25.08.2014

Deutscher Fischereitag: Nationale Aquakultur und Umsetzung der Fischereipolitik

Zu dem morgen beginnenden Deutschen Fischereitag werden rund 200 angemeldete Teilnehmer aus Politik, Verwaltung und der gesamten deutschen Fischerei erwartet, teilt der Deutsche Fischerei-Verband (DFV) mit. Übergeordnetes Thema der dreitägigen Veranstaltung im hessischen Fulda sind aktuelle Entwicklungsmöglichkeiten der deutschen Aquakultur. Während die Aquakultur weltweit der am stärksten wachsende Zweig der Lebensmittelproduktion ist, verhindern in Deutschland und in Europa bürokratische Hürden und die Naturschutzgesetzgebung eine wettbewerbsfähige Entwicklung der deutschen Betriebe, kritisiert der DFV in seiner Ankündigung der Veranstaltung. In einer Vortragsveranstaltung und einer international besetzten Podiumsdiskussion wird die Lage erörtert, wobei der nationale Strategieplan für Aquakultur und die Forschungsstrategie der DAFA zur Aquakultur ebenfalls auf der Tagesordnung stehen. Die Kutterfischer und die Hochseefischerei werden sich in Anwesenheit der EU-Parlamentarier Werner Kuhn und Ulrike Rodust mit der Umsetzung der reformierten EU-Fischereipolitik befassen. Für die Fluss- und Seenfischerei stehen die Kormoranproblematik und die Erhaltung der Aalbestände auf der Agenda.

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