08.03.2024

Schottland: Pläne für Lachsfarm "in den Berg gebohrt"

Eine Lachszucht in den Berg gebohrt soll zahlreiche Vorteile gegenüber konventionellen Meeresfarmen haben. Entsprechend hat das norwegische Unternehmen Norwegian Mountain Salmon (NMS) Pläne für eine derartige Farm auf der schottischen Insel Isle of Lewis vorgelegt, schreibt Nicki Holmyard auf dem Portal Seafood Source. Für umgerechnet 701 Mio. Euro sollen dort an der schottischen Nordwestküste 224 Fischtanks für eine Jahreskapazität von 85.000 t Lachs (HOG) installiert werden, sagt Bård Hjelmen, Vorstandsvorsitzender und Projektleiter bei NMS. Bei voller Kapazität entspräche die Erntemenge 40 % der derzeitigen Lachsproduktion Schottlands. Das Konzept für landgestützte Niedrigenergie-Durchfluss-Farmen habe NMS bereits über mehrere Jahre entwickelt, gemeinsam mit Experten etwa von Norconsult und Artec Aqua. Die Produktion sei effizienter, die Mortalität niedriger als jene in Meeresgehegen. Wichtig sei eine große Entfernung von traditionellen Fischfarmen, um das Risiko einer Krankheitsübertragung zu minimieren. Läuft alles nach Plan, soll der Bau im Jahr 2028 starten, um zwischen 2030 und 2035 mit der Vermarktung der Fische zu beginnen.
Schottland: Pläne für Lachsfarm "in den Berg gebohrt"
Foto/Grafik: Norwegian Mountain Salmon
Norwegian Mountain Salmon (NMS) will auf der schottischen Isle of Lewis eine Lachszucht "in den Berg bohren". Eine derartige landgestützte Farm habe zahlreiche Vorteile. Geplante Kapazität: 85.000 t.
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