30.03.2020

Corona-Krise: Airline Catering hart getroffen

Durch die Corona-Krise schwer in Mitleidenschaft gezogen ist das Segment Airline-Catering. Der Lufthansa-Konzern hat sein Flugprogramm bis zum 19. April auf rund fünf Prozent der ursprünglich geplanten Flüge reduziert, zitiert das Portal Aero.de den Dax-Konzern. Noch im vergangenen Jahr hatte die Bordverpflegungssparte der Lufthansa, die LSG Sky Chefs, deren Verkauf beschlossen ist, einen Gewinnzuwachs (EBIT) von 36 Prozent auf 128 Mio. Euro notiert (Umsatz: 3,360 Mrd. Euro = +4 Prozent). Die Catering-Sparte beschäftigte 2019 mehr als 35.000 Mitarbeiter. Die Sky Chefs beliefern nach Mitteilung des Magazins Der Spiegel neben den Bordküchen der Lufthansa und zahlreicher weiterer Airlines auch die Deutsche Bahn und die Kaffeehauskette Starbucks. Zu Mittwoch vergangener Woche hat Emirates Airline (Vereinigte Arabische Emirate) aufgrund der Corona-Epidemie seinen Passagierverkehr eingestellt. Der börsennotierte österreichische Caterer DO&CO, Lieferant für zahlreiche Fluglinien, hat nach Mitteilung der Wiener Zeitung bereits vor Mitte März "hunderte Mitarbeiter" beim AMS, der Arbeitsbehörde des Landes, angemeldet. Die Gewerkschaft Vida spreche sogar davon, dass mindestens 1.234 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter "freigesetzt" worden seien. Die Gesamtzahl der DO&CO-Beschäftigten belief sich in den ersten drei Quartalen 2019 auf 11.051 Personen.

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