18.11.2008

USA: Hummerpreis so niedrig wie nach dem 11. September

Die globale Finanzkrise und gute Fangergebnisse haben die Preise für Hummer aus dem US-Bundesstaat Maine auf ein Niveau sinken lassen, das sie zuletzt nach dem Anschlag vom 11. September 2001 hatten, schreibt Fish Information & Services (FIS). Fischer haben für ihre Anlandungen im November teilweise nur 2,25 USD/Pound (3,92 €/kg) erhalten – im vergangenen Jahr lag der Preis bei etwa 4,44 USD/Pound (7,75 €/kg). Allerdings sind die Betriebskosten in den vergangenen sieben Jahren erheblich gestiegen. Die Maine-Hummer werden üblicherweise zu Verarbeitern nach Kanada exportiert, doch diese leiden momentan unter mangelnder Liquidität. Außerdem stehe einer geringen Nachfrage traditioneller Käufergruppen ein gutes Angebot gegenüber. Jetzt hofft die Branche auf die Festtage in Europa im kommenden Monat. Die Hummer-Fischerei ist die lukrativste des US-Bundesstaates: im vergangenen Jahr erlösten Maines Fischer gut 238 Mio. € mit den Scherentieren, insgesamt lag das Handelsvolumen der Hummer bei etwa 793 Mio. €.
Der Fischmagazin-Newsletter: Hier kostenlos anmelden
Stichworte
FischMagazin
FischMagazin
Kontakt
  • Kontakt Redaktion
  • Kontakt Anzeigen
  • Kontakt Leserservice

Verlag