17.04.2013

Russland: Alaska-Pollack-Quote könnte um 4,9 Prozent steigen

Russische Wissenschaftler haben eine Anhebung der diesjährigen Fangquote für den Alaska-Pollack um 4,9 Prozent auf 430.000 Tonnen vorgeschlagen, meldet das Portal IntraFish. Nach Mitteilung des Pazifischen Fischereiforschungszentrums (TINRO) haben fischereiliche und akkustische Untersuchungen ergeben, dass die AP-Biomasse in der östlichen Beringsee mit 6,7 Mio. Tonnen höher ist als einige Jahre zuvor. Auch der Bestand in der westlichen Beringsee sei höher als 2010 und 2011, sagt Mikhail Stepanenko, Wissenschaftler am TINRO-Center. Die Stabilisierung des Bestandes sei den starken Nachwuchsjahrgängen 2006 sowie 2008 bis 2010 zu verdanken. 2013 würden Fische des Jahrgangs 2008 mit einer Durchschnittsgröße von 40 bis 45 Zentimetern den Seelachs-Bestand dominieren, außerdem der Jahrgang 2009 mit Tieren von 37 bis 42 Zentimetern, erklärt Stepanenko. Die Experten empfehlen TACs von 393.100 t für die westliche Beringsee, rund 5.600 t für das Gebiet Chukotka und 31.400 t für das Untergebiet Karaginsk. 2012 wurden in der Beringsee insgesamt 385.500 t AP gefischt, was 93,9 Prozent der Vorjahresquote entspreche. Die gewöhnlich von Mitte Mai bis Ende des Jahres laufende B-Saison liefert etwa 40 Prozent der gesamten russischen AP-Fangmenge, die sich 2012 auf 1.675.890 t belief - 46.140 t mehr als 2011.
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