01.07.2026
Lidl Deutschland: Tierschützer dringen in Konzernzentrale ein
Mehrere Tierschutz-Aktivisten haben am vergangenen Freitag die Konzernzentralen von Lidl Deutschland in Bad Wimpfen und von Lidl International in Neckarsulm betreten, um "auf das Leid von Garnelen in der Lieferkette des Discounters aufmerksam" zu machen, schreibt das International Council for Animal Welfare (ICAW). Mit Megafonen, Bannern und Schildern machte das halbe Dutzend Aktivisten darauf aufmerksam, dass die Garnelen vor ihrer Tötung elektrisch betäubt werden sollten, weil auch Garnelen "schmerz- und leidensfähig" seien. Eine Aktivistin lief in einem Garnelen-Kostüm über das Gelände und zog ein drei Meter langes Banner hinter sich her: "Lidl, wann hört ihr auf, erstickte Garnelen zu verkaufen?" Dabei habe Lidl Großbritannien bereits angekündigt, bis Ende 2026 die elektrische Betäubung einzuführen, schreibt ICAW-Sprecher Jonas Becker. Die Augenstilablation hatte die britische Lidl-Tochter bereits zu Januar 2026 beendet. Für den deutschen Lebensmitteleinzelhandel verweist das ICAW auf Aldi: Der Discounter habe als erstes Unternehmen weltweit eine entsprechende Selbstverpflichtung abgegeben.
Der Fischmagazin-Newsletter: Hier kostenlos anmelden