26.01.2022

Norwegen: Kabeljauzüchter Norcod will 27.500 Tonnen produzieren

Firmeninfos
Der norwegische Kabeljauzüchter Norcod blicke auf ein erfolgreiches Jahr 2021 zurück, teilt das Unternehmen mit. Noch bis April ernte der Züchter die erste Charge seines Fischs, Zielmenge seien 5.000 t. Mit einer spanischen Supermarktkette konnten die Norweger einen richtungsweisenden Liefervertrag abschließen: die Spanier erhalten 850 t zum Festpreis von 60 NOK/kg (= 5,91 Euro/kg) bei Lieferung Spanien. "Dabei handelt es sich um eine außergewöhnliche Vereinbarung, die unsere Strategie bestätigt, Verträge zu festen Preisen abzuschließen, und zwar umso mehr, als sie während der Wildfangsaison erfolgt", kommentierte Geschäftsführer Christian Riber den Kontrakt. Er werte den Vertrag auch als Beleg dafür, dass es Norcod gelungen sei, seinen Zuchtkabeljau selbst während der Wildfangsaison zu hohen Preisen unterscheidbar zu positionieren.

Man habe sich außerdem entschieden, die Wachstumsphase in den Meeresgehegen zu verlängern und den Markt mit Kabeljau von im Schnitt 4 kg + zu beliefern. Für die größeren Fische erwarte Norcod ein Preispremium, zumal sie sich besser für die Filetproduktion eigneten. Entsprechend plane der Züchter für das Jahr 2025 eine um 10 Prozent nach oben korrigierte Erntemenge von 27.500 t. Angesichts steigender Kosten, bedingt durch die Corona-Pandemie, rechnet der Kabeljauzüchter mit einem Anstieg der Investitionsausgaben (Capex) von schätzungsweise 18 NOK/kg (= 1,77 Euro/kg).
Norwegen: Kabeljauzüchter Norcod will 27.500 Tonnen produzieren
Foto/Grafik: Norcod
Der norwegische Kabeljauzüchter Norcod blicke auf ein erfolgreiches Jahr 2021 zurück, teilt das Unternehmen mit. Noch bis April ernte der Züchter die erste Charge seines Fischs, Zielmenge seien 5.000 t.
Norwegen: Kabeljauzüchter Norcod will 27.500 Tonnen produzieren
Foto/Grafik: Norcod
Den Vertrag mit einer spanischen Supermarktkette zum Festpreis wertet Norcod-CEO Christian Riber als Beleg dafür, dass es gelungen sei, den Zuchtkabeljau selbst während der Wildfangsaison zu hohen Preisen unterscheidbar zu positionieren.
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