17.10.2019

Barentssee: Mehr Kabeljau, Schellfisch und Rotbarsch

Das gemeinsame russisch-norwegische Fischereikomitee, das die Fischbestände in der Barentssee managed, hat für das Jahr 2020 eine Anhebung der Kabeljaufangquote um 13.000 t oder 1,8% auf dann 738.000 t (2019: 725.000 t) beschlossen, meldet das Portal IntraFish. Dabei werde die Quote zwischen Norwegen, Russland und einigen anderen Ländern nach demselben Schlüssel verteilt wie schon in vorangegangenen Jahren. Für Schellfisch kann die Gesamt-TAC 2020 auf 215.000 t steigen, ein Plus von 20% im Vergleich zur 2019er Quote von 172.000 t. Für den Capelin gilt aufgrund der schlechten Bestandssituation weiterhin ein Fangverbot, sprich eine Quote von Null. Für den Grönland-Heilbutt wurde die TAC unverändert bei 27.000 t belassen, beim Rotbarsch dürfen mit 55.860 t 2.060 t mehr gefangen werden als 2019 (+ 3,8 %). Vladimir Grigorjev, Generaldirektor des in Murmansk ansässigen Fangunternehmens Rybprominvest JSC, zeigte sich gegenüber IntraFish mit den neuen Zahlen "generell zufrieden".

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