12.12.2015

Alaska-Fangquote 2016: Mehr Seelachs, weniger Plattfisch

Die Fangquoten für Alaska-Seelachs in der östlichen Beringsee sind für das Jahr 2016 um 2,3% auf 1,34 Mio. t angehoben worden, meldet das Portal IntraFish. Schon im vergangenen Jahr hatte das North Pacific Fishery Management Council (NPFMC) die Quote für das östliche Beringmeer auf 1,31 Mio. t angehoben, was zusammen mit einer TAC von 19.000 t für den Alaska Pollack um die Aleuten einem Plus von 3,9% entsprach. Die Entscheidung für das Quotenplus fiel, nachdem die Wissenschaftler des Bering Sea Aleutian Islands Groundfish Plan Teams eine biologisch verantwortbare Fangmenge (Acceptable Biological Catch - ABC) von mehr als 2 Mio. t für den Alaska-Pollack in der Region und weitere 32.277 t für den Fisch im Gebiet um die Aleuten definiert hatten. Das sei ein Anstieg von 27,7% bzw. 8,7% gegenüber dem ABC des Vorjahres. Angesichts einer derart starken Biomasse äußerten einige Teilnehmer des NPFMC-Treffens die Frage, ob nicht die bestehende Fangobergrenze von 2 Mio. t AP für die Beringsee fallen könne. Nahezu stabil geblieben ist die TAC für den Polardorsch von insgesamt 251.176 t, reduziert wurden jedoch die Quoten für mehrere Plattfischarten, darunter Pazifische Kliesche (auf 144.000 t), Alaska-Heilbutt, Heilbuttscholle und Alaska-Scholle.

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