10.09.2012

Mecklenburg-Vorpommern: Born-Forelle als Alternative für die Aquakultur

Die so genannte 'Born-Forelle' soll eventuell als robuste, krankheitsresistente Nutzfischlinie für die Aquakultur in Mecklenburg-Vorpommern (MV) etabliert werden. Deshalb hat das Leipniz-Institut jetzt einen Zuwendungsbescheid für das Projekt "Biotechnologische Prüfung der Robustheit der Born-Forelle" erhalten, teilt das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Bundeslandes mit. Mit Fördergeldern von mehr als 900.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fischereifonds (EFF) und des Landes MV soll auf Basis der Ergebnisse vorangegangener Grundlagenforschung die Born-Forelle mit Importforellen verglichen werden. Analysiert werden dabei Erscheinungsbild und genetische Merkmale der Fische. Erforscht werden außerdem Merkmale, die für eine bessere Krankheitsabwehr der Forellen aus Born entscheidend sind. Bei den Forschungen wird mit dem Friedrich-Löffler-Institut (Insel Riems), dem Institut für Fischerei der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei sowie der BIMES-Binnenfischerei und der Forellenzucht Uhthoff kooperiert. 2015 sollen die Ergebnisse vorliegen. In Mecklenburg-Vorpommern wurden im letzten Jahr etwa 1.000 t Satz und Speisefische in Aquakulturanlagen produziert, davon 146 t Forellen im Wert von 557.000 Euro.
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