05.09.2008

Japan führt erstmals DNA-Tests bei Import-Thunfisch durch

Japan führt neuerdings bei importiertem Thunfisch DNA-Tests durch um sicherzustellen, dass der Fisch legal gefangen und korrekt ausgezeichnet worden ist, meldet die norwegische Zeitung IntraFish. Der Fokus der Kontrollen werde auf Containerware liegen. Bei dem Projekt handelt es sich um ein Gemeinschaftsunternehmen des japanischen Fischereiministeriums, des Nationalen Forschungsinstituts für Hochseefischerei sowie der in Tokio ansässigen Organisation für die Förderung verantwortungsbewusster Thunfischerei (OPRT). Bisher konnte in einem Fall bei Großaugenthun, der angeblich im Pazifik gefangen war, festgestellt werden, dass er tatsächlich aus atlantischer Fischerei stammte, berichtet OPRT-Geschäftsführer Yuichiro Harada. Er betrachtet die DNA-Tests als wichtiges und effektives Instrument zur Verhinderung illegaler, unregulierter und undokumentierter Fischerei (IUU).
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