05.11.2012

Peru: Schlechteste Sardellen-Fischerei seit 25 Jahren

Gestiegene Wassertemperaturen und problematische Fangmethoden haben Perus Sardellen-Fänge in der diesjährigen Saison um 68 Prozent auf nur noch 810.000 t einbrechen lassen, schreibt Fish Information & Services (FIS). Die neue Fangquote für die Saison November 2012 bis Februar 2013 könnte den Preis für Fischmehl steigen lassen, liefert doch Peru als führender Fischmehl-Hersteller ein Drittel der Weltmenge. Das staatliche Meeresforschungsinstitut IMARPE macht einen leichten "El Nino" in der ersten Jahreshälfte mitverantwortlich. Aber auch die Discard-Praxis der Fischerei und Fangaktivitäten in küstennahen Laichgebieten der Sardelle könnten für die Rückgänge ursächlich sein.
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