29.11.2012

USA: "Food Trucks" verdrängen traditionelle Imbiss-Gastronomie

"Eine kulinarische Revolution ... auf Rädern" beobachtet die Badische Zeitung auf amerikanischen Straßen: Gourmet-Imbisswagen mit internationalen Delikatessen, so genannte 'Food Trucks', machen Hot Dog-Ständen und der klassischen Systemgastronomie Konkurrenz. Ob Falafel, Sandwiches, Hummerhäppchen oder Cup Cakes, ob koreanische, indische, italienische, japanische oder vietnamesische Spezialitäten - hungrige Angestellte schätzen die mobilen Imbisse in der Mittagspause als Alternative. Alleine für Washingto D.C. listet die Internetseite des Food Truck-Experten Kyle Johnson mehr als 150 Wagen, ein weiteres Dutzend ist angekündigt. Seit dieser Trend Ende 2008 in Los Angeles begann, hat er sich über die USA ausgebreitet. Denn eine "fahrende Küche" ist schon für rund 50.000 Euro zu haben, während ein Restaurant erheblich mehr Startkapital benötigt. Neben kulinarischen Fähigkeiten und einer Lizenz braucht der Betreiber ein Twitter- und ein Facebook-Konto: hierüber teilen die Trucks mittags ihren Kunden mit, wo sie zu finden sind. Kunden schätzen nicht nur die Qualität der Speisen, sondern auch die vergleichsweise niedrigen Preise. Restaurants und Schnellimbisse schimpfen hingegen über den ihrer Ansicht nach unfairen Wettbewerb. Statt hoher Innenstadt-Mieten zahlen die Food Trucks nur Parkgebühren.

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