13.03.2026

Fischerei: Verband Europêche fordert EU-Hilfe angesichts hoher Treibstoffpreise

Europêche, der Verband der europäischen Fischereiindustrie, fordert von der Europäischen Kommission dringend Maßnahmen, um die EU-Fischerei angesichts der steigenden Ölpreise zu entlasten, schreibt das Portal IntraFish. In einem Brief an den EU-Fischereikommissar Costas Kadis warnt Europêche, dass sich große Teile der Fangflotten aufgrund der hohen Preise für Schiffsdiesel, ausgelöst durch den Krieg im Mittleren Osten, in einer kritischen wirtschaftlichen Situation befänden. "Die Situation wird für viele Fangschiff-Betreiber unnachhaltig", schreibt die Vereinigung. In einigen Fällen würden Schiffe bereits Verluste einfahren, da die Dieselpreise die aus dem Verkauf der Fischereiprodukte erlösten Umsätze überstiegen. Ein anhaltender Preisanstieg würde das Überleben von Fischereien gefährden und letztendlich zu höheren Seafood-Preisen für europäische Verbraucher führen. Nicht nur der Lebensunterhalt von Fischern und Küstengemeinden sei bedroht, sondern auch die Belieferung europäischer Märkte mit Fisch und Meeresfrüchte könne gestört werden. Insofern fordere Europêche die EU-Kommission auf, Unterstützungsmaßmahmen zu ergreifen, wie das bereits während der Energiekrise im Jahre 2022 erfolgt sei.
Fischerei: Verband Europêche fordert EU-Hilfe angesichts hoher Treibstoffpreise
Foto/Grafik: Björn Marnau/FischMagazin
Europêche, der Verband der europäischen Fischereiindustrie, fordert von der Europäischen Kommission dringend Maßnahmen, um die EU-Fischerei angesichts der steigenden Ölpreise zu entlasten. Foto: Kutter im Büsumer Hafen, 2022.
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