17.06.2022

Norwegen: ICES empfiehlt höhere Quoten für Küstenkabeljau und Seelachs

Der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) empfiehlt für das Jahr 2023 eine Anhebung der Fangquoten für den norwegischen Küstenkabeljau und für den Seelachs in der Barentssee, meldet das Portal IntraFish unter Verweis auf Angaben des Norwegischen Instituts für Meeresforschung (IMR). Beim Kabeljau unterscheidet die Quotenempfehlung zukünftig zwischen dem "coastal cod" zwischen 62º und 67º Nord und jenem nördlich von 67º Nord. Für ersteren sollte die TAC um 20 % auf 9.136 t angehoben werden, für letzteren schlägt der ICES mehr als eine Verdoppelung auf 29.347 t vor. Möglich sei die Anhebung dank neuer Ernteregeln. Trotz des Plus' betont Bestandsmanagerin Johanna Fall, dass es strikter Regularien bedürfe, da selbst die vorgeschlagene hohe TAC noch niedriger liege als die Fangmenge 2021. Die Fangmenge beim nördlichsten Küstenkabeljau könne von 7.865 t um 54 % auf 12.146 t gesteigert werden. Beim Seelachs in der Barentssee empfehlen die Wissenschaftler eine Anhebung um 15 % oder fast 30.000 t auf 226.794 t im kommenden Jahr, da die Population sich in einem guten Zustand befinde.
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