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News aus der Fischbranche




Titelgeschichte jetzt vorab online lesen

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Das Archiv unserer Titelgeschichten sowie von ausgewählten Beiträgen finden Sie hier.





23.05.2019  Reinfeld: Neuer Teichpächter in der Karpfenstadt

Reinfeld: Neuer Teichpächter in der Karpfenstadt

Tim Schubert (27) ist seit dem 1. Mai neuer Teichpächter in der holsteinischen Karfenstadt Reinfeld, melden die Lübecker Nachrichten online. Schubert, der aus dem hessischen Fulda stammt, hatte nach dem Abitur 2011 eine Ausbildung zum Fischwirt absolviert. Gemeinsam mit seiner Freundin Elena Krieg hat der Fischwirtschaftsmeister jetzt die Karpfenteichwirtschaft von seinem Vorgänger Alfred Wenskus (66) übernommen, der die Bewirtschaftung nach zwölf Jahren aus Altersgründen aufgegeben hat. Während Tim Schubert sich um die Teiche mit Produktion kümmern wird, will Elena Krieg den Hofladen am Karpfenplatz in Reinfeld führen. Dieser wurde nach einer Renovierung am vergangenen Sonnabend neu eröffnet. Die neuen Pächter wollen das Sortiment der Familie Wenskus - darunter Karpfenfilet, Karpfenbratwurst und Karpfenchips - übernehmen, das Programm jedoch ausweiten. So soll es neben Räucherfisch schnelle Gerichte aus der Fischküche und Fischbrötchen geben, für die Sommersaison seien Spezialitäten für den Grill geplant - Grillforelle, marinierter Fisch, Störfleisch und Garnelenspieße - und für Festlichkeiten Canapés und weitere Leckereien. Die Teiche sollen durch weitere Speisefische wie Schleie, Hecht, Zander, Stör und Wels aufgewertet werden. Reinfelds Bürgervorsteher Gerd Herrmann wünscht sich im Übrigen ein Hinweisschild an der Autobahn "Reinfeld Karpfenstadt" und möchte den Karpfenplatz durch einen informativen Wanderweg um die Hälterteiche erlebbar machen.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
27.11.2018 Karpfenernte fällt gemischt aus
10.08.2018 Fischsterben von Hamburg bis zum Bodensee
29.05.2018 Aquakulturerzeugung im Jahre 2017 um 11,7% gestiegen



23.05.2019  Norwegen: Lachszucht verliert durch Algenblüte bislang über 100 Mio. Euro

Eine anhaltende Algenblüte im Norden Norwegens hat den dorten Lachszüchtern bislang Verluste von über einer Milliarde NOK beschert, rund 102,5 Mio. Euro, meldet das Portal IntraFish. Jüngste Zahlen, die das norwegische Fischereidirektorat gestern veröffentlichte, sprechen von bis dato 11.600 t toter Lachse. Paul Aandahl, Analyst beim Norwegian Seafood Council (NSC), wird von dem Portal Fish Information & Services (FIS) mit der Schätzung zitiert, dass dies 40.000 t Lachs entspreche, die am Markt fehlen werden. Angesichts eines bislang für Norwegen prognostizierten Wachstums der Lachsernte von 4% in diesem Jahr würde damit die Hälfte dieses Zuwachses wegfallen.

Betroffen seien derzeit neun Unternehmen. Die Verlustraten bewegten sich von "marginal" bis zu fast 90 Prozent, zitiert IntraFish Kolbjørn Giskeødegård, leitender Analyst bei Nordea Markets. Inwieweit diese Verluste den Marktpreis beeinflussen werden, sei noch ungewiss, sagt er. Derzeit gehe es in erster Linie darum, soviele Fische wie möglich zu retten. Alexander Aukner, Analyst bei DNB Markets, rechne mit Auswirkungen auch auf die Ernte des kommenden Jahres. Die betroffenen, meist kleineren Farmunternehmen könnten einen Teil der zahlenmäßigen Verluste durch ein längeres Abwachsen der verbliebenen Fische kompensieren. Zwar seien sämtliche Lachszüchter auch gegen die Folgen einer Algenblüte versichert, doch würden die Versicherungsunternehmen nur etwa 70 bis 80 Prozent der entstandenen Produktionskosten erstatten. Entgangene Gewinne würden nicht kompensiert.

Lesen Sie zu Algenblüten auch im FischMagazin-Archiv:
16.02.2018 Chile: Blühende Algen töten ein Prozent der Lachs-Biomasse
14.02.2018 Chile: Algen töten 1.600 Tonnen Lachs
24.03.2016 Chile: Algenblüte kostet AquaChile 38,8 Mio. Euro



17.05.2019  Bremerhaven: 130.000 Jungaale ausgesetzt

Bremerhaven: 130.000 Jungaale ausgesetzt

Gestern wurden im Raum Bremerhaven erneut Europäische Aale ausgesetzt. Insgesamt 130.000 Tiere im Wert von rund 34.500 Euro wurden an 13 Besatzstellen des Angelsportvereins Bremerhaven-Wesermünde in die Flüsse Lune, Rohr und Geeste und den Grauwallkanal gesetzt. Finanziell unterstützt wurde der Verein bei der Aktion durch Mitgliedsfirmen der vor zehn Jahren gegründeten Aal-Initiative, darunter Hans Fiedler & Söhne, Fiedler Meeresdelikatessen, Transgourmet Seafood und Royal Greenland. Die Initiative koordiniert und unterstützt Maßnahmen, die zur Wiederauffüllung des europäischen Aalbestandes beitragen. Seit ihrer Gründung sind mit ihrer Unterstützung mehr als 5 Mio. Aale in deutsche Binnengewässer ausgesetzt worden.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
29.04.2019 Aale: Wasserkraft-Turbinen verursachen schwere Wirbelsäulenschäden
05.02.2019 Hessen: Umschlagplatz von Aal-Schmugglern ausgehoben
24.08.2018 Schleswig-Holstein: Aalbesatz im Beisein des Ministerpräsidenten




17.05.2019  Irland: Mowi drohen Millionenverluste wegen Lizenzentzug

Irland: Mowi drohen Millionenverluste wegen Lizenzentzug

Mowi Ireland, größter Produzent von irischem Bio-Lachs, rechnet für das kommende Jahr mit Umsatzverlusten in Höhe von 13,7 Mio. Euro, sollte der Entzug einer Zuchtlachslizenz nicht revidiert werden - rund 20% des für 2020 erwarteten Gesamtumsatzes in Irland. Das irische Tochterunternehmen des weltgrößten Lachszüchters Mowi habe Widerspruch eingelegt gegen eine Entscheidung von Irlands Landwirtschaftsminister Michael Creed, dem Farmer die Lizenz für seine Lachszucht auf Deenish Island in der Ballkinskelligs Bay (County Kerry) zu entziehen, schreibt das Portal Fishfarming Expert. Creed wirft Mowi vor, dort im Jahre 2016 insgesamt 1.100 t Lachs geerntet zu haben, obgleich die Lizenz nur 500 t zulasse.

Die ökonomischen Folgen der Entscheidung sind erheblich. Alleine durch den gleichzeitigen Verlust der Biozertifizierung reduziere sich der Marktwert des Lachses von 13,7 Mio. Euro um 7,7 Mio. Euro auf nur noch 6 Mio. Euro, teilt Mowi mit. Der derzeitige Besatz von 385.000 Junglachsen müsse geschlachtet werden - ein weiterer Verlust von 832.000 Euro. Mowi wies in seinem Widerspruch auch darauf hin, dass damit 10 Arbeitsplätze und rund 1,4 Mio. Euro an Löhnen für die Belegschaft sowie Verdiensten für Dienstleister und Transporteure in der südwestirischen Region Kerry wegfielen.

Mowi rechtfertigte sich inhaltlich, dass für den Farmstandort eine Zahl von bis zu 400.000 Smolts genehmigt sei, die wiederum eine Biomasse von mehr als 2.000 t ausgewachsener Lachse ermöglichen würde. Das Farmunternehmen bemängelte die extrem langsame Lizenzierungspraxis in Irland. Einige der Anträge von Mowi Ireland auf Lizenzerneuerung lägen dem Ministerium seit dem Jahre 2000 vor. Auch im Falle der Farm auf Deenish Island, die seit 1995 eine Zuchtlizenz besitze, warte Mowi seit dem Jahre 2007 auf eine neue Lizenz. Schließlich sah die alte Lizenz vor, dass die Lachse nach der Ernte vor Ort geschlachtet würden, verbunden mit entsprechenden Abfällen und Abwasser vor Ort. Das wurde jedoch schon 2016 nicht mehr auf Deenish Island praktiziert.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
14.11.2018 Norwegen: Marine Harvest plant Namensänderung und Rebranding
29.07.2016 Irland: ASC-Zertifikat für zwei weitere Lachsfarmen von Marine Harvest
23.12.2015 Irland: Umstrittene Mega-Lachszucht soll nicht gebaut werden



16.05.2019  Fischhändler laden zum Treffen ein

Fischhändler laden zum Treffen ein

Der Verein zur Förderung des Fischfachhandels lädt unter dem Motto "Wandel als Chance, Chance auf Wandel" vom 10. bis 12. Juni zu einem Treffen nach Bremerhaven / Bremen ein. Auf dem Programm stehen Betriebsführungen mit Einblicken in Produktion und Firmenphilosophie bei den Unternehmen Dreistern und Transgourmet Seafood. Wie sich der Wandel der Stadt Bremerhaven vollzieht, wird während einer Bustour durch den Hafen veranschaulicht, die von Nils Schnorrenberger begleitet wird, Geschäftsführer der Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Standentwicklung (BIS). Abgerundet wird die Veranstaltung durch ein gemeinsames Abendessen im Fischrestaurant Natusch, das Zeit für Gedankenaustausch bietet. Am 12. Juni steht in Bremen der gemeinsame Besuch der Eröffnung der Matjessaison 2019 auf der Agenda. Das komplette Programm ist für die Teilnehmer kostenfrei. Lediglich Übernachtung und Abendessen sind selbst zu zahlen. Weitere Auskünfte erteilt Patrick Schälte unter 0170 243 5556 oder haan@fischschaelte.de

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
14.06.2018 Freiburg: Ralph Schwab eröffnet eigenes Fischgeschäft
14.02.2019 Bremerhaven: Neues Fischumschlagszentrum im Juli fertig
02.07.2018 Bremerhaven: Bundespräsident im Fischbahnhof



16.05.2019  Aquaponik: Ralf-Dahrendorf-Preis für EU-Projekt zum "Tomatenfisch"

Aquaponik: Ralf-Dahrendorf-Preis für EU-Projekt zum "Tomatenfisch"

Ein Forschungsprojekt zur Aquaponik am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) ist mit einem völlig neuen Preis ausgezeichnet worden. Der Ralf-Dahrendorf-Preis für den Europäischen Forschungsraum zeichnet herausragendes Engagement in wichtigen EU-Forschungsprojekten aus sowie die Motivation, die Projektergebnisse mit der Öffentlichkeit zu teilen. Hierfür vergibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung bis zu 50.000 Euro an insgesamt sechs Preisträger.

Diese Auszeichnung erhielt das IGB-Team um Prof. Dr. Werner Kloas, Dr. Fabian Schäfer und Dr. Hendrik Monsees, die die Aquaponik auch außerhalb des eigenen Fachbereichs bekannt machen. Die Wissenschaftler haben im Rahmen des von der EU geförderten Projektes INAPRO gemeinsam mit Partnerinstitutionen aus acht Nationen ein modell-basiertes Konzept entwickelt und Module für die Praxis gebaut und erprobt, die sowohl an große als auch an kleine landwirtschaftliche Betriebe angepasst werden können. Bei dieser kombinierten Zuchtmethode wachsen Tomaten und Fische unter einem Dach, wobei die Stoffwechselprodukte der Fische in Dünger für die Pflanzen umgewandelt werden, das in der Fischzucht entstehende CO2 den Pflanzen beim Wachsen hilft und das Verdunstungswasser der Pflanzen über Kondensationsfallen im Gewächshaus den Fischen zugeführt werden kann.

Mit einer Virtual-Reality-Simulation haben die Wissenschaftler die deutlichen Vorteile der INAPRO-Zuchtmethode benannt und vermittelt. Hier können die Nutzerinnen und Nutzer in einem virtuellen Raum als Fischwirt/in oder Gärtner/-in interagieren. Sie führen Messungen aus, füttern die Fische und ernten das Gemüse. Parallel werden Hintergrundinformationen spielerisch vermittelt. "Es gibt ein wachsendes Interesse an der Herkunft unserer Nahrungsmittel, aber nur wenige haben die Möglichkeit mal eine Produktionsanlage zu besichtigen. Durch die Simulation wird das möglich", sagt Fabian Schäfer, Mitinitiator des Vorhabens zur Wissenskommunikation und Betreuer der Informationsplattform "Aquakulturinfo". Diese Plattform richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit, an Verbraucher/-innen sowie an Unternehmen aus Aquakultur, Fischwirtschaft und Handel.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
17.08.2018 InnoAquaTech: Studienreise nach Island
12.04.2018 Wien: Der erste Aquaponik-Betrieb in Österreich
19.01.2018 Kanada: Bitcoin-Schürfen beheizt Aquaponik-System



[16.05.2019] Atlantic Sapphire: 220.000 t Lachs aus landgestützter Zucht bis 2031

[15.05.2019] Rotenburg: Fahrzeugwerk Borco-Höhns beantragt Schutzschirmverfahren

[14.05.2019] Dänemark: Insula übernimmt Fischkonservenhersteller Bornholms
[14.05.2019] USA/China: Handelskrieg eskaliert

[03.05.2019] Holland: Seefischgroßhandel Van Slooten hat Insolvenz angemeldet
[03.05.2019] Holland: Het Urker Zalmhuys übernimmt den Händler Affish

[02.05.2019] Holland/Deutschland: Muschelproduzenten Barbé- und Leuschel-Gruppe fusionieren

[30.04.2019] Türkei exportiert 9% mehr

[29.04.2019] Aale: Wasserkraft-Turbinen verursachen schwere Wirbelsäulenschäden

[26.04.2019] Nordseekrabben: Überangebot führt zu Preisrückgang
[26.04.2019] Thailand: CP Foods nutzt Vietnam als Export-Hub
[26.04.2019] München: Lachszüchter Schörghuber unter neuer Führung

[25.04.2019] Rostock: Kühlhaus des Fracht- und Fischereihafens nahezu ausgelastet

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