach zwölf Jahren aus Altersgründen aufgegeben hat. Während Tim Schubert sich um die Teiche mit Produktion kümmern wird, will Elena Krieg den Hofladen am Karpfenplatz in Reinfeld führen. Dieser wurde nach einer Renovierung am vergangenen Sonnabend neu eröffnet. Die neuen Pächter wollen das Sortiment der Familie Wenskus - darunter Karpfenfilet, Karpfenbratwurst und Karpfenchips - übernehmen, das Programm jedoch ausweiten. So soll es neben Räucherfisch schnelle Gerichte aus der Fischküche und Fischbrötchen geben, für die Sommersaison seien Spezialitäten für den Grill geplant - Grillforelle, marinierter Fisch, Störfleisch und Garnelenspieße - und für Festlichkeiten Canapés und weitere Leckereien. Die Teiche sollen durch weitere Speisefische wie Schleie, Hecht, Zander, Stör und Wels aufgewertet werden. Reinfelds Bürgervorsteher Gerd Herrmann wünscht sich im Übrigen ein Hinweisschild an der Autobahn "Reinfeld Karpfenstadt" und möchte den Karpfenplatz durch einen informativen Wanderweg um die Hälterteiche erlebbar machen.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
27.11.2018 Karpfenernte fällt gemischt aus
10.08.2018 Fischsterben von Hamburg bis zum Bodensee
29.05.2018 Aquakulturerzeugung im Jahre 2017 um 11,7% gestiegen



23.05.2019  Norwegen: Lachszucht verliert durch Algenblüte bislang über 100 Mio. Euro

Eine anhaltende Algenblüte im Norden Norwegens hat den dorten Lachszüchtern bislang Verluste von über einer Milliarde NOK beschert, rund 102,5 Mio. Euro, meldet das Portal IntraFish. Jüngste Zahlen, die das norwegische Fischereidirektorat gestern veröffentlichte, sprechen von bis dato 11.600 t toter Lachse. Paul Aandahl, Analyst beim Norwegian Seafood Council (NSC), wird von dem Portal Fish Information & Services (FIS) mit der Schätzung zitiert, dass dies 40.000 t Lachs entspreche, die am Markt fehlen werden. Angesichts eines bislang für Norwegen prognostizierten Wachstums der Lachsernte von 4% in diesem Jahr würde damit die Hälfte dieses Zuwachses wegfallen.

Betroffen seien derzeit neun Unternehmen. Die Verlustraten bewegten sich von "marginal" bis zu fast 90 Prozent, zitiert IntraFish Kolbjørn Giskeødegård, leitender Analyst bei Nordea Markets. Inwieweit diese Verluste den Marktpreis beeinflussen werden, sei noch ungewiss, sagt er. Derzeit gehe es in erster Linie darum, soviele Fische wie möglich zu retten. Alexander Aukner, Analyst bei DNB Markets, rechne mit Auswirkungen auch auf die Ernte des kommenden Jahres. Die betroffenen, meist kleineren Farmunternehmen könnten einen Teil der zahlenmäßigen Verluste durch ein längeres Abwachsen der verbliebenen Fische kompensieren. Zwar seien sämtliche Lachszüchter auch gegen die Folgen einer Algenblüte versichert, doch würden die Versicherungsunternehmen nur etwa 70 bis 80 Prozent der entstandenen Produktionskosten erstatten. Entgangene Gewinne würden nicht kompensiert.

Lesen Sie zu Algenblüten auch im FischMagazin-Archiv:
16.02.2018 Chile: Blühende Algen töten ein Prozent der Lachs-Biomasse
14.02.2018 Chile: Algen töten 1.600 Tonnen Lachs
24.03.2016 Chile: Algenblüte kostet AquaChile 38,8 Mio. Euro




[17.05.2019] Bremerhaven: 130.000 Jungaale ausgesetzt
[17.05.2019] Irland: Mowi drohen Millionenverluste wegen Lizenzentzug

[16.05.2019] Fischhändler laden zum Treffen ein
[16.05.2019] Aquaponik: Ralf-Dahrendorf-Preis für EU-Projekt zum "Tomatenfisch"
[16.05.2019] Atlantic Sapphire: 220.000 t Lachs aus landgestützter Zucht bis 2031

[15.05.2019] Rotenburg: Fahrzeugwerk Borco-Höhns beantragt Schutzschirmverfahren

[14.05.2019] Dänemark: Insula übernimmt Fischkonservenhersteller Bornholms
[14.05.2019] USA/China: Handelskrieg eskaliert

[03.05.2019] Holland: Seefischgroßhandel Van Slooten hat Insolvenz angemeldet
[03.05.2019] Holland: Het Urker Zalmhuys übernimmt den Händler Affish

[02.05.2019] Holland/Deutschland: Muschelproduzenten Barbé- und Leuschel-Gruppe fusionieren

[30.04.2019] Türkei exportiert 9% mehr

[29.04.2019] Aale: Wasserkraft-Turbinen verursachen schwere Wirbelsäulenschäden

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