04.07.2014

Mecklenburg-Vorpommern: Schwaaner will Strelasund übernehmen

Die Schwaaner Fischwaren übernimmt voraussichtlich die insolvente Fischereigenossenschaft Strelasund in Stralsund, meldet der Norddeutsche Rundfunk (NDR). Nach Angaben des Insolvenzverwalters Jörg Sievers sei zunächst ein bis Ende des Jahres geltender Pachtvertrag abgeschlossen worden. In dieser Zeit soll es weitere Gespräche der beiden Mecklenburger Fischverarbeitungsunternehmen mit einem Kreditinstitut geben. Schwaaner und Strelasund arbeiten bereits seit mehreren Jahren eng zusammen. Beide verarbeiten vor allem Hering. Die FG Strelasund hatte im Frühjahr Insolvenz wegen Zahlungsunfähigkeit beantragt. In dem Betrieb in der Hafenstadt Stralsund sind 22 Frauen und Männer beschäftigt, derweil bei Schwaaner zur Zeit etwa 115 Menschen arbeiten. Mit einer Eigenkapitalquote von etwa 37 Prozent (Eigenkapital im Geschäftsjahr 2011/12: 4,2 Mio. Euro) kann der Fischverarbeiter in Schwaan/Landkreis Rostock als erfolgreiches Industrieunternehmen gelten. Unter Leitung von Siegfried Kobs profiliert sich Schwaaner Fischwaren unter anderem mit Produkten, für die Rohware aus nachhaltig geführter und zertifizierter Fischerei (MSC, Bio) verwendet werden.

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