06.03.2017

Pangasius: Anhaltende Nachfrage, angespannte Liefersituation

Eine besonders starke Trockenperiode in Vietnam hat im letzten Jahr nicht nur die dortige Landwirtschaft, sondern auch die Pangasius-Farmer in Mitleidenschaft gezogen, meldet der FAO-Dienst Globefish. Entsprechend zogen die Preise 2016 an. Inzwischen entspanne sich die Preissituation aber wieder, schreibt das Unternehmen Gia Nguyen. Eine Folge der Dürre, die die jüngeren Fische überdurchschnittlich in Mitleidenschaft zog, ist offenbar ein Angebotsmangel bei kleiner fallenden Filets von 120 bis 170g, die damit teurer werden dürften.

Die Pangasius-Exporte stiegen 2016 insgesamt auf Basis Wert um 9,6% auf 1,71 Mrd. USD, teilt Fish Information & Services (FIS) mit. Insbesondere gewachsene Nachfrage aus den USA und aus China förderte den Export. China importierte Pangasius im Wert von 304,7 Mio. USD - ein Plus von 88,7% gegenüber dem Vorjahr - und wurde damit zweitgrößter Importeur von Pangasius aus Vietnam. Die EU wiederum kaufte übers Jahr 8,5% weniger, insgesamt Ware für 260,9 Mio. USD. Die Abnahme in den vier wichtigsten EU-Märkten für Pangasius ging zurück: in Holland (-7,5%), in Großbritannien (-4,2%), in Spanien (-6,2%) und in Deutschland (-4,9%).

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