30.03.2020

Corona-Krise: Shrimps "eine der am stärksten betroffenen Seafood-Kategorien"

"Shrimps werden eine der am stärksten betroffenen Seafood-Kategorien sein", äußerte Gorjan Nikolik, führender Analyst bei der Rabobank, gegenüber den Undercurrent News. Aufgrund niedriger Preise und eines guten Angebots sei die Marktsituation "bereits zu Beginn des Jahres schwierig" gewesen. In Europa würden 20 bis 35% der Shrimps im Foodservice-Bereich verkauft werden, in den USA sogar rund die 50%. Vergangene Woche hätten indische Vannamei-Shrimps (40 Stück/Pound) im Bundesstaat Andhra Pradesh ab Farm 330 INR (= 3,93 Euro)/kg gekostet - 14% weniger als in der 10. KW. Für die Sortierung 60 Stück/Pound hätte der Preis mit 240 INR (= 2,86 Euro)/kg sogar 21% niedriger gelegen als in KW 10. Da sich viele Garnelenzüchter mit einem Neubesatz ihrer Teiche zurückhielten, dürfte dem Preisverfall während der Pandemie ein steiler Anstieg der Preise folgen, wenn das Angebot in der zweiten Jahreshälfte einbricht - vorausgesetzt, der Markt normalisiere sich wieder. Für Ecuador bestehe aktuell das Problem, dass das Land keine Infrastruktur besitze, um Shrimps länger als eine Woche zu lagern.

Lesen Sie zum Shrimp-Markt auch im FischMagazin-Archiv:
19.03.2020   Garnelen: Düstere Aussichten wegen Rückgang im Außer-Haus-Verzehr
14.02.2020   Equador exportiert Shrimps nach China trotz Nachfrage-Einbruch
13.02.2020   Shrimps: Corona-Epidemie drückt Weltmarktpreise
Stichworte

Folgende Artikel könnten Sie auch interessieren

[19.08.2020] Corona-Krise beschert Fischwirtschaft beachtliches Plus
[30.03.2020] Corona-Krise: Airline Catering hart getroffen
FischMagazin
FischMagazin
Kontakt
  • Kontakt Redaktion
  • Kontakt Anzeigen
  • Kontakt Leserservice

Verlag